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Munk, Eli

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012883

Also known as (4 names)
he
מונק, אליהו בן עזריאל הכהן
–
MUNK, ELIAH B. AZRIEL HKOHEN · Munk, Elias · Munk, Eliyahu
Born
1900
Place of birth (as recorded)
Kaliningrad (Kaliningradskaia oblast, Russia)
Died
1978
Place of death
West Jerusalem
Place of death (as recorded)
Jerusalem
Occupation
Rabbi
Occupation (as recorded)
Rabbis
Geb. 11. April 1900 in Königsberg, Ostpreußen,Gest. 7. März 1978 in Jerusalem.Ältester Sohn von Selma und Esra M., Bruder von Michael M., Cousin von Elie M.1907-1917 Besuch des Kaiser-Friedrich- Gymnasiums Berlin, Abitur. Ab 20. Sept. 1917 Zweijahreskontrakt als Auszubildender bei den Westdeutschen Eisen und Metallwerken GmbH (Köln, Frankfurt/M., Berlin), die einem Verwandten, Leo Munk, gehörten und als „Hilfsdienst“ „kriegswichtig“ eingestuft waren, so daß die Arbeiter von der Einberufung freigestellt waren. Der Vertrag war so abgefaßt, daß M. Gelegenheit erhielt, gleichzeitig als Lehrer an der Gymnasialabteilung des Berliner RS zu unterrichten und an Jugendgottesdiensten teilzunehmen. 24. Aug. 1918 dennoch Einberufung, Militärdienst in Polen und Litauen. 1920 sechs Monate Studium bei Rb. Samuel Joseph Rabinow in Lübeck. Univ. (Semitistik, Philosophie und Anglistik) und RS Berlin, aktiv im Esra, 1924-1926 Univ. Marburg, 23. Sept. 1927 Promotion in Marburg. Seit Juli 1927 Substitut seines Vaters im Rabbinat der Berliner Adass Jisroel an der Synagoge in der Fransecki Straße und im Büro für Schächtangelegenheiten. Jugendarbeit, seit 1927 Vorsitzender der Jugendgruppe der Agudas Jisroel Berlin, Unterrichtstätigkeit an der Schule der Adass Jisroel und der Talmud Tora-Schule. Seit Herbst 1930 auf drei Jahre befristet Rb. der Gemeinde “Adath Yisroel“ in Nord-London als Nachfolger von Rb. Dr. Avigdor Schonfeld (1880-1930)zu Kontroversen in der Gemeinde führte der Vorwurf, daß M. für die Position nicht geeignet sei und dem Sohn Avigdor Schonfelds, Salomon, dauerhaft die Stelle nehmen wolle. 26. Mai 1931 in Hamburg Heirat mit Hilda, der Tochter von Rb. Samuel Spitzer (gest. 1951). Im Juli 1933, nach Ablauf des Vertrages, sagte ihm die “Adath Yisroel“ für ein weiteres Jahr ein geringes Entgelt zu, um ihm den weiteren Aufenthalt in London zu ermöglichen. Seit Febr. 1934 Aufbau der orthodoxen (und in der Folgezeit deutschen Flüchtlingsund Immigranten-)Gemeinde in Golders Green (“Golders Green Beth Hamedrash“), London. Aktiv im Jewish Committee for Relief Abroad, das im Januar 1943 gegründet wurde. 1945 wurden von diesem vier Rabbiner nach Deutschland geschickt, um in den Konzentrationslagern Hilfe zu leistenMunk amtierte für kurze Zeit in Hamburg und Celle. 1951 zweite Ehe mit der Holländerin Renee Hirsch, die zwei Töchter, Zwillinge, mit in die Ehe brachte. Ende 1968 in den Ruhestand, Dez. 1970 nach Israelrabb. Lehrtätigkeit, v. a. an der Jeschiwa Baruch Horovitz’, “Devar Yerušalayim“, und am Seminar “Neve Yerušalayim“ unter Rb. David Refson, wo er jeweils ca. fünf Stunden in der Woche unterrichtete.

