Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Journal
- Antisemitisches Jahrbuch für ...
- Volume
- 1900
- Issue
- Die Juden in Deutschland II.
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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66 war auch bald gefunden, mußte aber nach kurzer Zeit auf freien Fuß gesetzt werden, da sich seine Unschuld ergab. Nun kam die Verhandlung gegen Hülsner: die Verdachtsgründe und Zeugenaussagen waren so klar und überzeugend, daß Hülsner einstimmig von den Geschworenen zum Tode durch den Strang verurteilt wurde. Doch Juda gab seine Sache noch keineswegs verloren. Die Presse wurde nicht müde, Richter. Geschworene und Sachverständige zu verdächtigen, über das an Hülsner begangene Unrecht zu zetern und alles zusammenzutragen, was die Sachlage nachträglich verdunkeln konnte. Dann erfolgte das freiwillig abgelegte Geständnis Hülsners, daß er den Mord mit zwei anderen Juden begangen habe: Auch das konnte Israel nicht hindern, weiter nach dem „wahren" Mörder auszuspähen. Eines Tages meldetet „Neue freie Presse" und „Berliner Tageblatt" übereinstimmend, daß Johann Hruza, der Bruder der ermordeten Agnes, als der That verdächtig verhaftet sei: er habe seiner Schwester, deren Großjährigkeit und Verheiratung bevorstand, ihr Erbteil in Kurzem auszahlen sollen, auch sei ein Stück blauer Maurerschürze (Johann ist Maurer) am Thatorte gefunden worden. Das ist natürlich eitel Flunkerei! Johann Hruza hat sogleich auf Veranlassung des „Deutschen Volksblatts" gegen zwei Wiener Juden Dr. Fuchs-Jelensky und Rappaport, die die Nachricht verbreiteten, Ehrenbeleidigungsklage angestrengt. Wer weiß, wie die Sache noch auslaufen wird? Die Todesstrafe an Hülsner ist noch nicht vollstreckt. Das Judentum hat jedenfalls durch sein Eintreten für den Mörder wieder einmal bewiesen, daß ihm der verkommenste jüdische Strolch höher steht als die Rücksicht auf das öffentliche Wohl. Durch dies Verhalten macht sich das ganze Judentum, auch das aufgeklärte, mitschuldig an dem Morde: Das ist jüdische Verbrechersolidarität! Wir sind am Ende des großen Kapitels der jüdischen Korruption angelangt. Vieles mußte beiseite gelassen werden, aber wir glauben 'doch, ein übersichtliches Bild gezeichnet zu haben, wie tief sich die jüdische Verderbnis schon eingefressen hat und wie zerstörend sie auf allen Gebieten unseres Volkslebens wirkt.