Heinemann, Max
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1654474
Also known as (1 names)
- –
- Max Heinemann
- Born
- 1885-01-04
- Born (as recorded)
- 4.1.1885
- Place of birth
- Vechta
- Died
- 1984-12-21
- Died (as recorded)
- 21.12.1984
- Place of death
- Plattsburgh
- Place of death (as recorded)
- Plattsburg/NY (USA)
- Occupation (as recorded)
- Jurist und Funktionär
Jurist und Funktionär, geb. 4.1.1885 Vechta, gest. 21.12.1984 Plattsburg/NY (USA). H. hatte 1914 in Delmenhorst die Zulassung als Rechtsanwalt erhalten. 1920 zog er nach Hamburg und praktizierte bis zum Berufsverbot im November 1938. Danach betätigte er sich noch als Testamentsvollstrecker, Nachlass- und Vermögensverwalter. Als »jüdischer Konsulent« wurde er nicht zugelassen. Im August 1941 stellte er sich der von Max Plaut geleiteten Bezirksstelle Nordwestdeutschland der Reichsvereinigung zur Verfügung. Einige Monate nachdem die Gestapo Martin Heinrich Corten als Hamburger Vertrauensmann der Rest-Reichsvereinigung eingesetzt hatte, wurde H., der wie jener in Mischehe lebte, zum Geschäftsführer des Büros in der Bornstraße berufen. Ihm oblagen ...
Sources (1)
Heinemann, Max
18 statements
- birth date
- 4.1.1885
- normalised birth date
- 1885-01-04
- birth location
- Vechta
- birth location URI
- Vechta
- death date
- 21.12.1984
- normalised death date
- 1984-12-21
- death location
- Plattsburg/NY (USA)
- death location URI
- Plattsburgh
- described at
- http://dasjuedischehamburg.de/inhalt/heinemann-max-0
- has abstract
Jurist und Funktionär, geb. 4.1.1885 Vechta, gest. 21.12.1984 Plattsburg/NY (USA). H. hatte 1914 in Delmenhorst die Zulassung als Rechtsanwalt erhalten. 1920 zog er nach Hamburg und praktizierte bis zum Berufsverbot im November 1938. Danach betätigte er sich noch als Testamentsvo…
Jurist und Funktionär, geb. 4.1.1885 Vechta, gest. 21.12.1984 Plattsburg/NY (USA). H. hatte 1914 in Delmenhorst die Zulassung als Rechtsanwalt erhalten. 1920 zog er nach Hamburg und praktizierte bis zum Berufsverbot im November 1938. Danach betätigte er sich noch als Testamentsvollstrecker, Nachlass- und Vermögensverwalter. Als »jüdischer Konsulent« wurde er nicht zugelassen. Im August 1941 stellte er sich der von Max Plaut geleiteten Bezirksstelle Nordwestdeutschland der Reichsvereinigung zur Verfügung. Einige Monate nachdem die Gestapo Martin Heinrich Corten als Hamburger Vertrauensmann der Rest-Reichsvereinigung eingesetzt hatte, wurde H., der wie jener in Mischehe lebte, zum Geschäftsführer des Büros in der Bornstraße berufen. Ihm oblagen ...- occupation
- Jurist und Funktionär
- alternative label
- Max Heinemann
- preferred label
- Heinemann, Max
- has related
- Corten, Martin Heinrich
- has related
- Jüdische Gemeinde (1945-1989)
- has related
- Mischehen / »Mischlinge«
- has related
- Plaut, Max
- has related
- Judenhäuser