JOSAPHAT, Samuel
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012357
- Born (as recorded)
- 1768
- Place of birth
- Witzenhausen
- Place of birth (as recorded)
- Witzenhausen, Hessen-Kassel
- Died (as recorded)
- 2. Mai 1829
- Place of death
- Kassel
- Occupation
- Rabbi
Sohn des Levi Salomon Talmudstudium in Metz Dajan, später Ortsrabbiner in Witzenhausen. Lehnt Stelle im Westphälischen Konsistorium ab während der Rabbinatsvakanz wird er 1814 Dajan und „Provisorischer Stadt-Rabbiner“ in Kassel mit 208 Rtl. Gehalt, macht sich aber wegen seiner Strenge unbeliebt. Die Kasseler Gemeindeältesten ignorieren ihn und halten sich an den Hanauer Rb. M. T. Sontheim. Sein Sohn mit seiner Frau Betti Sander war der Rb. Gerson Josaphat der zweite Sohn Israel Beer J. ließ sich später taufen und wurde unter dem Namen Paul Julius von Reuter der Gründer des gleichnamigen Telegraphenbüros.
Sources (1)
JOSAPHAT, Samuel
14 statements
- literature
- Arnsberg, Bd. I, S. 428.
- literature
- Lazarus, Felix, „Kassel nach der Fremdherrschaft“, S. 589, 591f: Ein weltfremder Mann, der jeden Sabbat einen kurzen Talmudvortrag in einer Winkelsynagoge hielt. „Um die Glaubens- und Reformfrage, die langsam die Gemeinde zu zersplittern begannen, kümmerte sich der alte Gelehrte nicht“. Er schrieb „in einem fürchterlichen Deutsch“. Seine Gestalt ging ein in die Novelle Rafs Mine von Samuel Mosenthal (1821-1877)
- birth date
- 1768
- place of birth
- Witzenhausen, Hessen-Kassel
- place of birth (IRI)
- Witzenhausen
- death date
- 2. Mai 1829
- place of death
- Kassel
- place of death (IRI)
- Kassel
- described at
- https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=830
- has abstract
Sohn des Levi Salomon Talmudstudium in Metz Dajan, später Ortsrabbiner in Witzenhausen. Lehnt Stelle im Westphälischen Konsistorium ab während der Rabbinatsvakanz wird er 1814 Dajan und „Provisorischer Stadt-Rabbiner“ in Kassel mit 208 Rtl. Gehalt, macht sich aber wegen seiner St…
Sohn des Levi Salomon Talmudstudium in Metz Dajan, später Ortsrabbiner in Witzenhausen. Lehnt Stelle im Westphälischen Konsistorium ab während der Rabbinatsvakanz wird er 1814 Dajan und „Provisorischer Stadt-Rabbiner“ in Kassel mit 208 Rtl. Gehalt, macht sich aber wegen seiner Strenge unbeliebt. Die Kasseler Gemeindeältesten ignorieren ihn und halten sich an den Hanauer Rb. M. T. Sontheim. Sein Sohn mit seiner Frau Betti Sander war der Rb. Gerson Josaphat der zweite Sohn Israel Beer J. ließ sich später taufen und wurde unter dem Namen Paul Julius von Reuter der Gründer des gleichnamigen Telegraphenbüros.- occupation (IRI)
- Rabbi
- dcterms:bibliographicCitation
- BHR I.1, 493
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- JOSAPHAT, Samuel
- skos:prefLabel
- Josaphat, Samuel