Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1901
- Issue
- Der Konitzer Mord.
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 198 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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198 gläubigen Juden: In den Fällen von Polna und Wilna sind bekanntlich Juden als Thäter ermittelt und verurteilt worden. Wer den strenggläubigen Juden kennt und ihn beobachtet hat, mit welcher Genauigkeit und welchem Eifer er selbst die für die heutige Wissenschaft und Anschauungsweise unsinnigsten aus den Schriften von Rabbinern stammende Vorschriften befolgt, dem wird es auch nicht zweifelhaft sein, daß sich der Glaubenseifer solcher Leute in dem dargethanen Gedankengange bis zum Menschenopfer versteigen kann. Und nun betrachten wir doch einmal den vorliegenden Winterschen Mord. Nach dem Gutachten der Aerzte fehltdas Blut, es fehlen die Eingeweide, der Brandgeruch in der Nähe der Synagoge ist vorhanden, die Teile des Opfers find verschleppt in Teiche, Kolke und auf Friedhofes, jüdische Kultusbeamte haben die That vollführt, jüdische Leute sind die Helfer und Mitwisser gewesen. Es stimmt alles so haargenau mit den mosaischen Opfervorschriften überein, daß wir hiernach ruhig annehmen können, wir kennzeichnen die That richtig, wenn wir sagen: Es ist außerordentlich wahrscheinlich, daß Ernst Winter unter Beobachtung der für das Sündopfer vorgeschriebenen Formen von jüdischen Kultusbeamten aus Beweggründen, die auf dem Gebiete des religiös-nationalen Aberglaubens und Fanatismus zu suchen sind, am 11. März 1900 in Könitz ermordet worden ist, und daß ein großer Teil der jüdischen Bevölkerung von Könitz und Umgegend zu dieser That wissentlich Beihilfe geleistet hat, um in den Besitz des von einer fanatischen Sekte für die Beschaffung von Christenblut gebotenen Geldes zu gelangen. i) 6fr. Broschüre des Prof. Strack über „Das Blut im Glauben und Aberglauben der Menschheit". München 1900. Fol. 103. zum Fall Bernstein, „Das gewonnene Blut, nachdem es durch Uebernahme meiner Sünden selbst sündhaft geworden war, begrub ich aus einem Friedhofe, da es in der Nähe von Menschen nicht bleiben durste. Vgl. 3. Mose 16, 21.