Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Register und Zeitweiser für das Jahr 1899.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Im Verlage von M. Oieje, Kevlin M. 35, erschien im letzten Herbst: vr. W. Kiese Die ZudknftGk am Me des XIX. Jchrhnnderts, Nach den Verhandlungen des V. allgemeinen Parteitages der Deutsch-sozialen Reformpartei zu Hamburg am 5epteinber ^8Z9- Anhang: 'Dresse und Judentum. Von O. H. Böckler. SZ Seiten oktav. — Preis 1,20 Mk. . Inhalt: A. Bericht des Verfassers (1. Die Verjudung. — 2. Geschichtliche Arbeiten. — 3. Geistige Minderwertigkeit des Judenvolkes. — 4. Schluß, Thesen.). — B. Die Debatte und die Presse. — C. Presse und Judentum. Von O. H. Böckler. — D. Anhang (Beweisstücke für die Behauptungen des Berichtes, insbesondere für die geistige Minderwertigkeit der jüdischen Rasse). — E. Gesetzentwurf über die Judenmatrikel. Die Schrift giebt nicht nur in dem Referate des Verfassers einen Ueberblick über den jetzigen Stand der Judenfrage und der geschichtlichen Forschung, über die Vergangenheit des Judenvolkes und die wachsende Erkenntnis von seiner allgemeingeistigen Minderwertigkeit, sondern sie giebt vor allem auch interessante Aufschlüsse über die unehrliche Art, in der die Presse fast aller anderen Parteien die Verhandlungen des Parteitages entstellt hat. Dieser Teil der Ausführungen findet eine sehr werthvolle Ergänzung durch den an thatsächlichen Angaben ungemein reichen Aufsatz von O. H. Böckler über die Verjudung der deutschen Presse. — In einem umfangreichen Anhänge werden die Beleg- und Beweisstücke für die in dem Berichte ausgestellten Behauptungen über die geschichtliche Vergangenheit und die geistige Minderwertigkeit des jüdischen Volkes ausführlich mitgeteilt: Was im Berichte behauptet ist, wird hier Punkt für Punkt durch Thatsachen belegt und bewiesen. Aus der Besprechung der „Deutschen Wacht" vom 3. Dezember 1899 über die Schrift: „Gegenüber allen Entstellungen ist es ein verdienstvolles Werk Dr. Giese's. durch seine sorgfältig zusammengestellte Veröffentlichung der Wahrheit eine Gasse zu bahnen. An den durch neue Beweise erweiterten Bericht des Verfassers und die Thesen schließt sich eine Schilderung der Debatte, wie sie in Wahrheit stattgefunden hat, unter Zurückweisung au der erfolgten Fälschungen. Ueberaus wertvoll sind die Belegstücke, die Dr. Giese in einem besonderen Anhang für seine Behauptung von der herrschenden Verjudung und der allgemeinen Minderwertigkeit des jüdischen Geistes beibringt. Der ebenfalls beigefügte Aufsatz „Presse und Judentum" von O. H. Böckler bringt ein erschöpfendes Material über die Verjudung der Presse, aus die wir bei anderer Gelegenheit zurückkommen werden. . . . Treffend kennzeichnet Dr. Giese die heutige Sachlage in folgenden Sätzen: „Die antisemitische Partei führt in den Formen des politischen Kampfes Krieg gegen das Judentum. Sie muß sich bewußt werden, daß sie sich als kriegführende Macht zu betrachten hat. Jeder einzelne Antisemit steht im Kampfe für die Erhaltung unseres Volkes ebenso gut, unter derselben Verantwortlichkeit, wie unsere Krieger im Jahre 1870 den Franzosen gegenüber. Wir haben für die Verteidigung des Vaterlandes mit der blanken Waffe die allgemeine Wehrpflicht und jeder rechte Mann setzt eine Ehre darein, sie erfüllt zu haben. Aber wir haben als ungeschriebene Ergänzung zum allgemeinen Wahlrecht auch eine allgemeine Wehrpflicht in politischer Beziehung.-Darum ist es nötig, daß jeder Deutsche freudig seine ganze Kraft an diesen Kampf setzt, wie ein guter Soldat vor dem Feinde." — Wer diese Wehrpflicht für sein Volkstum zu erfüllen bereit ist, der benutze die Giese'sche Schrift als scharfe Waffe. Sie wird ihre Wirkung thun." . Gedruckt bei Wilhelm Möller, Berlin, Prinzenstr. 95.