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HALLER, Jacob

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012188

Born (as recorded)
ca. 1812
Place of birth (as recorded)
Golčùv Jeníkov (Goltsch-Jenikau), Ostböhmen
Died (as recorded)
3. Nov. 1890
Place of death
Prag
Occupation
Rabbi
Sohn des Rb. Markus H., 1836 Gymnasium in Komárno (Komorn), Slowakei 1838-39 philosophisches Biennium an der Univ. Prag, um 1850 Rb. in Brandýs nad Labem (Brandeis a. d. Elbe) in Zentralböhmen, um 1858 Kauřimer Kreisrb. mit Sitz im Prager Vorort Libeò (Lieben), sodann um 1865/77 in Karlín (Karolinenthal) und schließlich in Prag.

Sources (1)

HALLER, Jacob

bhr geo-enriched

18 statements
epigraphy (gravestone)
Grabstätte im heutigen Prager Stadtteil Libeò, auf dem jüd. Friedhof an der Brücke (Libenský Most).
literature
S. Gelbhaus, Rede an der Bahre des verewigten Kreisrabbiners Jacob Haller, gehalten am 5. November 1890 in dem Tempel zu Lieben, dem ehemaligen Sitz des Kreisrabbiners, Prag 1891, S. 5: „er war einer von jenen Auserlesenen, die Gott, der Herr, im Anfang dieses Jahrhunderts in einer gährenden, treibenden Zeit berufen hat (uva-œeridim ’ašär D. qore’ Joel 3,5), zu lehren und zu wirken. Er war es, der in den Garten der neueren Zeit in Frieden einging und in Frieden aus demselben herauskam (Gen 1,16) sich und seinen Glaubensbrüdern zum Heile“
literature
Synagogeneinweihungen in Libeò und Karlín (Karolinenthal); AZJ 1858, S. 538; 1863, S. 619; Neuzeit 1863, S. 434f
literature
Trauungsbefugnis für „Jacob Haller zu Karolinenthal im ganzen ehemaligen Kauřimer Kreise und in den politischen Bezirken Beneschau und Selčan, dann in der Ortschaft Postřižin des Schlaner Bezirkes“, lt. Durchführungsverordnung vom 20. Juni 1877
literature
Wlaschek, Bohemia, S. 76, nennt einen „Hallevi, Jakob, geb. 29. Januar 1808 Goltschjenikau, gest. 3. Januar 1890 Prag. Rabbiner des Kaurimer Kreises, dann in Prag. Erbauer der Synagoge in Prag-Karolinenthal“.
publication
„Das wunderbare Oelkrüglein und das Chanuka-Lied“, Abendland 1865, S. 197f; M. Stößel behauptet, die lit. Entdeckung vor ihm gemacht zu haben, darauf erwidert H. „Protest gegen den Prioritäts-Anspruch des Hrn. Prof. Stößel“, Abendland 1866, S. 11f.
birth date
ca. 1812
place of birth
Golčùv Jeníkov (Goltsch-Jenikau), Ostböhmen
death date
3. Nov. 1890
place of death
Prag
place of death (IRI)
Prag
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=657
has abstract
Sohn des Rb. Markus H., 1836 Gymnasium in Komárno (Komorn), Slowakei 1838-39 philosophisches Biennium an der Univ. Prag, um 1850 Rb. in Brandýs nad Labem (Brandeis a. d. Elbe) in Zentralböhmen, um 1858 Kauřimer Kreisrb. mit Sitz im Prager Vorort Libeò (Lieben), sodann um 1865/77 in Karlín (Karolinenthal) und schließlich in Prag.
publication
„Das wunderbare Oelkrüglein und das Chanuka-Lied“, Abendland 1865, S. 197f; M. Stößel behauptet, die lit. Entdeckung vor ihm gemacht zu haben, darauf erwidert H. „Protest gegen den Prioritäts-Anspruch des Hrn. Prof. Stößel“, Abendland 1866, S. 11f.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 407
rdfs:label
HALLER, Jacob
skos:prefLabel
Haller, Jacob

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