Mannheim

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REICHENBERGER, Nathan-Neta

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1014202

Born (as recorded)
1772
Place of birth
Schwabach
Died (as recorded)
21. Okt. 1853
Place of death
Hechingen
Place of death (as recorded)
Hechingen, Hohenzollern
Occupation
Rabbi
Sohn des Samuel R., Schüler der Fürther Jeschiwa bei Moses Hechheimer, aufgenommen in die Schwabacher Judenmatrikel, Stelle 28, am 25. Nov. 1803 für den Tuchund Kleiderhandel. 1816 Stiftsrabbiner am Kaulla’schen Bet-Midrasch in Hechingen, auch Prediger. Nimmt Talmudschüler gegen Entgelt in Pension, so 1825-27 den jungen Berthold Auerbach. D. hielt gelegentlich deutsche Vorträge in der Synagoge, welche die Fürstin Eugenie durch ihre Anwesenheit geehrt habe. Seine Frau Gidel starb 1846: das Bet-Midrasch wird um dieselbe Zeit geschlossen.

Sources (1)

REICHENBERGER, Nathan-Neta

bhr geo-enriched

23 statements
epigraphy (gravestone)
Sein Grabstein auf dem Hechinger jüd. Friedhof, Nr. 275; siehe Hüttenmeister, Hechingen.
literature
Baruch Straßburger, Geschichte der Erziehung und des Unterrichts bei den Israeliten von der vortalmudischen Zeit bis auf die Gegenwart, Stuttgart 1885, S. 160
literature
Berthold Auerbach beschreibt ihn in seinen Kindheitserinnerungen: „Reb Nate war ein behaglicher kleiner Mann mit einem Spitzbart am Kinn, den er beständig durch die Hand zog. Er sprach nicht viel, desto mehr aber seine Frau, eine zierliche bewegliche Erscheinung mit Eidechsenauge…
Berthold Auerbach beschreibt ihn in seinen Kindheitserinnerungen: „Reb Nate war ein behaglicher kleiner Mann mit einem Spitzbart am Kinn, den er beständig durch die Hand zog. Er sprach nicht viel, desto mehr aber seine Frau, eine zierliche bewegliche Erscheinung mit Eidechsenaugen“, welche man daher „das Schmusgitele (das heißt Schwätzerin) nannte“ (Bettelheim, Berthold Auerbach, S. 38; Thomas Scheuffelen, Berthold Auerbach 1812-1882, Marbach 1986, S. 22-24). Auerbach schreibt später, er „verbrachte dort ein traurig Stück Leben“ (ebd., S. 30). Seine Gastgeber und deren Nachkommen aber waren stolz auf ihn, wie die 1864 nach Hechingen gekommene Helwine Jacobine Lindemann notiert: „In dem Reichenbergerschen Häuschen wurde ein gewisser Kultus mit Berthold Auerbach getrieben, der einst als Rabbinatsaspirant da gewohnt hatte“ (CAHJP Jerusalem, Inv. 1100, unpaginiert)
literature
Mayer, „Hechingen“, Sp. 539
literature
Moses Hechheimer, Œafah Berurah, Fürth 1790, nennt unter den Subskribenten in Fürth „meinen Schüler, den Studenten Neta Schwabach“
literature
PK Baden-Württemberg, S. 172, gibt das Todesjahr fälschlich mit 1895 an
literature
Werner, „Hechingen“, S. 76
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 110.
literature
„Im Beth-Hamidrasch“, Hohenzollerische Landeszeitung, 13. Feb. 1931
publication
Näta‘ Reva’i über mathematische Probleme im Talmud, Fürth 1841, 30 S.
birth date
1772
place of birth
Schwabach
place of birth (IRI)
Schwabach
death date
21. Okt. 1853
place of death
Hechingen, Hohenzollern
place of death (IRI)
Hechingen
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1462
has abstract
Sohn des Samuel R., Schüler der Fürther Jeschiwa bei Moses Hechheimer, aufgenommen in die Schwabacher Judenmatrikel, Stelle 28, am 25. Nov. 1803 für den Tuchund Kleiderhandel. 1816 Stiftsrabbiner am Kaulla’schen Bet-Midrasch in Hechingen, auch Prediger. Nimmt Talmudschüler gegen Entgelt in Pension, so 1825-27 den jungen Berthold Auerbach. D. hielt gelegentlich deutsche Vorträge in der Synagoge, welche die Fürstin Eugenie durch ihre Anwesenheit geehrt habe. Seine Frau Gidel starb 1846: das Bet-Midrasch wird um dieselbe Zeit geschlossen.
publication
Näta‘ Reva’i über mathematische Probleme im Talmud, Fürth 1841, 30 S.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 737
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REICHENBERGER, Nathan-Neta
skos:prefLabel
Reichenberger, Nathan-Neta

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