Heppner, Ernst
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1911660
- Born
- 1891-09-04
- Born (as recorded)
- 4.9.1891
- Place of birth (as recorded)
- Koschmin (Posen)
- Died
- 1973-12-16
- Died (as recorded)
- 16.12.1973
- Place of death
- West Jerusalem
- Place of death (as recorded)
- Jerusalem
- Occupation (as recorded)
- Mediziner
Mediziner, geb. 4.9.1891 Koschmin (Posen), gest. 16.12.1973 Jerusalem. H. ließ sich nach dem mit der Promotion abgeschlossenen Medizinstudium in Hamburg nieder. 1929 richtete er eine Arztpraxis in Wandsbek ein, wo er am 1. April 1933 Opfer des Boykotts wurde, den er – als Zeichen des Widerstands – fotografisch dokumentierte. Im Juni 1933 verlor H. als »Nichtarier« die Kassenzulassung und seine berufliche Existenz. Im September 1934 musste H. gemeinsam mit seiner Frau und den drei Kindern Hamburg verlassen, emigrierte nach Palästina ( Emigration) und eröffnete in Jerusalem eine bescheidene Praxis. Da die Einnahmen nicht zum Lebensunterhalt ausreichten, verdingte er sich zeitweilig ...
Sources (1)
Heppner, Ernst
12 statements
- birth date
- 4.9.1891
- normalised birth date
- 1891-09-04
- birth location
- Koschmin (Posen)
- death date
- 16.12.1973
- normalised death date
- 1973-12-16
- death location
- Jerusalem
- death location URI
- West Jerusalem
- described at
- http://dasjuedischehamburg.de/inhalt/heppner-ernst
- has abstract
Mediziner, geb. 4.9.1891 Koschmin (Posen), gest. 16.12.1973 Jerusalem. H. ließ sich nach dem mit der Promotion abgeschlossenen Medizinstudium in Hamburg nieder. 1929 richtete er eine Arztpraxis in Wandsbek ein, wo er am 1. April 1933 Opfer des Boykotts wurde, den er – als Zeichen…
Mediziner, geb. 4.9.1891 Koschmin (Posen), gest. 16.12.1973 Jerusalem. H. ließ sich nach dem mit der Promotion abgeschlossenen Medizinstudium in Hamburg nieder. 1929 richtete er eine Arztpraxis in Wandsbek ein, wo er am 1. April 1933 Opfer des Boykotts wurde, den er – als Zeichen des Widerstands – fotografisch dokumentierte. Im Juni 1933 verlor H. als »Nichtarier« die Kassenzulassung und seine berufliche Existenz. Im September 1934 musste H. gemeinsam mit seiner Frau und den drei Kindern Hamburg verlassen, emigrierte nach Palästina ( Emigration) und eröffnete in Jerusalem eine bescheidene Praxis. Da die Einnahmen nicht zum Lebensunterhalt ausreichten, verdingte er sich zeitweilig ...- occupation
- Mediziner
- preferred label
- Heppner, Ernst
- has related
- Emigration