Hebraeische Bibliographie
- Journal
- Hebraeische Bibliographie
- Volume
- Band I. 1858
- Issue
- No. 1 Januar-Februar
- Date
- 1858-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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3 Jede Nummer vertritt einen Doppelmonat und Wird künftig zwischen Änfaiig und Mitte des darauffolgenden Mona ts (z. B. N. 2: März-April , am 8—15־. Mai) in Händen der Leser sein. Wir nehmen unsern Anfang genau vom J. 1858, jedoch mit Rücksicht auf den Buchhändlerusus für Schriften, die zu Ended. J. 1857 erschienen, aber 1858 datirt sind. Den Inhalt der II. Hauptäbth. (״Vergangenheit״), welche für Uns bis züm Ji 1857 £eht, üiid vorzugsweise, aber nicht ganz ausschliesslich, den Gelehrten, Antiquaren, BGchersammlern u. s. w. gewidmet ist, haben wir in un8erm Pröspectus im Allgemeinen bezeichnet, als: ״Beiträge zur Geschichte der jüdischen Typographie und des jüdischen Buchhandels, Zusammenstellung oder Beschreibung von unbekannten oder seltenen Druckwerken, Incunabeln u. 8. w;, von Producten einzelner Officinen, von Sammlungen und Verzeichnissen, von Maimscripten in öffentlichen oder Privatbibliothekeil, Nachrichten über Preise, Anerbietungen und Gesuche u. s. w.a Wir hoffen in dieser Abtheilung Aufsätze und Mittheilungen von bleibendem wissenschaftlichem Werthe, namentlich für die noch ganz darniederliegende hebraeische Bibliographie zu bringen, und lasst uns der vorhandene Stoff nicht die Verlegenheit des Mangels, sondern eher des Reichthums befürchten. In Bezug auf die Haltung derselben werden wir unserm eigenthümlich gemischtetiPublikum Rechnung tragen, und manchmal für einen Theil desselben Ueberäüssigesi geben müssen; z.B. einerseits über hebraeische, dem Kenner geläüfige Ausdrücke und Quellen, andererseits allgemeine bibliographische, den Fachgelehrten schon durch blosse Namen kenntliche Hilfswerke. Schon die gegenseitig zu bewirkende Bekanntschaft an sich dürfte-als ein Fortschritt betrachtet werden. — Wir werden mitunter die Aufsätze ausländischer Gelehrten in französischer Sprache unverändert, in einzelnen Fallen, mit Rücksicht auf den Stoff, auch in hebraeischer (jedoch voii einem deutschen Resume begleitet) mittheilen. Die geehrten Mitarbeiter oder Urheber von benutzten Mittheilungen wird die Red., so weit es an ihr liegt, stets mit vollein Namen (jedoch mit Weglassung von leeren Titulaturen) angeben1), und über die' literarische Ehrlichkeit überhaupt ein ,wachsames Auge haben. Weitere Einzelnheiten werden sich aus dem Verlauf des Blattes selbst und einzelnen besonderen Notizen ergeben. Es ist von Seiten geachteter Autoritäten die Erwartung ausgesprochen-worden, dass die hebraeische Bibliographie sich den bessern Blättern dieser Art anreihen werde2). Wir haben allerdings uns solche zuin Muster genommen; über die Ausführung wird der billige Richter nicht nach dem ersten Anfänge ein strenges Urtheil fällen! I. Gegenwart. 1. BfcchrLchten aus der Presse und der Mappe. Wir hatten die Absicht, unsere Nachrichten über die unter der Presse oder in der Schriftstellermappe befindlichen Werke mit einer kurzen allgemeinen Betrachtung einzuleiten; allein die Anhäufung des Stoffes für diese Nummer zwingt uns, Manches zurückzulegen, und auch hier sofort zur Sache selbst zu schreiten. Doch sei uns. 1) Alle Arbeiten ohne Kamen und. Chiffre (oder mit M. St. bezeichnet) rühren 70m Red. her. 2) Petzhold, K. AlJg. Anz. N. 3 8.92; Hof mann, Krit. n. Ht. Blatt K. 12 S. 96. 1*