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Illustrirter jüdischer Familienkalender · 1907-01-01 · 5668 = 1907/08 · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Illustrirter jüdischer Familienkalender
Volume
5668 = 1907/08
Date
1907-01-01
Page
[Seite] (sequence 199)
Language
German
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Heinrich "Niedner Stille Einkehr Mk. 2.— brosch., Mk. 3.— geb. Mährisch-Schles. Korrespondent: Ein Buch, dessen Lektüre in uns ein behaglich-zufriedenes Empfinden aufkommen lässt. Es tut förmlich wohl, einer Persönlichkeit zu begegnen, bei der sich das Wollen mit einem entschiedenen Können harmonisch eint. Niedner hat seine Sammlung in eine Anzahl von Kapiteln gegliedert: Stimmungen — Evoe — Leben — Kunst — Weib und Kind — Humor und Satire. Und dies mit klugem Bedacht; jedes Kapitel bringt zur klaren Versinnlichung, was sein Titel besagt. Insonderheit der Inhalt des Abschnittes: „Weib und Kind“ nimmt durch eine Gefiihlsinnigkeit gefangen, die in solchem Reichtum, in solcher Wärme nur aus einem Dichterherzen quellen kann. Friedrich von Nottbeck Erlebnisse und Erinnerungen aus dem T(ussisch~Japanischen Ejiege Mk. 3.— Literar. Zentralblatt: Der Verf. schreibt einfach und natürlich und mit grosser Bescheidenheit: alles trägt den Stempel der Wahrheit. Das Buch ist jedermann zu empfehlen. Deutsches Offiziersblatt: Ein prächtiges Buch. In ansprechender, geradezu poetischer Form werden uns hier Schilderungen von Land und Leuten auf der Reise durch Russland nach dem Kriegsschauplatz und auf dem Kriegsschauplatz selbst gegeben. Petersburger Zeitung: . . . dass die „Erlebnisse uud Schilderungen“ inhaltlich sowohl als durch die Unmittelbarkeit und Frische der Darstellung eine entschieden fesselnde Unterhaltung gewähren und, als ein zeitgenössischer Beitrag zur Geschichte des grossen Krieges, eine mehr als ephemere Bedeutung in Anspruch nehmen können. Freisinnige Zeitung: Das Buch enthält wertvolle Beiträge zur Kenntnis russischer Heereszustände sowie von Land und Leuten in Sibirien und der Mandschurei. Nordd. Allgem. Zeitung: Wie die vornehme schlichte Schreibweise sympathisch berührt, so auch das, was man von der Person selbst erfährt. Militär-Zeitung: Wahrhaft erquickend lesen sich seine Schilderungen im Gegensatz zu so manchen anderen banalster Art, die auf den Büchermarkt geworfen werden. Wir empfehlen das Buch der weitesten Verbreitung. Gräfin Many Oberndorff Die barmherzige Samaritanerin Hanna Zwei Wiener Geschichten Mk. 3.— lieber Land uud Meer: Gräfin Many schildert Charaktere gut uud sorgfältig. Sie nähert sich den Gemütstiefen der Menschen nicht mit einer scharfen Leuchte, aber mit jenem konstanten, warmen Licht, welches uns mit den Gestalten ihres liebenswürdigen Erzählertalentes auf lange vertraut macht. Sie umspinnt uns langsam mit den Fäden ihrer Gedankenwelt, und wir folgen ihr mit wachsendem Interesse in die Entwicklung der Handlung. Max Onsa — ■ 1 ~ Simplicia .. Sechs gemeinverständliche philosophische Skizzen Mk. 1.50 Breslauer Morgenzeitung: Das ist schon mehr als ein dankenswerter Versuch, die Freude an naturwissenschaftlich exaktem Denken weiteren Kreisen zu verschaffen, das sind musterhafte Beispiele, wie man zu freierem Denken fortschreiten soll. Der Verfasser, ein Berufsjurist, und, wie er sich bescheiden nennt: philosophischer Laie, sei allen Förderern der Jugendbildung und der Fortbildung empfohlen. J{obert "Palten Vom Dr. Hons und andere Wiener Gschichteln und Gedichtein 2 Bände ä Mk. 1.50 brosch., ä Mk. 2.50 geb. Deutsche Warte: Es ist ein durchaus lebendiger, übermütiger Humor, der frisch und liebenswürdig die Dialektdichtungen durchflutet und zu stürmischem Lachen fortreisst. Elementar wird dies Lachen sogar, wenn man gleich zuerst die lustige Geschichte vom Dr. Hons liest. Wer sich und seinen Zuhörern recht vergnügte Stunden bereiten will, der lese die prächtigen Sachen. J^arl Polenske Gedichte Mk. 1.50 Deutsche Romanzeitung: Ein starkes und verheissungsvolles echtes Lyrikertalent, das ernste Beachtung der heiligen Zunft unddes Publikumsverdient. In seinen Versen ist eine oft bezaubernde Anmut und Knappheit des Stils, neu und dennoch unge sucht wirkend. im W. Popper \leine Münze Skizzen und Parabeln Mk. 1.50 National-Zeitung: Popper nennt seine Sammlung bescheiden „Kleine Münze“, ich muss bekennen, selten in einem derartigen Büchlein soviel Feinheit, Empfindung und Geist gefunden zu haben wie hier. W. Popper Wintersonne Novellen Mk. 1.50 Neue Freie Presse: Es ist in. diesen schlichten, anspruchslosen Geschichten eine sehrliebeMischung von Gefühl und Pointe. MODERNES VERLAGSBUREAU, Curt Wigand, BERLIN-LEIPZIG

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