Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Journal
- Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Volume
- 5668 = 1907/08
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 67 (sequence 76)
- Language
- German
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guststr. 14—16, im Schwesternheim des Vereins. Vors.: Stadtv. Louis Sachs. Arzt: Prof. Holl ander. Synd.Justizrat G e r s on. Mitglieder 1450. Beiträge: 14174 M. Pflegehonorar: 39 246,30 M. Ausgabe: 71603,77 M. Oberin: Fri. R. B la u, in der Anstalt. Zweck: 1. Jüdische Mädchen und Frauen zu Krankenpflegerinnen auszubilden, 2. ausgebildete Krankenpflegerinnen gegen Honorar (Armen unentgeltlich) dem Publikum, ohne Unterschied der Konfession, sowie hiesigen und auswärtigen Anstalten zur Verfügung zu stellen, 3. bei Erwerbsunfähigkeit usw. der Schwestern für diese zu sorgen. Prof. Dr. Julius Lazarus. Dir. Arzt der iuneren Abteilung des jüdischen Krankenhauses zu Berlin. Aufnahmebedingungen: Alter 20 bis 30 Jahre, Gesundheits- und Geburtsattest; selbstgeschriebener Lebenslauf; Schulabgangszeugnis; 100 M. Kaution, die verfallen, falls die Schwester nicht nach der Ausbildung drei Jahre für den Verein tätig ist (als Privat-, Armen- oder Krankenhaus- Pflegerin). Lehrzeit: (möglichst im jüdischen Krankenhause) ein Jahr bei freier Station und nach 6 Monaten 10 M. monatlich Taschengeld. Die Schwestern haben freie Station, 300—600 M. jährlich, im Erkrankungsfalle usw. entsprechende Verpflegung und Fürsorge. Unter Verwaltung des Vereins eine Anzahl von Stiftungen. Januar 1906: 66 Schwestern, 16 Schülerinnen. 1906: 352 Pflegen, davon 74 ermäßigte, 100 unentgeltliche. Kapital: 350 000 M. V o rst a n d des Vereins für jüdische Krankenpflegerinnen zu Berlin: Stadtv. Louis Sachs, Frau Julie Gerson-Liebermann, Stadtverordn. H. Witkowski, Julius Oliven, Richard Sachs, Frau Dr. Frankl, Justizrat Dr. Arthur Gerson, Frau Rosa Sachs, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. Senator, Sanitätsrat Dr. I. Stern, Frau Geh. Kommerzienrat Clara Goldberger. — Jüdisches Genesungsheim, Lehnitz bei Oranienburg. Begründet und verwaltet vom Verein „Jüdisches Genesungsheim Berli n". Bureau: C. 2, Rosenstr. 2/4. Oberin des Heims: Frau Herzfeld-Heinemann. Zweck: Unentgeltliche Aufnahme Prof. Dr. Israel. Dir. Arzt der äußeren Abteilung des jüdischen Krankenhauses zu Berlin. und Verpflegung jüdischer in der Genesung befindlicher oder sonst erholungsbedürftiger, unbemittelter Frauen und Mädchen bei ritueller Verpflegung, in der Regel auf vier Wochen. In erster Reihe werden Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Berlin berücksichtigt. Gegen Vergütung werden auch von Behörden, Wohltätigkeitsanstalten oder Privatpersonen Überwiesene ausgenommen. Geöffnet März bis November. Anträge an das Bureau mit ärztlichem Attest. Da in den Sommermonaten das Heim meist überfüllt ist, empfiehlt es sich, bereits im Januar die Aufnahmeanträge zu stellen. 4 Stiftungen für die Zwecke des Vereins. — . Altersversorgungs - Anstalten der jüdischen Gemeinde. Vors, des Vorstandes: Komm.- Rat Heinr. Eisner. 1. Große Ham-