Mannheim

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Munk, Esra

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012886

Also known as (7 names)
he
מונק, עזרא
–
Esriel Hakohen M. · MUNK, Esra, Dr., auch Esriel Hakohen M. · Munk, E. · Munk, E. (Esra) · Munk, Esriel · Munk, Ezra
Born
1867
Born (as recorded)
1867-11-25
Place of birth
https://d-nb.info/gnd/4085080-8
Place of birth (as recorded)
Altona
Died
1940
Died (as recorded)
1940-11-02
Place of death
West Jerusalem
Place of death (as recorded)
Jerusalem
Occupation
Rabbi
Sohn des Elias M., Bruder von Leo und Michael Meier M. (1853- 1923), Neffe von Esriel Hildesheimer. Studium am Berliner RS und an den Univn. Berlin und Königsberg, 30. Juli 1890 Promotion in Königsberg i. Pr., 1893 Rabbinerdiplom. 1893- 1900 Rb. und Leiter der Religionsschule der Adass Jisroel, Königsberg, 1897 unter seiner Leitung Austritt der orthodoxen Gruppe aus dem Gemeindeverband. 1900-1937 Rb. der Adass Jisroel Berlin, Lehrer an der Religionsschule und Juni 1899 bis 1938 Dozent am RS. Um 1902/05 Mitglied im Talmud-Verein, Mitbegründer des höheren Schulwerks der Adass Jisroel Berlin, Religionslehrer an der Höheren Schule der Adass Jisroel (um 1931). Mitglied des CV, Mitgründer des Reichsverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden (Halberstädter Verband) und 1934 der Unabhängigen Jüdischen Orthodoxie Deutschlands, Vorsitzender der Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands, Vorstandsmitglied der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums in Deutschland sowie der Agudas Jisroel, hier auch Dezernent für Politik. Ständiger Vertreter und Sachverständiger für jüdische Angelegenheiten beim Kultusministerium, Gründer und Leiter der Reichszentrale für Schächtangelegenheiten in Berlin Mitglied im Arbeitsausschuß „Reichsverband für jüdische Kriegsgefangenenfürsorge“ (1917). Mitbegründer des Verbandes Jüdischer Akademiker, Mitglied im hebräischen Literaturverein Mekize Nirdanim. Wurde 1927 beim Frankfurter Rabbinerstreit um halachischen Beistand gebeten. Anläßlich seines 25jährigen Dienstjubiläums und zu Ehren des seit 1899 in der Gemeinde wirkenden Predigers Dr. Meier Hildesheimer wurde 1925 die Munk-Hildesheimer-Schulgeldkasse als gemeinnützige Stiftung gegründet. 1938 Reise nach Palästina, ursprünglich nur als Besucher, doch die deutschen Behörden verweigerten dem erklärten Antizionisten die Rückreisegenehmigung ließ sich in Jerusalem nieder. Verheiratet mit Selma, geb. Sandler.

Identifiers

Deutsche Biographie
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GND
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Library of Congress
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VIAF
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Wikidata
Q55843258
isni.org
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www.deutsche-digitale-bibliothek.de
127663355

Sources (7)

MUNK, Esra, Dr., auch Esriel Hakohen M.

