Mannheim

Graph search · entity page

GLÜCK, Jacob Akiba, Dr.

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1012088

Also known as (1 names)
–
Glück, Jacob Akiba
Born (as recorded)
8. Nov. 1838
Place of birth (as recorded)
Pleszew (Pleschen), Prov. Posen
Died (as recorded)
nach 1904
Occupation
Rabbi
Sohn des Simon G. und der Athalia Sternberg, Schulbesuch am Heimatort, mehrjähriges Talmudstudium bei Rb. Guttmacher in Grodzisk (Grätz), von diesem auch ordiniert, 11. Okt. 1855 zum Jüdisch-theologischen Seminar nach Breslau, 17. März 1861 seminarinternes Examen in den Gymnasialfächern, 17. Apr. 1861 imm. an der Univ. Breslau extra ordinem, am 10. Jan. 1863 regulär, 8. Apr. 1864 prom. Halle, Jan. 1865 Breslauer Rabbinerdiplom, 1865 Rb. in Szamotuły (Samter) und Verheiratung mit einer Tochter des Meier Ogt, 1875 Landesrb. in Oldenburg. Die Gemeinde wirft ihm 1890 „eine schwere Verfehlung im persönlichen Lebenswandel“ vor da er sich einem Disziplinarverfahren nicht unterwerfen will, wird er ohne Pensionsanspruch entlassen geht nach Wien. Um 1904 lebte er im Ruhestand in Eberswalde, Brandenburg (lt. Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 161).

Sources (1)

GLÜCK, Jacob Akiba, Dr.

bhr

37 statements
document
AU Wrocław, F 437, S. 33, 35, Matrikeleinträge
document
CJA Berlin 75 A Pl 1 Nr. 57, Bewerbung in Pleszew, 1875
document
CJA Berlin 75 A Ra 5 Nr. 13, fol. 11-11v vom 31. Mai 1870, Bewerbung in Rawicz, mit Vita
document
CJA Berlin, 75 B Sta 2, Nr. 1, fol. 70, Brief vom 8. Mai 1879 an den sachsen-weimarischen Landesrb. Dr. Kroner, in dem G. für die vorrangige Einrichtung von konfessionellen Schulen und gegen Simultanschulen plädiert
document
G. starb nicht in Eberswalde; das dortige Sterbebuch von 1904-30 hat keinen Eintrag über ihn (Mitteilung des Standesamts Eberswalde vom 9. April 1998).
document
StadtA Emden, Dezimalregistratur, IV Dc Nr. 4, S. 15, Bewerbung um die Landrabbinerstelle in Emden, 3. März 1874
document
UA Halle, Rep. 21 II, Bd. 100, fol. 205- 214, Promotionsakten, dort fol. 208 Vita, Geburtsdatum hier 18. Nov. 1838; fol. 210 Belegbogen vom 8. Apr. 1864, danch geb. 18. Nov. 1839; fol. 213 Prüfungsprotokoll von R. Gosche: „Sein Standpunkt in der althebräischen Litteratur hat das Rabbinische überwunden“
literature
Asaria, Juden in Niedersachsen, S. 257, 479
literature
Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 161
literature
Bromberg, Gut. macher, S. 43-44 Responsum Guttmachers über Ehe von Dr. Glück, Rb. in Szamotuły (Samter), Tevet 5626 (Dez. 1865/ Jan 1866): Der Schwiegervater fragt an, ob Dr. Glück trotz seines akademischen Titels vertrauenswürdig sei
literature
Enno Meyer, „Oldenburger Landesrabbinat“, S. 52.
literature
Heppner und Herzberg, S. 702, 906f
literature
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 822
literature
Lippe 1879/81, S. 138
literature
MGWJ (1865), S. 61, über Diplomverleihung am JTS
literature
Trepp, Oldenburg
publication
Abraham. Ein Bild isr. Vergangenheit, eine Leuchte isr. Gegenwart, Predigt, Posen 1867
publication
Ein Wort an Herrn Professor Heinrich von Treitschke, Oldenburg 1880.
publication
Predigt am 2. September 1876 in der Synagoge zu Oldenburg, zur Nationalfeier, Oldenburg 1876
publication
Predigt zum 50jährigen Regierungs-Jubiläum des Grossherzogs von Oldenburg, Oldenburg 1878
publication
Unser Leben, eine Wahrheit, Predigt, Posen 1866
publication
„Tract. Megilla Abschn. III, Mischna 9“, MGWJ 19 (1870), 131-137
birth date
8. Nov. 1838
place of birth
Pleszew (Pleschen), Prov. Posen
death date
nach 1904
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=570
has abstract
Sohn des Simon G. und der Athalia Sternberg, Schulbesuch am Heimatort, mehrjähriges Talmudstudium bei Rb. Guttmacher in Grodzisk (Grätz), von diesem auch ordiniert, 11. Okt. 1855 zum Jüdisch-theologischen Seminar nach Breslau, 17. März 1861 seminarinternes Examen in den Gymnasial…
Sohn des Simon G. und der Athalia Sternberg, Schulbesuch am Heimatort, mehrjähriges Talmudstudium bei Rb. Guttmacher in Grodzisk (Grätz), von diesem auch ordiniert, 11. Okt. 1855 zum Jüdisch-theologischen Seminar nach Breslau, 17. März 1861 seminarinternes Examen in den Gymnasialfächern, 17. Apr. 1861 imm. an der Univ. Breslau extra ordinem, am 10. Jan. 1863 regulär, 8. Apr. 1864 prom. Halle, Jan. 1865 Breslauer Rabbinerdiplom, 1865 Rb. in Szamotuły (Samter) und Verheiratung mit einer Tochter des Meier Ogt, 1875 Landesrb. in Oldenburg. Die Gemeinde wirft ihm 1890 „eine schwere Verfehlung im persönlichen Lebenswandel“ vor da er sich einem Disziplinarverfahren nicht unterwerfen will, wird er ohne Pensionsanspruch entlassen geht nach Wien. Um 1904 lebte er im Ruhestand in Eberswalde, Brandenburg (lt. Brann, Jüd.-theol. Seminar, S. 161).
publication
Abraham. Ein Bild isr. Vergangenheit, eine Leuchte isr. Gegenwart, Predigt, Posen 1867
publication
Ein Wort an Herrn Professor Heinrich von Treitschke, Oldenburg 1880.
publication
Predigt am 2. September 1876 in der Synagoge zu Oldenburg, zur Nationalfeier, Oldenburg 1876
publication
Predigt zum 50jährigen Regierungs-Jubiläum des Grossherzogs von Oldenburg, Oldenburg 1878
publication
Unser Leben, eine Wahrheit, Predigt, Posen 1866
publication
„Tract. Megilla Abschn. III, Mischna 9“, MGWJ 19 (1870), 131-137
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 371
rdfs:label
GLÜCK, Jacob Akiba, Dr.
skos:prefLabel
Glück, Jacob Akiba

History

Merged into this page:

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org