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Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ... · 1881-01-01 · 1881 (über das Jahr 1880) als Extra-Beilage · p. [Seite]

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Journal
Bericht des Pflegamtes des Almosenkastens der israelitischen Gemeinde über dessen Wirksamkeit im Jahre ...
Volume
1881 (über das Jahr 1880) als Extra-Beilage
Date
1881-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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…/2153553-10578040--318-2154028
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Extra-Beilage zu Md, 91 des Frankfurter Intelligenzblattes, Mittwoch, den 20, April 11 Bericht des Pflegamtes . öes Almosenkastkns der Israelitischen Gemeinde über deflen Wirksamkeit im Aahre 1880. Pflegamt des Almosenkastens der Israelitischen Gemeinde hofft, indem es in beifolgender Uebersicht Bericht über seine Thätigkeit im verflossenen Jahre erstattet, daß derselbe von seinen Gönnern mit dem ihm seither bewiesenen Interesse ausgenommen wird. Wir erhielten an Spenden: laut Verzeichniß Einkünfte aus Legaten und Schenkungen . . aus Jahresbeiträgen der Mitglieder. . . . Zinsen aus den Fonds...•_ Dagegen vertheilten wir: Quartal-Spenden an 143 Familien . . . und unregelmäßige Spenden an 332 Familien M. 25,451,95 „ 3,274,08 „ 10,096,83 „ 13,421,64 Mk. 52,244,50 M. 30,596 — „ 21,648,50 M. 52,244,50 Wenn auch die regelmäßigen Spenden gegen vergangenes Jahr mit einer niedrigeren Ziffer figuriren, so hat dennoch keine wirkliche Abnahme derselben stattgefunden, da wir mit Rücksicht auf dringende Nothstände einen Theil als unregelmäßige Spenden vertheilen und dem entsprechend verbuchen mußten. In Gemäßheit § 13 unserer Statuten haben wir wiederum auf Ersuchen der Administration der Stiftung der Meyer-Seligmann Hecht'schen Kinder die Spendenvertheilung an den jeweiligen Todestagen der in der betreffenden Urkunde näher Gezeichneten unfern Pflegern übertragen. Dieselben vertheilten unter getrennter Buchung an den vorgeschriebenen Tagen, je M. 300,— an 36 Familien. „ 230.- ., 24 „ . „ 290.50 „ 25 „ . Ein Vergleich mit unserem letzten finanziellen Ausweise bietet leider ein wenig erfreuliches Bild. Die an uns gestellten Anforderungen benöthigten eine Mehrausgabe von über M. 4000,—, während die uns zur Vertheilung übermittelten Spenden zusammen mit den Mitgliederbeiträgen sich annähernd um diese Summe vermindert haben. Dieses Resultat würde sich sogar noch ungünstiger gestaltet haben, wenn nicht durch einzelne ausnahmsweise größere Spenden, unter welchen wir namentlich die der Frau Rosette Merton, geb. Stern, dankend hervorheben wollen, einigermaßen Ersatz geboten worden wäre.

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