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Wechsler, Abraham Josef

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1013482

Born
1796
Died
1850
Place of death
Schwabach
Occupation
Rabbi
Geb. 1796 in Schwabach,Gest. 31. August 1850 dasSohn des Bettzeug- und Ellenwarenhändlers David Hänlein W., Schüler und einer der engsten Vertrauten von Wolf Hamburger an der Fürther Jeschiwalernt auch bei Moses Hechheimer in Ansbach. Der wohlhabende Zacharias Brüll in Schwabach wählt ihn zum Schwiegersohn und läßt ihn als Ortsrabbiner fungieren, 26. Jan. 1820 als „Brödling“ der Gemeinde aufgenommen in die Schwabacher Judenmatrikel9. Febr. 1820 Heirat mit Caja-Freinle Brüll (1798-1825), die nervenkrank war und jung starb. Neben der Unterstützung durch den Schwiegervater erhält W. nur 150 fl. aus der ehem. ansbachischen Judenschaftskasseoffiziell wird er als Rabbinatsverweser geführt (in hebr. Quellen „Dajan“, d. h. subalternes Mitglied des Fürther Bet-Din). Seine zweite Ehe schloß er mit Jette (st. 1855). Seit 1825 verwaltet er einen der mittelfränk. Rabbinatsdistrikte. Seine Kandidatur um das Fürther Rabbinat wird 1830 von der Regierung unterbundenals Bewerber in Hanau 1832 hat er keinen Erfolg. Agiert nach 1833 gegen die neuen Richtlinien in der Rabbinerausbildung und nach 1836 autoritär gegen die Reform der Synagogenordnung. Sein extrem orthodoxer Lehrplan von 1840, der nicht weniger als 22 Wochenstunden religiösen Unterricht vorsieht, sorgte für Kontroversen. Unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung, von Hamburger und den Fürther Orthodoxen 1846 als Gegenkandidat zu Löwi aufgestellt. In seinen letzten Lebensjahren leitete er eine Jeschiwa von durchschnittlich acht bis zehn Schülern.

Identifiers

GND
1032360550 · about
Steinheim-Institut
bhr?id=1835 · query.html?kategorie1=GND&text1=1032360550
VIAF
297982130
hub.culturegraph.org
1032360550 hub
www.portraitindex.de
1032360550

Sources (1)

Wechsler, Abraham Josef

bhr date-enriched geo-enriched records-normalized

13 statements
gnd identifier
1032360550
birth date
1796
normalised birth date
1796
birth year
1796
death date
1850
normalised death date
1850
death location
Schwabach
death location URI
Schwabach
described at
BHR I.2, 881-882, id:1835
has abstract
Geb. 1796 in Schwabach,Gest. 31. August 1850 dasSohn des Bettzeug- und Ellenwarenhändlers David Hänlein W., Schüler und einer der engsten Vertrauten von Wolf Hamburger an der Fürther Jeschiwalernt auch bei Moses Hechheimer in Ansbach. Der wohlhabende Zacharias Brüll in Schwabac…
Geb. 1796 in Schwabach,Gest. 31. August 1850 dasSohn des Bettzeug- und Ellenwarenhändlers David Hänlein W., Schüler und einer der engsten Vertrauten von Wolf Hamburger an der Fürther Jeschiwalernt auch bei Moses Hechheimer in Ansbach. Der wohlhabende Zacharias Brüll in Schwabach wählt ihn zum Schwiegersohn und läßt ihn als Ortsrabbiner fungieren, 26. Jan. 1820 als „Brödling“ der Gemeinde aufgenommen in die Schwabacher Judenmatrikel9. Febr. 1820 Heirat mit Caja-Freinle Brüll (1798-1825), die nervenkrank war und jung starb. Neben der Unterstützung durch den Schwiegervater erhält W. nur 150 fl. aus der ehem. ansbachischen Judenschaftskasseoffiziell wird er als Rabbinatsverweser geführt (in hebr. Quellen „Dajan“, d. h. subalternes Mitglied des Fürther Bet-Din). Seine zweite Ehe schloß er mit Jette (st. 1855). Seit 1825 verwaltet er einen der mittelfränk. Rabbinatsdistrikte. Seine Kandidatur um das Fürther Rabbinat wird 1830 von der Regierung unterbundenals Bewerber in Hanau 1832 hat er keinen Erfolg. Agiert nach 1833 gegen die neuen Richtlinien in der Rabbinerausbildung und nach 1836 autoritär gegen die Reform der Synagogenordnung. Sein extrem orthodoxer Lehrplan von 1840, der nicht weniger als 22 Wochenstunden religiösen Unterricht vorsieht, sorgte für Kontroversen. Unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung, von Hamburger und den Fürther Orthodoxen 1846 als Gegenkandidat zu Löwi aufgestellt. In seinen letzten Lebensjahren leitete er eine Jeschiwa von durchschnittlich acht bis zehn Schülern.
has publication
Korrespondenz mit Wolf Hamburger in dessen Œimlath Binyamin, Bd. I, fol. 10r, 25v (über einen Gürtler, dessen nichtjüd. Gesellen am Sabbat arbeiten), 28v, 41r, 93v, 150r, 156v, 162rPolemik gegen Dav. Einhorn; AZJ 1846, S. 343f„Sendschreiben des Distrikts-Rabbiners Abraham Wechsle…
Korrespondenz mit Wolf Hamburger in dessen Œimlath Binyamin, Bd. I, fol. 10r, 25v (über einen Gürtler, dessen nichtjüd. Gesellen am Sabbat arbeiten), 28v, 41r, 93v, 150r, 156v, 162rPolemik gegen Dav. Einhorn; AZJ 1846, S. 343f„Sendschreiben des Distrikts-Rabbiners Abraham Wechsler zu Schwabach an den Herrn Rabbiner J. Pollak zu Trebitsch“, TZW 1846, S. 166fBeiträge zu Ettlingers Šomer S. iyyon ha-Nä’äman: „Še’elah ‘al ‘inyan ta‘arovoth“ (S. 16), „Še’elah ve‘inyan h. ames. befäsah. “ (S. 18), „‘Od ‘al ‘inyan šetiyyath mayim lirefu’ah we‘al ‘inyan ši‘ur h. iyyuv ha-dam“ (S. 79-80), „Bedin ’aninuth ‘al meth befah. oth mi-šelošim“ (S. 109-110), „Tešuvah ve‘inyan ‘eduth qiddušin“ (S. 118), „Pe[ruš] divre ha-Tosef. be‘inyan mat. bea‘„ (S. 147)Eine Approbation, datiert Schwabach 1845; Löwenstein, Index, S. 202.
occupation URI
Rabbi
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Wechsler, Abraham Josef

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