Mannheim

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NEUBURGER, Gabriel Löb

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012924

Born (as recorded)
17. Nov. 1808
Place of birth
Burghaslach
Place of birth (as recorded)
Burghaslach, Unterfranken
Died (as recorded)
8. Jan. 1888
Place of death
Aschaffenburg
Occupation
Rabbi
Sohn des Rb. Emanuel-Mendel N. und der Therese Mayer. Kommt mit den Eltern kurz nach seiner Geburt nach Thüngen, Unterfranken. Ca. 1823 zur Jeschiwa von Rabbiner N. H. Kunreuther in Gelnhausen, Kurhessen, danach vom 19. Mai bis 29. Sept. 1826 Talmudschüler bei Hirsch Traub in Mannheim, WS 1826/27 imm. München, studiert 1 1/2 Jahre, weitere rb. Studien bei Seckel Wormser in Michelstadt/Odenwald, 5. Jan. 1829 ordiniert von S. W. Rosenfeld in Bamberg, hält sich danach als Hauslehrer in München auf, 1.-7. März 1830 Staatsprüfung in Augsburg mit Note „gut“ (als 2. von fünf Kandidaten), 13. April 1832 von der Regierung eingesetzt als Rabbinatsverweser in Aschaffenburg, 28. Mai 1833 von seinem Vater getraut mit Karolina Lißmann, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Mayer L. aus Gelnhausen. Seit 1840 Distriktsrb. Nach Klagen der Orthodoxen im April 1845 seines Amtes enthoben, verliert bei der Neuwahl mit 40 zu 189 Stimmen gegen den orthod. Kandidaten Abraham Adler. Er wurde in der Folge Handelsmann und war um 1865 „Inhaber eines bedeutenden Kleinwaarengeschäfts“.

Identifiers

Wikidata
Q108743697

Sources (2)

NEUBURGER, Gabriel Löb

bhr geo-enriched

24 statements
literature
AZJ 1844, S. 464 glaubt noch, daß N. „in der entschiedenen Anhänglichkeit der Landgemeinden eine sichere Bürgschaft seiner Erwählung finden könne“
literature
Achawa 1865, S. 133; er habe „wohl weniger seiner ’Neologie’ als seinem brüsquen, zuweilen arg gewaltthätigen Auftreten seine Absetzung zu verdanken“
literature
IA 1839, S. 245
literature
IVL 1858, 33f.: N. wollte „Reformen auf religiösem Gebiete, leider manchmal nur in etwas zu riguröser Weise einführen“ und andererseits „die Erfüllung gewisser Religionsgebote durch gerichtliche Hülfe erzwingen [...] Nicht lange, nachdem er die Schließung eines Geschäftes am Sabbath von Gerichtswegen durchgeführt hatte, ward er seiner Stelle entsetzt“
literature
JE II 169
literature
Kurze Erwähnung bei Bamberger, Aschaffenburg, S. 79
literature
Körner, Aschaffenburg, S. 169, Geburtsdatum hier 15. Nov
literature
PK Bavaria, S. 410
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 352, 627.
literature
Über seine Absetzung AZJ 1845, S. 255f.; Orient 1845, S. 127, 136 (wonach er „vor einigen Jahren ein Gemeindemitglied sammt Familie und Gesinde in Bann erklärt haben soll“); TZW 1845, S. 76
publication
Trauerrede wegen des Ablebens Ihrer Majestät der höchstseligen Königin-Wittwe Karoline von Baiern, Aschaffenburg 1842.
birth date
17. Nov. 1808
place of birth
Burghaslach, Unterfranken
place of birth (IRI)
Burghaslach
death date
8. Jan. 1888
place of death
Aschaffenburg
place of death (IRI)
Aschaffenburg
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1324
has abstract
Sohn des Rb. Emanuel-Mendel N. und der Therese Mayer. Kommt mit den Eltern kurz nach seiner Geburt nach Thüngen, Unterfranken. Ca. 1823 zur Jeschiwa von Rabbiner N. H. Kunreuther in Gelnhausen, Kurhessen, danach vom 19. Mai bis 29. Sept. 1826 Talmudschüler bei Hirsch Traub in Man…
Sohn des Rb. Emanuel-Mendel N. und der Therese Mayer. Kommt mit den Eltern kurz nach seiner Geburt nach Thüngen, Unterfranken. Ca. 1823 zur Jeschiwa von Rabbiner N. H. Kunreuther in Gelnhausen, Kurhessen, danach vom 19. Mai bis 29. Sept. 1826 Talmudschüler bei Hirsch Traub in Mannheim, WS 1826/27 imm. München, studiert 1 1/2 Jahre, weitere rb. Studien bei Seckel Wormser in Michelstadt/Odenwald, 5. Jan. 1829 ordiniert von S. W. Rosenfeld in Bamberg, hält sich danach als Hauslehrer in München auf, 1.-7. März 1830 Staatsprüfung in Augsburg mit Note „gut“ (als 2. von fünf Kandidaten), 13. April 1832 von der Regierung eingesetzt als Rabbinatsverweser in Aschaffenburg, 28. Mai 1833 von seinem Vater getraut mit Karolina Lißmann, Tochter des verstorbenen Kaufmanns Mayer L. aus Gelnhausen. Seit 1840 Distriktsrb. Nach Klagen der Orthodoxen im April 1845 seines Amtes enthoben, verliert bei der Neuwahl mit 40 zu 189 Stimmen gegen den orthod. Kandidaten Abraham Adler. Er wurde in der Folge Handelsmann und war um 1865 „Inhaber eines bedeutenden Kleinwaarengeschäfts“.
publication
Trauerrede wegen des Ablebens Ihrer Majestät der höchstseligen Königin-Wittwe Karoline von Baiern, Aschaffenburg 1842.
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.2, 681
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NEUBURGER, Gabriel Löb
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Neuburger, Gabriel Löb

Gabriel Leo Neuburger

wikidata

9 statements
birth date
1808-11-17
place of birth (IRI)
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Gabriel Leo Neuburger @de
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As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org