Identifiers

GND
115286772 · about
Library of Congress
n83027124 id · n83027124 id
Steinheim-Institut
bhr?id=2434 · query.html?kategorie1=GND&text1=115286772
VIAF
22146346
hub.culturegraph.org
115286772 hub
www.isni.org
0000000114394133

Sources (3)

Munk, Eli

bhr date-enriched geo-enriched records-normalized

13 statements
gnd identifier
115286772
birth date
1900
normalised birth date
1900
birth year
1900
death date
1978
normalised death date
1978
death location
Jerusalem
death location URI
West Jerusalem
described at
BHR II.2, 376-378, id:2434
has abstract
Geb. 11. April 1900 in Königsberg, Ostpreußen,Gest. 7. März 1978 in Jerusalem.Ältester Sohn von Selma und Esra M., Bruder von Michael M., Cousin von Elie M.1907-1917 Besuch des Kaiser-Friedrich- Gymnasiums Berlin, Abitur. Ab 20. Sept. 1917 Zweijahreskontrakt als Auszubildender …
Geb. 11. April 1900 in Königsberg, Ostpreußen,Gest. 7. März 1978 in Jerusalem.Ältester Sohn von Selma und Esra M., Bruder von Michael M., Cousin von Elie M.1907-1917 Besuch des Kaiser-Friedrich- Gymnasiums Berlin, Abitur. Ab 20. Sept. 1917 Zweijahreskontrakt als Auszubildender bei den Westdeutschen Eisen und Metallwerken GmbH (Köln, Frankfurt/M., Berlin), die einem Verwandten, Leo Munk, gehörten und als „Hilfsdienst“ „kriegswichtig“ eingestuft waren, so daß die Arbeiter von der Einberufung freigestellt waren. Der Vertrag war so abgefaßt, daß M. Gelegenheit erhielt, gleichzeitig als Lehrer an der Gymnasialabteilung des Berliner RS zu unterrichten und an Jugendgottesdiensten teilzunehmen. 24. Aug. 1918 dennoch Einberufung, Militärdienst in Polen und Litauen. 1920 sechs Monate Studium bei Rb. Samuel Joseph Rabinow in Lübeck. Univ. (Semitistik, Philosophie und Anglistik) und RS Berlin, aktiv im Esra, 1924-1926 Univ. Marburg, 23. Sept. 1927 Promotion in Marburg. Seit Juli 1927 Substitut seines Vaters im Rabbinat der Berliner Adass Jisroel an der Synagoge in der Fransecki Straße und im Büro für Schächtangelegenheiten. Jugendarbeit, seit 1927 Vorsitzender der Jugendgruppe der Agudas Jisroel Berlin, Unterrichtstätigkeit an der Schule der Adass Jisroel und der Talmud Tora-Schule. Seit Herbst 1930 auf drei Jahre befristet Rb. der Gemeinde “Adath Yisroel“ in Nord-London als Nachfolger von Rb. Dr. Avigdor Schonfeld (1880-1930)zu Kontroversen in der Gemeinde führte der Vorwurf, daß M. für die Position nicht geeignet sei und dem Sohn Avigdor Schonfelds, Salomon, dauerhaft die Stelle nehmen wolle. 26. Mai 1931 in Hamburg Heirat mit Hilda, der Tochter von Rb. Samuel Spitzer (gest. 1951). Im Juli 1933, nach Ablauf des Vertrages, sagte ihm die “Adath Yisroel“ für ein weiteres Jahr ein geringes Entgelt zu, um ihm den weiteren Aufenthalt in London zu ermöglichen. Seit Febr. 1934 Aufbau der orthodoxen (und in der Folgezeit deutschen Flüchtlingsund Immigranten-)Gemeinde in Golders Green (“Golders Green Beth Hamedrash“), London. Aktiv im Jewish Committee for Relief Abroad, das im Januar 1943 gegründet wurde. 1945 wurden von diesem vier Rabbiner nach Deutschland geschickt, um in den Konzentrationslagern Hilfe zu leistenMunk amtierte für kurze Zeit in Hamburg und Celle. 1951 zweite Ehe mit der Holländerin Renee Hirsch, die zwei Töchter, Zwillinge, mit in die Ehe brachte. Ende 1968 in den Ruhestand, Dez. 1970 nach Israelrabb. Lehrtätigkeit, v. a. an der Jeschiwa Baruch Horovitz’, “Devar Yerušalayim“, und am Seminar “Neve Yerušalayim“ unter Rb. David Refson, wo er jeweils ca. fünf Stunden in der Woche unterrichtete.