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102 statements
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CJA Berlin, 1, 75 E Nr. 297, fol. 1
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Ebd. 75 C Ra 1 Nr. 8, fol. 487.
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Ebd. Nr. 286, fol. 1
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IFH 24.11.1927
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IFH 25.06.1925
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Strauss und Grossmann (Hrsg.), Gegenwart im Rückblick, Heidelberg 1970, Foto Nr. 25
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Tetzlaff, Kurzbiographien, 1982, S. 244
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Wegweiser, 1987, S. 157.
literature
BHE 1, S. 518
literature
CVZ 18.11.1927 (Jg. 6, Nr. 46), zum 60. Geburtstag
literature
CVZ 28.10.1937 (Jg. 16, Nr. 43), S. 3, u. 04.11.1937 (Jg. 16, Nr. 44), S. 8, zum 70. Geburtstag
literature
CVZ19.06.1925 (Jg. 4, Nr. 25), S. 435, zum 25jährigen Amtsjubiläum
literature
Die israelitische Synagogengemeinde Adass Jisroel in Berlin, Berlin 1904 [JNUL 38B1681]
literature
EJ engl. XII, S. 524
literature
Eliav/Hildesheimer, S. 199f. Grill, 2008, S. 187.
literature
Fehrs, Jüdische Schulen, 1993, S. 121, 123, 125, 127
literature
GB 10.04.1896 (Jg. 60, Nr. 15), S. 1
literature
H. Seidman, in L. Jung (Hrsg.), Guardians of our Heritage, 1958, S. 551ff
literature
Hildesheimer, RS, S. 81
literature
IFH 24.11.1927, zum 60. Geburtstag
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Israelit 04.11.1937 (Jg. 79, Nr. 44), S. 4, und 11.11.1937 (Jg. 78, Nr. 45), S. 5f., zum 70. Geburtstag
literature
Israelit 05.01.1905 (Jg. 46, Nr. 2), S. 21
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Israelit 05.12.1901 (Jg. 42, Nr. 96), S. 2117
literature
Israelit 28.10.1937 (Jg. 78, Nr. 43), S. 7f., Festgabe zum 70. Geburtstag
literature
J. Rothschild (Hrsg.), Leo Munk Gedenkbuch, 1918
literature
JL IV/1, S. 336
literature
Kulka und Jäckel, NS-Stimmungsberichte, 2004, S. 731f., 749
literature
LDJ, S. 528
literature
Marcus Melchior, Gelebt und erlebt, 1968, S. 40-45, „Dr. Munk wußte viel, und vor allem arbeitete er unablässig in tiefem, ernsten Durchdenken der verschiedenen Probleme. In Wirklichkeit war er ein Grübler, und man folgte ihm, wenn er auf der Kanzel stand, in seinem unglaublich anregenden, lauten Denken und seiner feinen Fähigkeit, seine beschwingten Gedanken zu entwickeln. (…) Aber er hätte etwas weniger und etwas schneller denken sollen, damit der Gottesdienst auch in zeitlicher Hinsicht ordnungsgemäß vor sich ging“ (S. 40f.)
literature
Mertens, Religion und Politik, 2006, S. 27, 33f
literature
Morgenstern, Frankfurt, 1995, S. 81, 223
literature
Schwab, Chachme Ashkenaz, 1964, S. 99f
literature
Schüler-Springorum, Königsberg, 1996, S. 133-135
literature
Sinasohn, Adass Jisroel, S. 59, 72-74, 121
literature
Strauss und Grossmann (Hrsg.), Gegenwart im Rückblick, Heidelberg 1970, S. 141-148
literature
Walk, Kurzbiographien, S. 274
literature
„Rabbiner Esra Munk“, Israelit 01.12.1927 (Jg. 68, Nr. 48), S. 3f., zum 60. Geburtstag
publication
1937 gab Rb. Hermann Klein ein 35seitiges halachisches Werk mit einer Auswahl von Munks Entscheidungen zu seinem 70. Geburtstag heraus.
publication
Die Erscheinungszeiten des Palolowurmes und der jüdische Schaltcyclus, 1899
publication
Die Fortdauer des überlieferten Judentums im Wechsel des Zeitgeistes, Berlin 1912
publication
Die Tendenz und Methodik unserer Schulen, 1894
publication
Die jüdischen Töchter, 1894
publication
Eine Anregung zur planmäßigen Belegung des Religionsunterrichtes durch die Haggada, 1900
publication
Gefälschte Talmudzitate (Das Licht 10), Berlin 1924
publication
Kahana mesaye‘a kahana (Responsen), 1938. Weitere Beiträge in Nachalath Zewi
publication
Musar ’avicha. Še’al ’avicha we-yagidecha. Divre ’agada, Jerusalem 1938
publication
Offener Brief im Auftrage des Vorstandes der Adass-Jisroel in Königsberg in Preußen gerichtet an den Vorstand der Synagoge daselbst, 1900
publication
Rede anlässlich der Beerdigung der Frau Nini Guggenheim, Berlin 1916
publication
Siebenter Bericht der Religionsschule der Adass Jisroel in Königsberg, Königsberg 1900
publication
Vertrautheit mit dem Pentateuch, 1898
publication
Welche Stellung soll der jüdische Religionsunterricht zu den Ergebnissen der Wissenschaft nehmen?, Berlin 1895
publication
„Der Stand zur Schächtfrage (Ein Interview)“, Israelit 29.01.1931 (Jg. 72, Nr. 5), S. 4f
publication
„Die Aufgaben des Bundes gesetzestreuer Gemeinden im Reich und in den Ländern“, Israelit 19.02.1925 (Jg. 66, Nr. 8), S. 5
publication
„Die Entwicklung der Verhältnisse der preußischen Synagogengemeinde im Geltungsbereich des Gesetzes vom 23. Juli 1847 über die Verhältnisse der Juden“, Israelit 1931 (Jg. 72, zur Fortsetzung), 04.06.1931 (Nr. 23), S. 4f., bis 16.07.1931 (Nr. 29), S. 4
