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Hirsch, Markus

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1014148

Also known as (15 names)
–
Hirsch Markus · Hirsch, M. (Markus) · Hirsch, Marcus · Hirsch, Marcus Mordecai Amram · Hirsch, Mordecai Amram · Hirsch, Mordechai-Amram · Hirsch, Mordechi Marcus Amram Ben Isaac · Hirsh, Mordekhai ʿAmram · Hirsh, Mordekhai ʿAmram ben Yitsḥaḳ · Hirš, Mordeḵai ʿAmram · Hirš, Mordeḵai ʿAmram Ben-Jiṣḥaq · Hirš, Mordeḵai ʿAmram Ben-Yiṣḥaq · Markus Mordechai-Amram Hirsch · הירש, מרדכי עמרם · הירש, מרדכי עמרם בן יצחק
Born
1833
Place of birth
Hamburg
Died
1909
Occupation
Rabbi
Geb. 17. Febr. 1833 in Tisza-Beö (Tiszabõ), Ungarn,Gest. 18. Mai (27. Ijar) 1909 in Hamburg.Sohn des Ortsrabbiners Isaak Zwi H., mütterlicherseits Enkel des Rb. Moses Bodek in Albertirsa. Verlor früh seine Eltern und wurde von Rb. Arnstein, dem Nachfolger seines Vaters, erzogen1848 Jeschiwa Preßburg (Bratislava), danach nach Csába1853 nach Prag, lernte bei Salomon Rapoport und an der Univ. (1853-1856). 1856 Rb. in Karcag, Ungarn, danach Distriktrb. in Tiszabõ. 1861- 1880 Rb. in Altofen (Óbuda) und Rektor einer Talmud-Tora-Schule1867 als Bevollmächtigter der Regierung mit der Schlichtung der Gemeindestreitigkeiten in Ungarn betraut und verhinderte als Führer der Mittelpartei die Spaltung der Gemeinden in unabhängige orthodoxe und liberale Körperschaften. Lehnte Berufungen nach Gyõr (Raab) und Pápa ab6. März 1880 bis 1889 OR in Prag und Leiter der Talmudhochschule, wurde dort aber als zu konservativ angesehen. 1889-1909 OR in Hamburg-Altona, folgte der streng konservativen Linie seiner Vorgänger, indem er weder die Konvertiten als Juden anerkannte, noch Ehen anerkannte, bei denen ein Partner konvertiert war. Begründer von zwei Religionsschulen für Knaben (1890) und Mädchen (1896) und der orthodoxen höheren Privatmädchenschule (1893, ab 1912 Lyzeum Bieberstraße) in Hamburg, Leiter der Talmud-Tora-Realschule in Hamburg. Kuratoriumsmitglied im Berliner RabbinerseminarMitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize-Nirdamin, Ausschußmitglied der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Seit 1889 Ehrenmitglied der Hamburger Beerdigungsbrüderschaft. Sein Sohn Isidor (Isaak, 1864-1940), Absolvent des RS und der Univ. Berlin, wurde zunächst Rb. in Boskowitz (Boskovice), Mähren, später in Karolinenthal bei Prag und ab 1925 Lektor für rabbinisch-hebräische Sprache und Literatur an der Karls-Univ. in Prager war Archivar der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei.

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GND
1047686937 · about
Library of Congress
nr96025598 id
Steinheim-Institut
bhr?id=2237 · query.html?kategorie1=GND&text1=1047686937
VIAF
310507739 · 310507739
Wikidata
Q42324444
hub.culturegraph.org
1047686937 hub
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
1047686937
www.isni.org
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Sources (5)

