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Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 160

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Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 160 (sequence 61)
Language
German
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160 eigentümliches Gebrechen, nicht einmal der Satz von den zu entschuldigenden Mängeln, die aus ihrer Jahrtausende alten Verfolgung stammen sollen, ist wahr. Körperlich und geistig ragen die Juden hoch empor, das ist ihre einzige Schuld und sie allein bringt so viel Unheil über sie." Dr. Bernhard Cohn schreibt in seinem schon mehrfach genannten Druckhefte „Jüdisch-politische Zeitfragen": „Wir sind die Auserwählten! Stolz dürfen wir das Haupt tragen und den Anspruch auf besondere Verehrung erheben." <S. 22.) „Nicht nur gleichberechtigt müßten wir sein, sondern sogar bevorrechtigt. Wir verdienen eine ganz besondere Hochachtung seitens der Mitvölker." (S. 2.0.) Der „Deutsche Generalanzeiger" meldet am 21. Januar 1900: Kürzlich hielt im Saale der Produktenbörse in Prag der Rabbi Bloch aus Wien eine Rede, in der folgende Stelle vorkam: „Das jüdische Volk, dem die Vorsehung die Aufgabe zuerteilte, die Kultur hinauszutragen in alle Länder der Welt, hat stets der ethischen und religiösen Seite ein viel größeres Gewicht beigelegt als der national-sprachlichen*) Der Jude hat die große Aufgabe zu erfüllen, aus der ganzen Menschheit eine große Familieneinheit, ein eigenes kulturelles Menschengeschlecht heranzubilden, damit eine in allen ihren Teilen durchgängig einige Menschheit lediglich für die Idee des Ethischen lebe." Der jüdische Schriftsteller Georg Brandes rühmte sich einmal, „einem der begabtesten Völker der Erde, Griechen und Juden, anzugehören"! Die „Allgemeine Zeitung des Judentums" (vom 30. November 1900) geht noch weiter, sie weiß auch: „daß dieser unvertilgbare und unverkennbare Typus (des Judentums) selbst in seinen edelsten Repräsentanten, wo er sich vom antik-griechischen kaum unterscheidet und denselben, wie große Ethnologen behaupten, an Seelenausdruck wie an sittlichem Ernst weit übertrifft, für den objektiven Beobachter ein deutliches Siegel bleibt, auf dem das Wappen des ältesten Adels der welthistorischen Völker ausgeprägt ist." Alle diese Muster von jüdischer Anmaßung sind einer ernsten Widerlegung natürlich nicht wert. Nach unserer Ansicht bestehen die kulturellen Segnungen des Judentums ausschließlich im Wucher, Schwindel, Korruption und Volks betrug, und dafür danken wir. Zum Schluffe noch folgende Notiz, die das „Antisemitische Monatsblatt" vom 1. September 1900 mitteilt. In der „Israelitischen Wochenschrift" schreibt ein Jude Namens Klausner: „Antisemitentum und Verbrechertum sind beinahe dasselbe, da es wohl Verbrecher gegeben hat, die keine Antisemiten waren, Antisemiten aber, die keine Verbrecher sind, giebt es nicht!" Diese Frechheit setzt allem die Krone auf. Wir Antisemiten lassen uns jedoch dadurch nicht rühren, wir wissen uns mit Männern wie Bismarck, Moltke, Richard Wagner, Treitschke, Fichte, Schopenhauer, Kant u. s. w. in sehr guter Gesellschaft und lassen die Juden ruhig ihren Geifer verspritzen. Wenn wir aber an dieser Stelle damit schlöffen, daß wir dem auserwählten Volke des Herrn Klausner mit sinngemäßen Aenderungen den Vorwurf zurückgäben, den er gegen die Antisemiten erhebt, so würde dabei zwar auch noch eine gewisse Uebertreibung mit unterlaufen, wir würden aber den Vorteil auf unserer Seite haben, daß wir auf den vor- 0 Kunstück! Darüber, daß die Juden wahrscheinlich nie eine eigene Sprache hatten, vergleiche Jahrbuch für 1900, S. 2. — Ueber die angebliche „ethische" Mission der Juden vergleiche Jahrbuch ür 1900, S. 132 ff. und Giese, Judenfrage, S. 16 und 35, über die „kulturelle" Judenfrage, S. 41 und 42.

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