Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Journal
- Illustrirter jüdischer Familienkalender
- Volume
- 5668 = 1907/08
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 51)
- Language
- German
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das, Hugo Salus, Hugo Ganz, Leonie Meperhoff-Hildeck, E. Vely, Hans Brandenburg, Dagobert von Gerhardt-Amyntor Franziska Ellmenreich, Julia Virginia, Heinrich Lilienfein, Richard Schaukal, Otto Hauser, Fritz Mauthner, Henriette Fürth, Maria Stona, Otto Henne am Rhpn, Leop. Kätscher, Karl Frenzel, Gch. Rat Vierling, Kurt Walter Goldschmidt, Walter Bloem, Lodoiska von Blum (Dr. Ernst v. Waldow), Leo Herzberq -Frankel, Max Viola, AdolfGlaser, Julius Bierbaum, Johannes Trojan, Friedrich Adler u. a. m. Jeder der sich für die „Lösung der Judenfrage" interessiert, sollte sich dieses wertvolle Werk ansch affen. Gewisser maßen als Uebergang zur schönen Literatur müssen wenige sozusagen pseudowissenschaftliche Werke erwähnt werden. Hier scheint Konrad Albertis „Weg der Menschheit" den ersten Platz zu verdienen. Es ist ein Sammelwerk, das Proben aller alten Literaturen erläuternd umfaßt. Gerade die vorzüglichsten Stellen der altjüdischen Schriften hat die gelenke Hand eines tüchtigen Eklektikers zusammengestellt. Zieglers Broffchüre über den Kampf des Juden¬ 42 tum5 und Christentums in den ersten drei Jahrzehnten nach der Entstehung des Christentums will wohl als wissenschaftliche Untersuchung genommen sein, gehört aber wegen der polemischen Absichten des Autors viel eher hiehcr. Albert Katz veröffentlichte eine Schrift über „Juden und Christen als Förderer der jüdischen Wissenschaft". — Nicht unerwähntdürfen die zahlreichen Lehrbücher für den jüdischen Religionsunterricht bleiben, von denen die hebräischeFibel ausder Feder des russischen Lehrers N. Pines besonders interessant ist, weil sie durch leicht faßliche Methode endlich richtige Orthographie und Aussprache einzuführen bestrebt ist. Genannt seien noch Dr.Levins „Lehrbuch der biblischen Geschichte und Literatur", das in vierter Auflage herauskam, und Josef Bruchtalers „Hebräische und hebräisch-deutsche Lesesibel" nach methodischen Grundsätzen. Groß ist die Zahl der belletristischen Werke, Sammlungen, Neuausgaben, die die jüdische Literatur zu ihrem Bestände zählen darf. Vor allem sind zwei ganz eigenartige Schöpfungen besonders hervorzuheben: Die Herausgabe der „Märchen Rudolf Schildkraut als Shylock. % /