publication
„Entwicklung der Verhältnisse der preußischen Synagogengemeinde“, Festschrift für Joseph Rosenheim, 1931
publication
„Halikhot Olam Lo“, Festschrift zum vierzigjährigen Amtsjubiläum Rabbiners S. Carlebach, 1910
publication
„Orthodoxie und Frauenwahlrecht (Leserbrief)“, JLZ 20.11.1925 (Jg. 5, Nr. 47), S. 5
publication
„Thora-Bons“, Israelit 14.07.1921 (Jg. 62, Nr. 28), Beilage S. 5
publication
„Traurige Wirklichkeit oder Halluzinationen?“, Israelit 19.11.1925 (Jg. 66, Nr. 47), S. 4
publication
„Unverrückbare Grenzen einer Kritik an Mosche Rabbenu“, Nachalath Zewi 7 (1936/1937), S. 207-217
publication
„Weihepredigt anläßlich der Einweihung der Synagoge der Gemeinde Adass Jisroel in Berlin“, JP 09.09.1904
publication
„Zur Frage der elektrischen Betäubung“, Israelit 08.03.1934 (Jg. 75, Nr. 10), S. 1, 3f., u. 15.03.1934 (Jg. 75, Nr. 11), S. 5f.; erneut abgedruckt in Festschrift für J. Rosenheim, Frankfurt/ M. 1931, S. 172-195
publication
„Zwangsorganisation und freie Verbandsbildung“, Israelit 29.10.1925 (Jg. 66, Nr. 44), S. 1f
birth date
25. Nov. 1867
place of birth
Altona
place of birth (IRI)
Altona
death date
2. Nov. 1940
place of death
Jerusalem.
place of death (IRI)
Jerusalem
described at
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Sohn des Elias M., Bruder von Leo und Michael Meier M. (1853- 1923), Neffe von Esriel Hildesheimer. Studium am Berliner RS und an den Univn. Berlin und Königsberg, 30. Juli 1890 Promotion in Königsberg i. Pr., 1893 Rabbinerdiplom. 1893- 1900 Rb. und Leiter der Religionsschule der…
Sohn des Elias M., Bruder von Leo und Michael Meier M. (1853- 1923), Neffe von Esriel Hildesheimer. Studium am Berliner RS und an den Univn. Berlin und Königsberg, 30. Juli 1890 Promotion in Königsberg i. Pr., 1893 Rabbinerdiplom. 1893- 1900 Rb. und Leiter der Religionsschule der Adass Jisroel, Königsberg, 1897 unter seiner Leitung Austritt der orthodoxen Gruppe aus dem Gemeindeverband. 1900-1937 Rb. der Adass Jisroel Berlin, Lehrer an der Religionsschule und Juni 1899 bis 1938 Dozent am RS. Um 1902/05 Mitglied im Talmud-Verein, Mitbegründer des höheren Schulwerks der Adass Jisroel Berlin, Religionslehrer an der Höheren Schule der Adass Jisroel (um 1931). Mitglied des CV, Mitgründer des Reichsverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden (Halberstädter Verband) und 1934 der Unabhängigen Jüdischen Orthodoxie Deutschlands, Vorsitzender der Vereinigung traditionell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands, Vorstandsmitglied der Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums in Deutschland sowie der Agudas Jisroel, hier auch Dezernent für Politik. Ständiger Vertreter und Sachverständiger für jüdische Angelegenheiten beim Kultusministerium, Gründer und Leiter der Reichszentrale für Schächtangelegenheiten in Berlin Mitglied im Arbeitsausschuß „Reichsverband für jüdische Kriegsgefangenenfürsorge“ (1917). Mitbegründer des Verbandes Jüdischer Akademiker, Mitglied im hebräischen Literaturverein Mekize Nirdanim. Wurde 1927 beim Frankfurter Rabbinerstreit um halachischen Beistand gebeten. Anläßlich seines 25jährigen Dienstjubiläums und zu Ehren des seit 1899 in der Gemeinde wirkenden Predigers Dr. Meier Hildesheimer wurde 1925 die Munk-Hildesheimer-Schulgeldkasse als gemeinnützige Stiftung gegründet. 1938 Reise nach Palästina, ursprünglich nur als Besucher, doch die deutschen Behörden verweigerten dem erklärten Antizionisten die Rückreisegenehmigung ließ sich in Jerusalem nieder. Verheiratet mit Selma, geb. Sandler.
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1937 gab Rb. Hermann Klein ein 35seitiges halachisches Werk mit einer Auswahl von Munks Entscheidungen zu seinem 70. Geburtstag heraus.
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Die Erscheinungszeiten des Palolowurmes und der jüdische Schaltcyclus, 1899
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Die Fortdauer des überlieferten Judentums im Wechsel des Zeitgeistes, Berlin 1912
publication
Die Tendenz und Methodik unserer Schulen, 1894
publication
Die jüdischen Töchter, 1894
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Eine Anregung zur planmäßigen Belegung des Religionsunterrichtes durch die Haggada, 1900
publication
Gefälschte Talmudzitate (Das Licht 10), Berlin 1924
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Kahana mesaye‘a kahana (Responsen), 1938. Weitere Beiträge in Nachalath Zewi
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Musar ’avicha. Še’al ’avicha we-yagidecha. Divre ’agada, Jerusalem 1938

Esra Munk

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Munk, Esra

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History

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