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EPSTEIN, Moses

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011889

Born (as recorded)
in Schwarza bei Suhl
Place of birth (as recorded)
Preuß.-Thüringen
Died (as recorded)
vermutlich das
Occupation
Rabbi
Sohn des talmudischen Gelehrten Michel Jakob, dessen Vater Koppel Moses aus Kleineibstadt in Unterfranken gekommen war, und der Fradel, Tochter des Haium Moses. Sechs Jahre Studium an der Fürther Jeschiwa bei Wolf Hamburger, am 15. Okt. 1828 Heirat mit Hinchen Lippmann, Tochter des Lippmann Samson aus Schwarza Niederlassung als Handelsmann im „Barfüßlichen Freihaus“ in Schwarza, das er von seinem Vater geerbt hatte. Als „der in Fürth ausgebildete jüdische Gelehrte Moses Michel“ nimmt er schon um 1831 die Trauungen in der Gemeinde vor. Am 9. Jan. 1832 ordiniert von den drei Dajanim in Unsleben, Unterfranken (Löb Kalb, Naphtali Adler und Izak Gunzenhausen), am 6. Juni 1832 zusätzlich von Rb. Moses Cohen in Münchweiler bei Kaiserslautern. 1832 Rb. in Schwarza als einziger Rb. im Reg.-Bez. Erfurt, 1841 Einweihung der neuen Synagoge. Orthodox, leitet einen talmudischen Studienkreis und erteilt um 1870 (angeblich noch bis 1895) den Religionsunterricht.

Sources (1)

EPSTEIN, Moses

bhr

13 statements
literature
Die Gem. hatte 1810 etwa 330 Mitglieder; Zeugnisse jüd. Kultur, S. 286
literature
Lippe 1879/81, S. 96
literature
Mitteilungen von Frau Erika Munk, Schwarza, 12. Dez. 2002.
literature
Nach Heidingsfelder, Lexicon, S. 134, gab es noch 1883 einen Rb. in Schwarza
birth date
in Schwarza bei Suhl
place of birth
Preuß.-Thüringen
death date
vermutlich das
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=385
has abstract
Sohn des talmudischen Gelehrten Michel Jakob, dessen Vater Koppel Moses aus Kleineibstadt in Unterfranken gekommen war, und der Fradel, Tochter des Haium Moses. Sechs Jahre Studium an der Fürther Jeschiwa bei Wolf Hamburger, am 15. Okt. 1828 Heirat mit Hinchen Lippmann, Tochter d…
Sohn des talmudischen Gelehrten Michel Jakob, dessen Vater Koppel Moses aus Kleineibstadt in Unterfranken gekommen war, und der Fradel, Tochter des Haium Moses. Sechs Jahre Studium an der Fürther Jeschiwa bei Wolf Hamburger, am 15. Okt. 1828 Heirat mit Hinchen Lippmann, Tochter des Lippmann Samson aus Schwarza Niederlassung als Handelsmann im „Barfüßlichen Freihaus“ in Schwarza, das er von seinem Vater geerbt hatte. Als „der in Fürth ausgebildete jüdische Gelehrte Moses Michel“ nimmt er schon um 1831 die Trauungen in der Gemeinde vor. Am 9. Jan. 1832 ordiniert von den drei Dajanim in Unsleben, Unterfranken (Löb Kalb, Naphtali Adler und Izak Gunzenhausen), am 6. Juni 1832 zusätzlich von Rb. Moses Cohen in Münchweiler bei Kaiserslautern. 1832 Rb. in Schwarza als einziger Rb. im Reg.-Bez. Erfurt, 1841 Einweihung der neuen Synagoge. Orthodox, leitet einen talmudischen Studienkreis und erteilt um 1870 (angeblich noch bis 1895) den Religionsunterricht.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 284
rdfs:label
EPSTEIN, Moses
skos:prefLabel
Epstein, Moses

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