... Jahresbericht der Jüdischen Frauenvereinigung e.V. zu Frankfurt a.M.
- Journal
- ... Jahresbericht der Jüdischen Frauenvereinigung e.V. zu Frankfurt a.M.
- Volume
- 6.1913 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
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10 Wertvolles zu bieten suchten. Herr Rabbiner Dr. S. Breuer hatte wieder die große Güte, in einem Zyklus den ״Geist der jüdischen Gesetze" zu behandeln. Wir sind ihm dafür sehr zu Danke derpflichtet. Es hielten ferner interessante und belehrende Einzelvorträge: 25. Sept. 1913. Fräul. Lippstadt, Pethach-Tikwah: ״Mädchenerziehung in Palästina". 29. Okt. 1913. Herr Rabb. Dr. Winter-Homburg: ״Reisebilder aus Polen und Littauen". 16. Nov. 1913. Herr Hermann Struck-Berlin: ״Die Kunst des Radierens". 17. Dezember 1913. Herr Referendar Dr. Bruno Fürst-Idstein: ״Mnemotechnik". 21. Jan. 1914. Herr Rabb. Dr. Leewenstein-Zürich: ״Paradies und Hölle im jüdischen Schrifttum". 16. Febr. 1914. Herr Referendar Dr. Cohn-Altona: ״Soll die jüdische Frau sich mit Politik befassen?" 4. März 1914. Herr Dr. med. S. Oppenheimer: ״Nahrung und Ernährung des Menschen". Im ״Lesezirkel für junge Mädchen" unter Leitung von Frau Adelheid Meyer und Frau Regina Bär — zeitweilig Fräulein Jda Katz — wurden klassische und moderne Stücke gelesen. Die ״Geselligen Abende" erfreuten sich eines reichen Besuches und fanden abwechselnd mit den ״Diskussions-Nachmittagen" statt. Von anderen geselligen Veranstaltungen erwähnen wir noch einige größere Ausflüge, die sich einer lebhaften Beteiligung erfreuten. Den Damen und Herren, die uns Vorträge hielten, wie all denen, die in so uneigennütziger Weise ihre Zeit und ihre Kraft zum Besten des Vereins zur Verfügung gestellt haben, sprechen wir auch an dieser Stelle unseren herzlichen Dank aus. Herr mann Lehmann-Schule in Offenbach. Auch im verflossenen Jahre waren wir in der angenehmen Lage, unseren Kindern gelegentlich der ר8שר< עשר-Feier durch allerlei nützliche Geschenke eine Freude zu bereiten. Unser herzlicher Dank gebührt an dieser Stelle dem bewährten Opfersinn einiger Damen und der bekannten Gebefreudigkeit mehrerer Geschäftsinhaber, die uns bereitwillig mit praktischen Gaben versahen. Die Feier vollzog sich