KANN, Hirz (hebr. Naphtali-H.)
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012400
Also known as (1 names)
- –
- Kann, Hirz
- Born (as recorded)
- 1771
- Place of birth
- Bad Bergzabern
- Died (as recorded)
- 11. März 1836
- Place of death (as recorded)
- Landau, Pfalz
- Occupation
- Rabbi
Ausgebildet an den Jeschiwot von Mannheim und Frankfurt/M., dort mit einer wohlhabenden Frau verheiratet und im Handelsberuf tätig ordiniert am 15. Feb. 1801 von Gumprecht Mehler in Bingen und am 15. Okt. 1802 von Tia Weil in Karlsruhe, Hauslehrer in Obermoschel, 1804 Rb. in Hottenbach (im späteren preuß. Reg.-Bez. Trier, Landkreis Bernkastel), ehem. Landesrt. der Gft. Sponheim, zuständig auch für die Juden der ehem. Fürstentümer Birkenfeld und Lichtenberg, am 9. Juni 1809 dort auf die Beschlüsse des Sanhedrin vereidigt und (bis 1814) dem Oberrb. in Trier unterstellt. Nov. 1822 Rb. in Landau. Im Juli 1827 wird seine Qualifikation von Aron Merz (Rb. in Pirmasens) und vom Staatsprokurator in Landau bestätigt Dez. 1827 besteht er die Staatsprüfung in Speyer mit der Note „hinlänglich“. Jan. 1828 Einsetzung als Bezirksrb. für Landau mit 450 fl. Gehalt. Als Zugeständnis an die jüdische Gemeinde in Edenkoben sollte er dort seinen Sitz nehmen, scheint sich aber, wenn überhaupt, nicht lange an die Vereinbarung gehalten zu haben.
Sources (1)
KANN, Hirz (hebr. Naphtali-H.)
18 statements
- epigraphy (gravestone)
- Grabstein Nr. 511 auf dem jüd. Friedhof von Essingen bei Landau (Mitteilg. F. G. Hüttenmeister aus seiner unveröff. Dokumentation). Die Inschrift nennt K. „Gaon“ und „Kadosch“ und liefert ein Wortspiel auf seinem Namen „Naftali Kann“: N a f t u l e ’älodim [Gen. 30,8] niftal le’aviw šä-ba-šamayim / q i n n e ’ qin’ah leH[a-Šem; cf. 1 Kön. 19,10] bigevurah wa‘oz; man rühmt seine Tätigkeit als Talmudlehrer und als Spendenverwalter für die Palästinahilfe.
- literature
- Arnold, Pfälzische Juden, S. 104
- literature
- Hess, Die Landauer Judengemeinde, S. 39-42
- literature
- Landauer Wochenblatt, 3. Okt. 1832, berichtet von der ersten dt. Predigt K.s (Arnold, Landau, S. 11)
- literature
- Seligmann, Erinnerungen, S. 36; danach unterrichtete K. Talmudschüler
- literature
- Verschiedene Schmähungen gegen die angebliche Rückständigkeit von K.s Amtsführung erschienen in Der Eil-Bote für den Bezirk, 3. Okt. und 8. Dez. 1832, 4. Mai 1833; K.s Gegendarstellung wird am 25. Mai 1833 gedruckt, aber mit feindseligen Fußnoten annotiert (Nachdruck als „Anhang I: Die Kampagne gegen den Landauer Rabbiner Hirz Kann“, in: Arnold, Landau, S. 27-33)
- literature
- Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 189.
- birth date
- 1771
- place of birth
- Bad Bergzabern
- place of birth (IRI)
- Bad Bergzabern
- death date
- 11. März 1836
- place of death
- Landau, Pfalz
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=868
- has abstract
Ausgebildet an den Jeschiwot von Mannheim und Frankfurt/M., dort mit einer wohlhabenden Frau verheiratet und im Handelsberuf tätig ordiniert am 15. Feb. 1801 von Gumprecht Mehler in Bingen und am 15. Okt. 1802 von Tia Weil in Karlsruhe, Hauslehrer in Obermoschel, 1804 Rb. in Hott…
Ausgebildet an den Jeschiwot von Mannheim und Frankfurt/M., dort mit einer wohlhabenden Frau verheiratet und im Handelsberuf tätig ordiniert am 15. Feb. 1801 von Gumprecht Mehler in Bingen und am 15. Okt. 1802 von Tia Weil in Karlsruhe, Hauslehrer in Obermoschel, 1804 Rb. in Hottenbach (im späteren preuß. Reg.-Bez. Trier, Landkreis Bernkastel), ehem. Landesrt. der Gft. Sponheim, zuständig auch für die Juden der ehem. Fürstentümer Birkenfeld und Lichtenberg, am 9. Juni 1809 dort auf die Beschlüsse des Sanhedrin vereidigt und (bis 1814) dem Oberrb. in Trier unterstellt. Nov. 1822 Rb. in Landau. Im Juli 1827 wird seine Qualifikation von Aron Merz (Rb. in Pirmasens) und vom Staatsprokurator in Landau bestätigt Dez. 1827 besteht er die Staatsprüfung in Speyer mit der Note „hinlänglich“. Jan. 1828 Einsetzung als Bezirksrb. für Landau mit 450 fl. Gehalt. Als Zugeständnis an die jüdische Gemeinde in Edenkoben sollte er dort seinen Sitz nehmen, scheint sich aber, wenn überhaupt, nicht lange an die Vereinbarung gehalten zu haben.- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR I.2, 508
- rdfs:label
- KANN, Hirz (hebr. Naphtali-H.)
- skos:prefLabel
- Kann, Hirz