Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Journal
- Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Volume
- 5668 = 1907/08
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 66 (sequence 75)
- Language
- German
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für bie weiblichen Arbeitnehmer, besonders für alleinstehende Frauen und Mädchen. Arbeitsstuben z. Beschäftigung bedürftiger Personen mit Schreibarbeit, deren Unterbringung dem Verein nicht möglich ist. Der Verein steht mit der Jüdischen Arbeiterkolonie in Weißensee in Verbindung. Ina. Bäbcrunterftüt?ungsrereine „UnterstLtzungsverein Emser Hochquelle". Gewahrt Kurunrerstutzungen. — Franzensbad, Jüdlfches Kuryofprtal. Meldungen schon Januar-Februar. — Karlsbad, Juor- Iches »turhoiprral. Kurunterstutzung. — Krssingen, Israelit. Bade-Armen-Kape. — Küstngen, Israel. Kinderheilstatte. — Kolberg, Judticyes Äurhofprtal Kolberg. — Langenschwalbach, Heimstätte des Deutsch- JsraetNliaien Kinderhorts in Limburg a. d. L. — Marienbad, Jüdisches Kurhospital. Gesuche frühzeitig. Januar-Februar. — ^vtucttltsa)eo FruneuqetM. — Hilfsverein für unbemittelte jüd. Nerven- und Geisteskranke zu Ems. (Auch Unterstützung für idiotrsche jüdische Kinder.) Gegr. 1906. Vorsitzender: Dr. Weingarten. — Heilanstalt für Nervenkranke, „Haus Schönow", bei Zehlendorf, Wannseebahn. — Neuenahr, Verein Israelit. Krankenheim. Meldungen mit Attesten bei Raphael Ett- Unger, Frankfurt a. M. — „Jüdisches Kurhospital Bad Salzbrunn". Gegründet 1905. Zweck: Bau eines jüdischen Kurhospitals in Bad Salzbrunn, sowie Gewährung vollständiger Freikur an bedürftige Kranke bis zur Fertigstellung des Kurhauses. Etwa 500 Mitglieder. Vorsitzender Dr. Fritz Rothenberg, Badearzt Bad Salzbrunn; im Winter Berlin, erster Vorsitzender. 1906 wurde 12 Kranken vollständige Freikur in Bad Salzbrunn gewährt. Das Vereinsvermögen beträgt etwa 12 000 M. Der Verein hat in diesem Jahre die Fürsorge für den Friedhof übernommen, ebenso sorgt er dafür, daß an den Sonnabenden und Feiertagen in dem dort im LogierhauS zur Ewlracht befindlichen Tempel regelmäßig Gottesdienst abgehalten wird. Der Verein zahlt hierfür jährlich dem Besitzer des Hauses 300 M. Miete, dem Beamten 50 M. — Sod ctt, Berliner Lokal - Komitee der Kuranstalt für arme Israeliten im Bad Soden a. T. Aufnahme in die Kuranstalt. — Teplitz, Jüdisches Kurhospital. Meldungen frühzeitig. Januar-Februar an die Hospitaldirektion. — Vogelfang, Lungenheilstätte in Vogelfang. 9 Betten durch Herrn Moritz Mannheimer, Berlin, Tiergartenstr. 5a (für weibliche Personen). — Warmbrunn, Jüdisches Kurhospital. Meldungen an die Direktion. — Wiesbaden, Israelitischer Unterstützungsverein, E. V. Gewährt Beihilfen zur Kur in Wiesbaden. IV. Krankenhäuser usw. Krankenhaus der jüdischen Gemeinde, N. 24, Auguststr. 14/16. Vors, des Krankenhausvorstandes : Stadtverordn. Louis Sachs, NW. 23, Brückenallee 1. D i r i g. Ärzte: Prof. Dr. I. Israel (äußere Station) und Pros. Dr. Lazarus (innere Station). Zweck: Pflege und Heilung von Kranken, hauptsächlich der hiesigen jüdischen Gemeinde; ausgeschlossen sind: Geistes-, Pocken-, Cholerakranke, Flecktyphus und Epilepsie. Extrastation: 12,50, 10, 8 und 6 M., je nach den Zimmern. Allgemeine Station: 2,50 M., Auswärtige 3 M. Über 60 Freibetten. Besuchszeit: Mittwoch, Sonnabend, Sonntag und an allen Festtagen 3—4. Mit dem Krankenhause verbunden: Poliklinik für Unbemittelte, 12—1. Pneumatisches Kabinett (für Anstaltskranke und andere). Das Krankenhaus der jüdischen Gemeinde verfügt über zahlreiche Stiftungen, darunter viele besonders für Rekonvaleszenten. — Israelitisches Krankenheim der Chewra Kadischah der Israelitischen Synagogen - Gemeinde (Adaß Jisroel), SW. 11, Königgrätzerstr. 46a. Leitende Arzte: Äußere Station: Dr. S. Adler. Innere Station: Prof. Dr. Ferd. Blumenthal,. Oberarzt der Charitee. Aufnahme jüdischer Kranker ohne Unterschied des Standes, des Geschlechts und der Heimat. Rituelle Verpflegung. Kurkosten: 1. Klasse 12 M., 2. Kl. 8 M., Station 4 M. pro Tag. Für Wohltätigkeitsvereine und Logen Preisermäßigung. 1902: 269 Kranke ausgenommen, davon Kassenkranke und auf Rechnung des Vereins 137. — Hospital der jüdischen Gemeinde, N. 24, Oranienburgerstr. 31. Vors.: H. Eisner. Zweck: Unentgeltliche Aufnahme von Siechen beiderlei Geschlechts, die selbst oder deren Eltern mindestens 7 Jahre Mitgl. der hiesig, jüd. Gemeinde waren. Für einige Insassen wird Pflegegeld bezahlt, von Verwandten nach Übereinkunft, von der städtischen Armendirektion 18 M. monatlich. Platz für 100 Personen. Kapital: 800 000 M. — Verein für jüdische Krankenpflegerinnen zu Berlin. Bureau: N. 24, Au- 66