Hirsch, Mordechai-Amram

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1909
described at
BHR II.1, 227-229, id:2237
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Geb. 17. Febr. 1833 in Tisza-Beö (Tiszabõ), Ungarn,Gest. 18. Mai (27. Ijar) 1909 in Hamburg.Sohn des Ortsrabbiners Isaak Zwi H., mütterlicherseits Enkel des Rb. Moses Bodek in Albertirsa. Verlor früh seine Eltern und wurde von Rb. Arnstein, dem Nachfolger seines Vaters, erzogen1848 Jeschiwa Preßburg (Bratislava), danach nach Csába1853 nach Prag, lernte bei Salomon Rapoport und an der Univ. (1853-1856). 1856 Rb. in Karcag, Ungarn, danach Distriktrb. in Tiszabõ. 1861- 1880 Rb. in Altofen (Óbuda) und Rektor einer Talmud-Tora-Schule1867 als Bevollmächtigter der Regierung mit der Schlichtung der Gemeindestreitigkeiten in Ungarn betraut und verhinderte als Führer der Mittelpartei die Spaltung der Gemeinden in unabhängige orthodoxe und liberale Körperschaften. Lehnte Berufungen nach Gyõr (Raab) und Pápa ab6. März 1880 bis 1889 OR in Prag und Leiter der Talmudhochschule, wurde dort aber als zu konservativ angesehen. 1889-1909 OR in Hamburg-Altona, folgte der streng konservativen Linie seiner Vorgänger, indem er weder die Konvertiten als Juden anerkannte, noch Ehen anerkannte, bei denen ein Partner konvertiert war. Begründer von zwei Religionsschulen für Knaben (1890) und Mädchen (1896) und der orthodoxen höheren Privatmädchenschule (1893, ab 1912 Lyzeum Bieberstraße) in Hamburg, Leiter der Talmud-Tora-Realschule in Hamburg. Kuratoriumsmitglied im Berliner RabbinerseminarMitglied im Hebräischen Literaturverein Mekize-Nirdamin, Ausschußmitglied der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums. Seit 1889 Ehrenmitglied der Hamburger Beerdigungsbrüderschaft. Sein Sohn Isidor (Isaak, 1864-1940), Absolvent des RS und der Univ. Berlin, wurde zunächst Rb. in Boskowitz (Boskovice), Mähren, später in Karolinenthal bei Prag und ab 1925 Lektor für rabbinisch-hebräische Sprache und Literatur an der Karls-Univ. in Prager war Archivar der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Tschechoslowakei.
has publication
Antritts-Rede gehalten bei der am 10. Dezember 1855 im k. k. Bezirkshause zu Karczag stattgefundenen Konstituirung der isr. Kultusgemeinde, Pest 1856Mittheilung über die zu errichtende Rabbinerschule, Pest 1864, 8 S. [JNUL S75-B-1284]„Entwurf zur Errichtung einer Rabbinerschule f…
Antritts-Rede gehalten bei der am 10. Dezember 1855 im k. k. Bezirkshause zu Karczag stattgefundenen Konstituirung der isr. Kultusgemeinde, Pest 1856Mittheilung über die zu errichtende Rabbinerschule, Pest 1864, 8 S. [JNUL S75-B-1284]„Entwurf zur Errichtung einer Rabbinerschule für die Israeliten im Königreich Ungarn“, Neuzeit 1864, S. 225-229, S. 237f„Die pathologische Anatomie des Talmud“, Jeschurun (Frankfurt) [AF] 13 (1866/1867), S. 83-91, 187-197Gottesdienstlicher Vortrag bei Gelegenheit der in der Synagoge zu Altofen stattgefundenen Dankfeier für die Wiederherstellung der Verfassung in unserem theuren Vaterlande, Pest 1867 [JNUL S62-B-1019]Divre šalom we-’emet [Esth 9,30]. Worte des Friedens und der Wahrheit. Gutachtlicher Bericht, vom religiösen Standpunkte ... über die in der Kaschauer isr. Cultus-Gemeinde ausgebrochenen Parteiungen mit Beleuchtung der Berechtigung jener in der heimathlichen Judenheit überhaupt wahrzunehmenden Separations-Bestrebungen (dt./ungar.), Pest 1868, 63 S. [JNUL S55-B-59]; Gegenschrift von Salomon Rosenberg, Oeffentliche Widerlegung, Užhorod 1868, 34 S. [JNUL 32- V-2020]Autonomie und Centralisation, Pest 1869Gedächtnißrede auf den verewigten k. ungar. Cultus- und Unterrichtsminister Frhr. Joseph v. Eötvös, Pest 1871Rede am Sarge der Frau Jeanette Goldberger, 1871Der Kampf um die Gewissensfreiheit, Predigt, Budapest 1879Der Tag des Jubels und der Freude. Festrede zur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten Franz Josef I. und Elisabeth, Pest 1879’Arba‘ kosot. Die vier Fest- Kelche, oder Die vier Lebensstufen (Predigt zum Pessachfest), Prag 1880 [JNUL 63-B- 4137]Devar halacha. Abschieds-Wort. Gottesdienstlicher Vortrag gehalten in der Synagoge zu Altofen am 28. Feber 1880, Budapest 1880Was finde ich vor und was bringe ich mit? Antritts-Rede gehalten in der Klaus-Synagoge, Prag 1880 [JNUL 63-B-3902]„Stelle dir Zeichen auf“, Reden, gehalten am Sarge des verewigten Rabbi Aaron Kornfeld, Wien 1881 [JNUL S62-B-1124]Die Hoffnung und der Glaube Israels in der Bedrängnis. Ein Wort zur Zeit gesprochen in der Klaus-Synagoge, Prag 1882 [JNUL S62-B-1927]Devarim ’ah. adim. Drei Reden aus der Zeit der heiligen Feste, Prag 1883, 47 S. [JNUL 23-V-7020]Trauerrede, gesprochen am Sarge des verblichenen Dr. Abraham Stein, Rabbiner und Prediger der Meiselsynagoge in Prag, Prag 1884 [JNUL S37-B-1390]Trauerrede gehalten an der Bahre des Herrn Dr. Ludwig Tedesco, Prag 1886Trauerreden gesprochen am Sarge des verstorbenen Zacharias Kuh (zus. mit Moritz Tauber), Prag 1888Die Stellung der Priester in Israels Abschiedspredigt, Prag 1889 [JNUL 63-B-3532]Festrede, gehalten bei seiner Amtseinführung in der Synagoge Kohlhöfen am 16. Elul (12. Sept.) 5649/1889 und Antrittsrede gehalten in der Synagoge Elbstrasse am 18. Elul (14. Sept.) 5649/1889 zu Hamburg, Hamburg 1889 [JNUL S37-B-1305]‚Betteln und Hausiren ist hier verboten’. Eine Studie zur sozialen Frage, Frankfurt/M.1890Festrede, gehalten am Sedantage, Hamburg 1890 [JNUL S62-B-2005]Die Stimme Gottes aus dem Feuer. Predigt bei dem Dankgottesdienste für das Wiederaufblühen der Stadt nach dem großen Hamburger Brande vom 5.-8. Mai 1842, Hamburg 1892 [JNUL OG 1828]Kulturdefizit am Ende des 19. Jahrhunderts, Frankfurt/M. 1893Die beiden Freunde (Predigt), 1895 [JNUL S62-B-1928]; posthum erneut abgedruckt in Israelit 23.09.1909 (Jg. 50, Nr. 38), S. 17-20Beth Israel (Predigten und Responsen), 1900Die Predigt der Seelen, gehalten zur Seelengedächtnisfeier am Versöhnungstage, Hamburg 1908 [JNUL S76-B-3323].
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In the showcases

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org