[SCHACH,] Moses b. Elieser, bürgerlich Moises LAZARUS
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/2781157
Also known as (2 names)
- –
- Moises Lazarus · [Schach, ] Moses b. Elieser
- Born (as recorded)
- Febr. 1773
- Place of birth
- Glogau
- Died (as recorded)
- 9. April 1840
- Place of death
- Trier
- Occupation
- Rabbi
Sohn des Elieser b. Aron, des späteren Dajan in Mainbernheim, Unterfranken, und der Kela Manasses aus Königsberg. Verheiratet am 1. Juni 1799 mit Zerle Simon Döhlinger (1766-1826), von der er drei Kinder hatte. Letzter fürstlich-hohenlohischer Landesrb. in Weikersheim, schlägt 1812 die Wahl auf die ehemalige Oberrabbinerstelle des Deutschen Ordens in Bad Mergentheim aus. 1819 abermals gewählt, nimmt er die Stelle an. Am 9. Juni 1827 wird er zum Oberrb. in Trier gewählt, welche Stelle er im Jan. 1828 antritt. In Trier heiratete er am 3. Sept. 1830 in zweiter Ehe Merle Weil, wie es heißt zur Entschädigung für sein geringes Gehalt von 400 Rtl.
Sources (1)
[SCHACH,] Moses b. Elieser, bürgerlich Moises LAZARUS
19 statements
- literature
- Friedberg, Käthär kehunnah, S. 28
- literature
- Gelegentlich wird als Todesdatum fälschlich der 9. Mai angegeben. - Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 116, 443.
- literature
- IA 1839, S. 24 urteilt, „daß dieser Rabbiner - sonst ein sehr achtungswerther und aufrichtiger Mann - noch der früheren Zeit angehört, und daher für zeitgemäße Verbesserungen im Schulwesen und Cultus keinen Sinn haben kann“; S. 157, er „hält alle 14 Tage am Sabbat einen religiösen Vortrag“; S. 365, er verzichte neuerdings auf den kasuistischen Teil seiner halbjährlichen Homilien, weil die Gemeinde ihm davonläuft
- literature
- IA 1840, S. 151 gibt zum Nachruf, daß „derselbe dem Studium der Wissenschaften abhold war, auch eine deutsche Predigt in der Synagoge zu halten für sündhaft erklärte, weßhalb auch nie eine solche hier vorgenommen wurde“, der Orient 1840, S. 137, L. sei „allein im Talmud und im spitzfindigen Disputiren groß, jeder akademischer Bildung aber baar“ gewesen; die AZJ unterm 10. 4. 1841 resümiert: ein träger alter Mann, der nur gewählt worden sei, weil er sich gegen eine für ihn vorteilhafte Heiratspartie mit einem geringen Salär begnügt habe
- literature
- Löwenstein, „Mergentheim“ in BJGL 3 (1902), S. 98, kommt zu dem Urteil: „eine segensreiche Thätigkeit“; das Trierer Memorbuch nenne ihn einen ga’on mefursam
- literature
- Sauer, Württemberg, S. 190
- birth date
- Febr. 1773
- place of birth
- Glogau
- place of birth (IRI)
- Glogau
- death date
- 9. April 1840
- place of death
- Trier
- place of death (IRI)
- Trier
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1566
- has abstract
Sohn des Elieser b. Aron, des späteren Dajan in Mainbernheim, Unterfranken, und der Kela Manasses aus Königsberg. Verheiratet am 1. Juni 1799 mit Zerle Simon Döhlinger (1766-1826), von der er drei Kinder hatte. Letzter fürstlich-hohenlohischer Landesrb. in Weikersheim, schlägt 18…
Sohn des Elieser b. Aron, des späteren Dajan in Mainbernheim, Unterfranken, und der Kela Manasses aus Königsberg. Verheiratet am 1. Juni 1799 mit Zerle Simon Döhlinger (1766-1826), von der er drei Kinder hatte. Letzter fürstlich-hohenlohischer Landesrb. in Weikersheim, schlägt 1812 die Wahl auf die ehemalige Oberrabbinerstelle des Deutschen Ordens in Bad Mergentheim aus. 1819 abermals gewählt, nimmt er die Stelle an. Am 9. Juni 1827 wird er zum Oberrb. in Trier gewählt, welche Stelle er im Jan. 1828 antritt. In Trier heiratete er am 3. Sept. 1830 in zweiter Ehe Merle Weil, wie es heißt zur Entschädigung für sein geringes Gehalt von 400 Rtl.- occupation (IRI)
- Rabbi
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- BHR I.2, 778
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- [SCHACH,] Moses b. Elieser, bürgerlich Moises LAZARUS
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- [Schach, ] Moses b. Elieser