Mannheim
Compact Memory

Antisemitisches Jahrbuch für ... · 1900-01-01 · Register und Zeitweiser für das Jahr 1899. · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Antisemitisches Jahrbuch für ...
Volume
1900
Issue
Register und Zeitweiser für das Jahr 1899.
Date
1900-01-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/9038025-9038027-423311--247-185225
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Im Verlage von M. G re I'e, Ser:Un M. 35, ist erschienen: vr. G. Stille, Die deutsche Schule in Gefahr. 64 Serken okk. — Preis 80 Pfg. Die kleine Schrift bringt reiches thatsächliches Material über den Kampf, den das Judentum besonders mit Hülfe der freisinnigen Stadtverwaltungen unserer größeren Städte gegen den deutschen und christlichen Geist unserer Schule führt. Es berichtet über kaum glaubliche rednerische und thatsächliche Ausschreitungen, die sich das Judentum und seine Freunde auf diesem Gebiete erlaubt haben und bildet eine sehr wichtige Ergänzung zu dem, was in den Jahrbüchern über jüdische Anmaßung beigebracht worden ist. Absicht des Verfassers und Verlegers ist es eben, all diese wichtigen, von der herrschenden Presse totgeschwiegenen Thatsachen zur Kenntnis des deutschen Publikums zu bringen. Aus der Besprechung im „Deutschen Adelsblatt": .... Man traut seinen Augen kaum, wenn man in der kleinen Schrift liest, daß Zeitungen, die sonst vorgeben, für Freiheit und Recht zu kämpfen, es sich herausnehmen, zu fordern, gegen die betreffenden Schulvorsteherinnen (nämlich solche, die keine Jüdinnen in ihre Privatschulen aufnehmen) solle strafweise vorgegangen werden, da ihr Verhalten „einen sittlichen Mangel" bedeute, der „die Unfähigkeit zur Unterrichtserteilung nach sich ziehe"; man traut seinen Augen kaum, wenn man liest, daß sogar die „Vossische Zeitung" gefordert hat, diesen Schulvorfteherinnen solle die Konzession entzogen werden; man traut seinen Augen kaum,, wenn man steht, daß der sozialdemokratische Mäntelfabrikant Singer es wagt zu sagen, diese Schulvorsteherinnen müßten „zur Scham aufgerufen werden", man müsse ihnen „diese niedrigen Gesinnungen, denen sie Ausdruck gegeben hätten", abgewöhnen und dergleichen mehr. Dies ein kurzer Ueberblick über den Inhalt, welcher erschöpfend in der Broschüre behandelt ist und von welchen! wir mit Interesse Kenntnis genommen haben, weil wir ja von der Notwendigkeit durchdrungen sind, daß alles geschehen muß in unseren Schulen das Christentum zu pflegen und jüdische Einflüsse fern zu halten.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.