GUNZENHAUSEN, Isak Hirsch, gen. Hirsch FÜRTH
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/2717192
Also known as (2 names)
- –
- Gunzenhausen, Isak Hirsch · Hirsch Fürth
- Place of birth
- Fürth (Bayern)
- Place of birth (as recorded)
- Fürth
- Died (as recorded)
- Sept. 1881
- Place of death (as recorded)
- Binswangen, Bayer.-Schwaben
- Occupation
- Rabbi
Sohn des Moses G. Einer der Lieblingsschüler Wolf Hamburgers an der Fürther Jeschiwa bei der Stadtschulinspektion in Fürth legt er außerdem eine Prüfung über seine allgemeine Bildung ab. Am 7. Mai 1821 gewählt zum Rb. der 65 Familien zählenden Gem. in Binswangen er will sich mit 200 fl. Gehalt begnügen und überdies die Hinterbliebenen des Vorgängers durch Ehe mit der Waise Esther Fränkel versorgen. Nachdem er die Staatsprüfung in Augsburg am 5. Dez. 1821 nicht in allen Fächern besteht, nimmt er ein Jahr lang Privatunterricht bei Prof. Dr. Röckl in Dillingen, erhält bei der Wiederholung der Prüfung am 28.-30. Nov. 1822 die Note „nothdürftig befähigt mit Annäherung an fast hinlänglich“. Es wird daher nur eine provisor. Anstellung bewilligt erst nachdem er sich am 8.-11. März 1824 einer dritten Prüfung unterzieht, wird ihm am 23. Juli 1824 die definitive Bestätigung und die Heiratserlaubnis ausgesprochen. Bewerbungen in Fürth (1830) und Hanau (1832). Streng orthodox, bildete einzelne Talmudschüler aus, unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung.
Sources (1)
GUNZENHAUSEN, Isak Hirsch, gen. Hirsch FÜRTH
20 statements
- literature
- IA 1839, S. 278, er lege von allen acht Rabbinern des Kreises als einziger eine gewisse Aktivität an den Tag
- literature
- Lippe 1879/81, S. 159
- literature
- Lowenstein, „The 1840s“, S. 280.
- literature
- PK Bavaria, S. 610, mit Abbildung der bronzenen Schlange an der 1837 erbauten Synagoge. G.s Amtsbeginn wird fälschlich auf 1806 datiert
- literature
- WZJT 3, 1837, S. 126, über seine Teilnahme an der Kreissynode von 1836
- publication
- Anfrage in Hamburger, Œimlath Binyamin II Nr. 12 (32v)
- publication
- Eine Approbation für das Werk von Rb. M. Seligsberg, 1841; Löwenstein, Index, S. 66.
- place of birth
- Fürth
- place of birth (IRI)
- Fürth (Bayern)
- death date
- Sept. 1881
- place of death
- Binswangen, Bayer.-Schwaben
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=638
- has abstract
Sohn des Moses G. Einer der Lieblingsschüler Wolf Hamburgers an der Fürther Jeschiwa bei der Stadtschulinspektion in Fürth legt er außerdem eine Prüfung über seine allgemeine Bildung ab. Am 7. Mai 1821 gewählt zum Rb. der 65 Familien zählenden Gem. in Binswangen er will sich mit …
Sohn des Moses G. Einer der Lieblingsschüler Wolf Hamburgers an der Fürther Jeschiwa bei der Stadtschulinspektion in Fürth legt er außerdem eine Prüfung über seine allgemeine Bildung ab. Am 7. Mai 1821 gewählt zum Rb. der 65 Familien zählenden Gem. in Binswangen er will sich mit 200 fl. Gehalt begnügen und überdies die Hinterbliebenen des Vorgängers durch Ehe mit der Waise Esther Fränkel versorgen. Nachdem er die Staatsprüfung in Augsburg am 5. Dez. 1821 nicht in allen Fächern besteht, nimmt er ein Jahr lang Privatunterricht bei Prof. Dr. Röckl in Dillingen, erhält bei der Wiederholung der Prüfung am 28.-30. Nov. 1822 die Note „nothdürftig befähigt mit Annäherung an fast hinlänglich“. Es wird daher nur eine provisor. Anstellung bewilligt erst nachdem er sich am 8.-11. März 1824 einer dritten Prüfung unterzieht, wird ihm am 23. Juli 1824 die definitive Bestätigung und die Heiratserlaubnis ausgesprochen. Bewerbungen in Fürth (1830) und Hanau (1832). Streng orthodox, bildete einzelne Talmudschüler aus, unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung.- publication
- Anfrage in Hamburger, Œimlath Binyamin II Nr. 12 (32v)
- publication
- Eine Approbation für das Werk von Rb. M. Seligsberg, 1841; Löwenstein, Index, S. 66.
- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR I.1, 398
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- GUNZENHAUSEN, Isak Hirsch, gen. Hirsch FÜRTH
- skos:altLabel
- Hirsch Fürth
- skos:prefLabel
- Gunzenhausen, Isak Hirsch