Mannheim
Compact Memory

Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1901-01-01 · Die Juden in Deutschland III. · p. Seite 101

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1901
Issue
Die Juden in Deutschland III.
Date
1901-01-01
Page
Seite 101 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9038025-9038028-423321--364-185334
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

101 Seite 64 wird ein Extrablatt der „Volksstimme" wiedergegeben, das den Titel trägt „Die konstitutionellen 10 Gebote. Den Männern aus dem Volke gewidmet von Max Cohn h eim und Adolph Reich." Seite 161: Die Leitung der Berliner Bewegung geriet nun ziemlich ausschließlich in die Hände junger, ehrgeiziger, radikaler, meist jüdischer Schriftsteller, wie H- B. Oppenheim, Löwenberg u. a. Seite 172: Minister von Bodelschwingh schreibt an den Oberbürgermeister Krausnik: In der vergangenen Nacht hat mir ein Berichterstatter gemeldet, daß mehrere Schutzkommisfionen, in die sich viele Juden eingedrängt, heute um 2 Uhr eine große Demonstration durch die Adresse-Ueberreichung vorbereiten. - Seite 245 wird der jüdische Kommunist H. Bernstein, Seite 319 der verkommene Preßknabe Löwenfeld, Seite 342 der Demokratenmarsch von Moritz Loevinson genannt u. s. w. 2. Daß auch die Anarchisten unter jüdischer Führung stehen, beweisen rein äußerlich die Namen von vielen ihrer Führer.. In Deutschland scheint Hugo (?) Landauer der anarchistische Oberbonze zu sein. An der Spitze der .Berliner Bewegung stehen die Herren Cohen, Pawlowitsch und Wiesenthal, alle drei Juden! („Staatsbürger-Zeitung", 6. Februar 1901.) Stärker aber als der offenkundige Einfluß des Judentums auf die anarchistische Bewegung muß jedenfalls die Beteiligung hinter den Kulissen sein. Aus Anlaß des Prozesses gegen den Anarchisten Emil Henry in Paris veröffentlichte die „Libre Parole" einen Brief des Druckereibesitzers Leger Moeglin, aus dem hervorgeht, daß das Haus Rothschild zu wiederholten Malen die Kosten . des Drucks anarchistischer Schriften an den Drucker bezahlte, ja sogar, als einmal das Weitererscheinen eines anarchistischen Blattes infolge von Zahlungsrückständen in Frage stand, die Garantie für pünktliche weitere Zahlung übernahm. Auch wurde durch Zeugenaussagen festgestellt, daß Rothschild dem Bombenwerfer Henry eine Summe Geldes zur Drucklegung einer anarchistischen Schrift überwiesen hat. Die Judenpresse schweigt diese Thatsache tot oder bezeichnet sie als unwahr. Rothschild weiß aber ganz gut, was er thut; um sein Eigentum zu sichern, scheut er sich nicht, das Wohlwollen der Anarchisten zu erkaufen. („Tägliche Rundschau", 1. Mai 1894, „Reichsherold", 18. Mai 1894.) Das Anarchistenblatt in Paris („Journal du peuple") soll unter seinen Aktionären die Großjuden Rothschild und Joseph Reinell haben. Uns wundert das nicht. Die klugen Leute bezahlen damit eine Art Versicherungsprämie. Kommt es zum gewaltsamen Umsturz, so bleibt ihr Eigentum verschont, wie es anno 1871 während der Schreckensherrschaft der Kommune bereits der Fall gewesen ist. („Deutschsoziale Blätter", 7. September 1899.) 3. Es steht geschichtlich fest, daß die Sozialdemokratie durch die Juden Marx und Lassalle begründet worden ist. An der Spitze der sozialdemokratischen Partei sehen wir heute in allen Staaten Europas Juden in schwerer Menge: in Deutschland die Juden Singer, Arons, Stadthagen, Wurm, Katzenstein, Bernstein, Haase u. s. w., in Oesterreich die Juden Dr. Adler, Dr. Ellenbogen, Dr. Ingwer, Austerlitz, Dr. Morgenstern, Kohn, Dr. Verkauf, Dr. Berstet, Gebr. Grimm, Herrsch, Beer, Brod, Diamant, Berner, Seligmann, Aaron, Rubinstein u. s. w. u. s. w., in Ungarn die Juden Schwarz, Baron, Pfeiffer, Schlesinger, Maier, Stern, Kugler. Aehnlich liegen die Dinge in Frankreich, Belgien, Italien u. s. w. Die sozialdemo-. kratische Presse ist auch nahezu vollständig verjudet, vom „Vorwärts" angefangen, bis herab zur „Münchener Post", die auch ihren Cohn, und zur „Schwäbischen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.