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        jlo:hasAbstract          "Geb.  24. Juni 1881 in Berlin, verschollen 1944 im KZ Auschwitz.Zweiter Sohn des Kaufmanns Adolf  S. und der Bertha, geb. Koppenheim, deren Wohnung und Geschäft sich am Alexanderplatz befanden1894-1901 Besuch des Gymnasiums zum Grauen Kloster, Abitur, 1901-1905 Univ. Berlin, 1901-1908 HWJ, 20. Juli 1908 Rabbinatsexamen, Juli 1910 Promotion in Tübingen. 1910-1924 Rb. in Frankfurt an der Oderum 1914 Vorstandsmitglied im Provinzialverband Brandenburgischer Synagogen-Gemeinden und in der Provinzialkasse Brandenburg- Bromberg für jüdische Wanderarmenfürsorge (um 1911). Mitglied im Mitteldeutschen Rabbinerverband, Mitunterzeichner der „Richtlinien zu einem Programm für das liberale Judentum“ 1912. Mitglied und Präsident der Hardenberg-Loge in Frankfurt a. d. Oder und der Abraham Geiger-Loge Berlin, Vorsitzender im Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Frankfurt a. d. O. (um 1913). 1916 Bewerbung in Braunschweig1916-1918 Feldrabbiner im Westen bei der 2. Armee. 1925 akademischer Religionslehrer der Jüdischen Gemeinde Berlin sowie Leiter der VIII. Religionsschule, Berchtesgadener Str. 10-111928 zum Gemeinderb. der Synagoge Schönhauser Allee gewählt und mit der Betreuung und Organisation sozialer Institutionen in der Berliner Gemeinde betraut, insbes. in der Altersfürsorge tätiggründete bis 1933 ein jüdisches Altersheim in Landsberg a. d. Warthe und zwei weitere in Berlinan der Synagoge des Altersheimes Lietzmannstraße 19-21 ließ er 1935 eine Gedenktafel zur Erinnerung an den ältesten jüdischen Friedhof Berlins, der vermutlich im Bereich der Kreuzung Moll-/Hans-Beimler-Straße lag, und an die Verbrennung von 38 Juden im Jahr 1510 anbringen (Tafel erhalten, 1988 erneut aufgestellt hinter dem Wohnhaus Mollstr. 11). 1925 lehnte er einen Ruf nach Schneidemühl (Piła) ab. 1930-1934 und 1939- 1940 zusätzlich Rb. an der Neuen Synagoge Berlin. Ab 1933 Leiter des „Aufbringungswerks“ zur finanziellen Unterstützung der ärmer gewordenen Berliner Gemeindenach der Emigration von Rb. Arthur Levy 1935 Vorsitzender des Kollegiums der Berliner Gemeinderabbiner. Er schrieb zwei Romane, Lyrik, die er in der deutsch-jüdischen Presse veröffentlichte, und Kompositionen, die teilweise in den Berliner Orgelsynagogen aufgeführt wurden. War in erster Ehe verheiratet mit Paula Baruch, die er bereits in seiner Schulzeit kennengelernt und nach zehnjähriger Verlobungszeit geheiratet hatte1923 fiel sie nach 13 Ehejahren einer Grippeepidemie zum Opferdie vier gemeinsamen Töchter emigrierten nach Argentinien, in die USA, nach England und in die Schweiz. 1926 zweite Heirat mit Lotte NordenSohn und Tochter aus dieser Ehe wurden mit ihm am 19. Juni 1942 nach Theresienstadt deportiert16. Oktober 1944 Deportation nach Auschwitz.";
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