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WEYL, Heinrich Chajim Jehuda, Dr., auch Heimann Lewin W.

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/2781257

Also known as (2 names)
–
Heimann Lewin W. · Weyl, Heinrich Chajim Jehuda
Born (as recorded)
21. Aug. 1866
Place of birth (as recorded)
Rogasen (RogoŸno), Posen
Died (as recorded)
18. Nov. 1943 im KZ Auschwitz.
Occupation
Rabbi
Sohn des Meir W. und seiner Ehefrau Flora/Frumit, geb. Wohlheim, Bruder von Prof. Adolf Weyl (1855- 1926) der Großvater war Rb. in Schwersenz (Swarzêdz). 1876-1882 Besuch des Gymnasiums in Rogasen, dann in Schrimm (Œrem) bis zum „Einjährigen“, 1886-1889 Oberstufe des Gymnasiums in Altona, 1889 Univ. Berlin, 1892-1894 RS einige Zeit im Handel tätig und im väterlichen Geschäft, Rabbinatsautorisation von Simon Hurwitz (1810-1900) in Leipzig, nach dem Tod des Vaters 1897 Rabbinerexamen, 1900 Promotion in Bern. 1901- 1919 Rb. und Leiter der Religionsschule in Czarnikau (Czarnków), Posen. Unter seiner Leitung entstanden Ortsgruppen des Hilfsvereins der deutschen Juden und der Alliance israélite universelle Vortragstätigkeit, Korrespondenz mit rabbinischen Autoritäten in Osteuropa. Mitglied der Vereinigung von Rabbinern der Provinz Posen zur Wahrung des überlieferten Judentums und der Vereinigung der traditionell-gesetzestreuen Rabbiner Deutschlands Vorsitzender im Verein für jüdische Geschichte und Literatur gründete nach dem 1. WK zusammen mit dem evangelischen Pfarrer in Czarnikau eine deutsche Privatschule. Seit Mai 1903 verheiratet mit Rosalia, geb. Hurwitz (gest. 1921), die ihm zwei Söhne und drei Töchter gebar. 1920 bis Ende 1938 Rb. der IRG in Düsseldorf 1925 vollzog er mit der streng orthodoxen Adass Jisroel die Abspaltung. Wirkte für den „Verein für die jüdischen Interessen des Rheinlandes e. V., Köln“, und den Düsseldorfer Religionsverein zur Abhaltung eines jüdischen Gottesdienstes ohne Orgel. 1939 Emigration nach Amsterdam, Lehrund Vortragstätigkeit 1943 Deportation in die Konzentrationslager Westerbork [Posner: Bergen-Belsen] und Auschwitz.

Sources (1)

WEYL, Heinrich Chajim Jehuda, Dr., auch Heimann Lewin W.

bhr

28 statements
document
Yadvashem, Gedenkblätter, eingereicht von seiner Tochter Channa.
epigraphy (gravestone)
Grabstein in Düsseldorf, Friedhof der jüd. Gemeinde auf dem Nordfriedhof.
image
Juden in Düsseldorf, 1998, S. 205.
image
Lowenthal (Hrsg.), Bewährung, 1965, Fotoseite 29
image
Posner, Czarnikau, 1957, S. 13
literature
Eliav/Hildesheimer, S. 264.
literature
Gedenkbuch 2006, S. 3675
literature
Hildesheimer, RS, S. 110
literature
Israelit 05.01.1905 (Jg. 46, Nr. 2), S. 21
literature
Israelit 08.08.1912 (Jg. 53, Nr. 32), S. 6
literature
Israelit 16.12.1920 (Jg. 61, Nr. 50), S. 13
literature
JJGL 16 (1913), S. 10
literature
Juden in Düsseldorf, 1998, S. 204
literature
Lowenthal (Hrsg.), Bewährung, 1965, S. 178-180
literature
Posner, Czarnikau, 1957, S. IIIf., S. 14-18
literature
Tetzlaff, Kurzbiographien, 1982, S. 355
literature
Walk, Kurzbiographien, S. 386
manuscript
Die Legenden um König David, verfasst um 1900 (seit Nov. 1938 verschollen, s. Bewährung, S. 179).
birth date
21. Aug. 1866
place of birth
Rogasen (RogoŸno), Posen
death date
18. Nov. 1943 im KZ Auschwitz.
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=2668
has abstract
Sohn des Meir W. und seiner Ehefrau Flora/Frumit, geb. Wohlheim, Bruder von Prof. Adolf Weyl (1855- 1926) der Großvater war Rb. in Schwersenz (Swarzêdz). 1876-1882 Besuch des Gymnasiums in Rogasen, dann in Schrimm (Œrem) bis zum „Einjährigen“, 1886-1889 Oberstufe des Gymnasiums i…
Sohn des Meir W. und seiner Ehefrau Flora/Frumit, geb. Wohlheim, Bruder von Prof. Adolf Weyl (1855- 1926) der Großvater war Rb. in Schwersenz (Swarzêdz). 1876-1882 Besuch des Gymnasiums in Rogasen, dann in Schrimm (Œrem) bis zum „Einjährigen“, 1886-1889 Oberstufe des Gymnasiums in Altona, 1889 Univ. Berlin, 1892-1894 RS einige Zeit im Handel tätig und im väterlichen Geschäft, Rabbinatsautorisation von Simon Hurwitz (1810-1900) in Leipzig, nach dem Tod des Vaters 1897 Rabbinerexamen, 1900 Promotion in Bern. 1901- 1919 Rb. und Leiter der Religionsschule in Czarnikau (Czarnków), Posen. Unter seiner Leitung entstanden Ortsgruppen des Hilfsvereins der deutschen Juden und der Alliance israélite universelle Vortragstätigkeit, Korrespondenz mit rabbinischen Autoritäten in Osteuropa. Mitglied der Vereinigung von Rabbinern der Provinz Posen zur Wahrung des überlieferten Judentums und der Vereinigung der traditionell-gesetzestreuen Rabbiner Deutschlands Vorsitzender im Verein für jüdische Geschichte und Literatur gründete nach dem 1. WK zusammen mit dem evangelischen Pfarrer in Czarnikau eine deutsche Privatschule. Seit Mai 1903 verheiratet mit Rosalia, geb. Hurwitz (gest. 1921), die ihm zwei Söhne und drei Töchter gebar. 1920 bis Ende 1938 Rb. der IRG in Düsseldorf 1925 vollzog er mit der streng orthodoxen Adass Jisroel die Abspaltung. Wirkte für den „Verein für die jüdischen Interessen des Rheinlandes e. V., Köln“, und den Düsseldorfer Religionsverein zur Abhaltung eines jüdischen Gottesdienstes ohne Orgel. 1939 Emigration nach Amsterdam, Lehrund Vortragstätigkeit 1943 Deportation in die Konzentrationslager Westerbork [Posner: Bergen-Belsen] und Auschwitz.
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR II.2, 572-573
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WEYL, Heinrich Chajim Jehuda, Dr., auch Heimann Lewin W.
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Heimann Lewin W.
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Weyl, Heinrich Chajim Jehuda

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