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Du(c)kesz, Eduard Jecheskel
Rabbiner und Historiker und Genealoge, geb. 3.8.1868 Szelepcsény (Ungarische Slowakei), ermordet 6.3.1944 Auschwitz. Nach dem Studium an der Jeschiwa in Pressburg (Bratislava) wurde D. zum Rabbiner ordiniert und 1891 als…
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Ehre, Ida
Schauspielerin und Intendantin, geb. 9.7. 1900 Prerau (Mähren), gest. 16.2.1989 Hamburg. E., von 1945 bis 1989 Prinzipalin der Hamburger Kammerspiele, wurde 1988 als erster Frau in der Freien und Hansestadt die Ehrenbürg…
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Eibeschütz (auch: Eibenschütz, Eybeschütz, Eybenschütz), Jonathan
Rabbiner, geb. ca. 1690/95 Krakau oder Pinczow (Polen), gest. 20.9.1764 Altona. Nach dem Besuch verschiedener mährischer Jeschiwot und Aufenthalten unter anderem in Jungbunzlau und Prag kam E. 1713/14 erstmals nach Hambu…
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Eichholz, Max
Rechtsanwalt, geb. 3.12.1881 Hamburg, 12.1. 1943 Auschwitz. Der Rechtsanwalt und Bürgerschaftsabgeordnete E. setzte sich zeit seines Lebens engagiert für die Belange der Arbeiterschaft ein. Nach dem Abitur am Wilhelmgymn…
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Embden, Charlotte
Salonière, geb. um 1803 Düsseldorf, gest. 14.10.1899 Hamburg. Die Schwester Heinrich Heines, von dem Schriftsteller liebevoll »Lottchen« genannt, lebte von den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts bis zu ihrem Tod in Ha…
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Emden, Jakob Israel ben Zwi
(auch: Javetz), Rabbinischer Gelehrter und Buchdrucker, geb. 4.6.1698 Altona, gest. 19.4.1776 Altona. E. war der Sohn des religiösen Oberhauptes der jüdischen Dreigemeinde Altona-Hamburg-Wandsbek, Chacham Zwi Aschkenasi.…
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Emigration
(siehe auch: Auswanderung) Zwischen 1933 und 1941 emigrierten ca. 10.-12.000 Juden aus Hamburg. Die Flucht vollzog sich im Wesentlichen in drei Phasen: einer ersten Phase, die unmittelbar nach der Machtübernahme einsetzt…
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Engel, Semmy
Architekt, geb. 19.2.1864 Hamburg, gest. 1948 London. Der Sohn des Hamburger Kaufmanns Benni Engel erlernte das Maurerhandwerk, besuchte Bauschulen in Hamburg und Eckernförde und erwarb praktische Erfahrungen als Angeste…
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Enoch, Kurt
Verleger, geb. 22.11.1895 Hamburg, gest. 15.2.1982 Puerto Rico. E. ist in die Geschichte als Pionier des qualitätsvollen Taschenbuchs eingegangen. Er wuchs in Hamburg in einem liberalen jüdischen Elternhaus auf. Nach der…
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Enoch, Samuel David
Rabbiner, geb. 8.10.1814 Hamburg, gest. 30.12.1876 Fulda. E. besuchte das Hamburger Johanneum und erhielt zugleich Privatunterricht bei dem religiösen Oberhaupt der Hamburger Juden, Isaac Bernays. Seit 1830 studierte er …
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Eschwege, Sally Joseph
Zigarrenhandwerker und Gewerkschaftsführer, geb. 9.10.1818 Hamburg, gest. 21.1. 1901 Hamburg. Fast 40 Jahre führte E. den Hamburger Cigarren-Arbeiter-Verein. Schon der Vater Joseph Moses Eschwege stellte als selbständige…
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Ettlinger, Jacob Aaron
Rabbiner, geb. 17.3.1798 Karlsruhe, gest. 7.12.1871 Altona. E. gilt als einer der Mentoren der modernen jüdischen Orthodoxie, die die Verbürgerlichung des Lebensstils mit dem strengen Festhalten am Religionsgesetz in Ein…
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Feiner, Joseph
Pädagoge und Verbandsfunktionär, geb. 24.10.1863 Wittlich (Rheinprovinz), gest. 11.3.1938 Hamburg-Blankenese. F., ältester Sohn des Metzgers Simon Feiner und seiner Frau Karoline, besuchte die Höhere Stadtschule in Wittl…
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Franz-Rosenzweig-Gedächtnisstiftung
Im November 1930 wurde unter dem Vorsitz des Tuchgroßhändlers und Gemeindevorstandsmitglieds Hermann Philipp (1863-1938) die F. ins Leben gerufen. Der Bildungsausschuss der Gemeinde unter der Leitung Fritz Warburgs sowie…
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Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
Im Gebäude Karolinenstraße 35 (89), in dem sich bis 1942 die damals letzte Hamburger jüdische Schule ( Schulwesen) befand, wurde Ende 1988 in der Trägerschaft der Hamburger Volkshochschule die Gedenk- und Bildungsstätte …
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Gedenkstätten und Gedenkkultur
Mit zahlreichen Gedenktafeln, Denkmalen, Ausstellungen und Dokumentationsstätten wird in Hamburg heute an die jüdischen Opfer nationalsozialistischer Verfolgung erinnert. Die ersten Mahnmale entstanden schon in den frühe…
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Gerson, Hans und Oskar
Hans, Architekt, geb. 19.3.1881 Magdeburg, gest. 14.10.1931 Hamburg;. Oskar, Architekt, geb. 11.7.1886 Magdeburg, gest. 25.12.1966 Berkeley (USA)Die Eltern der beiden Brüder, Ernst und Bertha Gerson, geb. Reichmann, über…
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Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Hamburg
Die G. wurde am 12. Mai 1952 von 28 Persönlichkeiten der Hansestadt in einem Saal des Rathauses gegründet. Darunter waren Bruno Snell, Ernst Schnabel, Ida Ehre, Günther Weisenborn, Theodor Graf Westarp, Harry Goldstein, …
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Gesellschaft für jüdische Volkskunde
Auf Initiative der Henry Jones-Loge ( Logenwesen) wurde im Februar 1898 die G. gegründet. Sie sollte ein »Museum für jüdische Volkskunde« sowie ein Archiv und eine Bibliothek einrichten. Der Gesellschaft gehörten bald me…
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Glückel von Hameln
(auch: Glikl bas Juda Leib), Kauffrau, geb. 1645/6 Hamburg, gest. 1724 Metz (Frankreich). Mit ihren sieben Memoirenbänden in jüdisch-deutscher Sprache gehört G. als Autobiographin zu den bedeutendsten jüdischen Autoren d…
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