has publication
„Die göttlichen Attribute“, Jeschurun [NF] 16 (1929)Nichtjuden im jüdischen Religionsrecht, Berlin 1932 (rez. von Felix Goldmann, CVZ 08.07.1932 [Jg. 11, Nr. 28])„Überliefertes Judentum und fortschrittlicher Konservatismus“, Israelit 24.11.1932 (Jg. 73, Nr. 48), S. 1„Vierhunderta…
„Die göttlichen Attribute“, Jeschurun [NF] 16 (1929)Nichtjuden im jüdischen Religionsrecht, Berlin 1932 (rez. von Felix Goldmann, CVZ 08.07.1932 [Jg. 11, Nr. 28])„Überliefertes Judentum und fortschrittlicher Konservatismus“, Israelit 24.11.1932 (Jg. 73, Nr. 48), S. 1„Vierhundertachtzig Jahre“, Nachalath Zewi 7 (1936/1937), S. 151-153„Leše’elat šinui ha-mivt. a’ ba-devarim še-ba-qiduša” [zus. mit E. Rosenthal, Jerusalem], ebd., S. 315-318Man. A condensation of lectures given to the Golders Green Beth Hamedrash, London 1956The Jewish ‘call up’ – an address given at the Golders Green Beth Hamedrash and Lincoln Institute on the last day of Pesach 5719, London 1959‘Edut ne’emana. Šw”t ‘al ma’avaq ha-šeh. it. a be-’Eiropa. Qoves. še’elot u-tešuvot we-giluye da‘at mi gedole ha-dor we-rabane ha-medinot, hrsg. von Eliyahu Munk, Yechiel Aryeh Munk, Yisrael Meir Levinger, Brooklyn 1975-1976Shechita. Part II of Edut Ne’emana, religious and historical research on the Jewish method of slaughter, hrsg. von Michael L. und Eli Munk; “Medical Aspects of Shechita” von I. M. Levinger, Brooklyn 1976“Address Given by Rav Munk at the Opening of the New Beth Haknesseth 17 Elul, 5719”, Birkheta de-Eliyahu, 1982, S. 83- 88“History and Principles of our Congregation – Thoughts of the Founder and Rav on the Occasion of Melave Malke (13.1.68)”, ebd., S. 89-97“Address Given at the Menorah Primary School Dinner 1st April 1970”, ebd., S. 99-105The Golders Green Beth Hamedrashi congregation London. Laws and customs, o. J., 29 S.
occupation URI
Rabbi
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Munk, Eli

Munk, Eli

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1978
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Munk, Eliyahu
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Munḳ, Eliyahu
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Munk, Eli

Munk, Eli

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Kaliningrad (Kaliningradskaia oblast, Russia)
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1978-03-07
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1978-03-07
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datasets/nli-persons
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MUNK, ELIAH B. AZRIEL HKOHEN
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מונק, אליהו בן עזריאל הכהן @he
skos:note
הגירה: היגר לאנגליה בשנת תר"ץ [1930].
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מקום לידה: Kaliningrad
skos:note
מקום לידה: קניגסברג Kaliningrad], גרמניה, כיום ברית המועצות]
skos:note
מקום פטירה: Jerusalem
skos:note
מקום פטירה: ירושלים
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תאריך לידה עברי: יא ניסן תר"ס [11.4.1900]
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תאריך עליה: עלה לארץ בשנת תש"ל [1970].
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תאריך פטירה עברי: כח אדר א תשל"ח [7.3.1978].
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Munk, Eli
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מונק, אליהו בן שמואל @he
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