Mannheim

Graph search · entity page

ENGELBERT, Moses, Dr.

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011883

Also known as (1 names)
–
Engelbert, Moses
Born (as recorded)
18. Juni 1830
Place of birth
Gudensberg
Place of birth (as recorded)
Gudensberg b. Kassel
Died (as recorded)
17. Januar 1891
Place of death
Heilbronn
Occupation
Rabbi
Sohn des Kaufmanns Hermann E., rb. Ausbildung bei Rb. Markus Wetzlar in seiner Heimatstadt. Da ihm der Gymnasialbesuch unerschwinglich ist, nimmt er Unterricht beim Ortspfarrer. Mit 17 J. zur Jeschiwa von S. B. Bamberger in Würzburg und Privatstudien in den Gymn.-Fächern, sodann in Frankfurt/Main, Okt. 1852 bis Ostern 1855 stud. Göttingen insbesondere bei Ritter und Ewald, 19. Juni 1855 prom. Jena 1855 Religionslehrer und Prediger in Waren, Mecklenburg-Schwerin 1857 Prediger und Lehrer in Toruñ (Thorn), Prov. Westpreußen, wo er eine Religionsschule eröffnet Herbst 1860 Rb. in Kołobrzeg (Kolberg), Pommern. Wird nach Dispens von der württembergischen Staatsprüfung 1862 Bezirksrb. in Lehrensteinsfeld b. Heilbronn (AZJ 1862, S. 383, 521). Der Rabbinatssitz wird 1864 in die Stadt Heilbronn verlegt dort 7. Juni 1877 Einweihung der Synagoge. Ist chronisch erkrankt und muß seit 1873 jeden Sommer in Bad Mergentheim, Bad Kissingen oder Karlsbad kuren, zum 1. April 1889 dann seine Funktionen ganz niederlegen.

Identifiers

Wikidata
Q27644549

Sources (2)

ENGELBERT, Moses, Dr.

bhr geo-enriched

27 statements
document
CAHJP Jerusalem, D/Ba17a/37 mit Bewerbung in Bamberg vom 17. Feb. 1863.
document
CJA Berlin, 75 A Th 2 Nr. 20, fol. 9, Kontrakt in Toruñ vom 2. Dez. 1857, soll Elementar- und Religionsschule einrichten und Konfirmationen vornehmen; ebd., fol. 13 kündigt zum 1. Okt. 1860, geht als Prediger nach Kołobrzeg
document
Ebd., 75 A Ste 3 Nr. 66, fol. 8- 9, 14, Bewerbung in Stettin, 17. Juli 1859
document
HStA Stuttgart, Best. E 201c, Büschel 40 Lehrensteinsfeld, vom 15. April 1861, ; ebd., vom 27. März 1862, Vorstellung durch die Oberkirchenbehörde mit biograph. Abriß (Geburtsdatum hier 1831); Büschel 45, über seine Kuren und über seinen Ruhestand
document
StadtA Waren, Stadtverwaltung Nr. 1115, über die jüd. Prediger
document
UA Jena, M 345, Bl. 130-138, 162, mit Vita. „Evaldus [...] linguam hebraicam textumque critice explorare me instituebat; ne igitur doctrinas theologicas et philosophicas neglexisse existimo, ut rationem et religionem, scientiam et fidem conjungerem“. Gutachten Stickels: E. sei mit der Bibelkritik vertraut und „zeigt, soweit es mit dem mosaischen Glauben vereinbar ist, ein freieres Urtheil. Freilich stehen die Resultate der fortgeschrittenen christlichen Philologie und jene jüdischen Dogmen recht unvermittelt nebeneinander“
literature
AZJ 1862, S. 383, 521, Berufung nach Lehrensteinsfeld
literature
AZJ 1864, S. 175f, Spende für die Rießer-Stiftung
literature
Fehrs in Brocke u. a. (Hrsg.), Ost- und Westpreußen, S. 267
literature
Franke, Heilbronn, S. 67, 76f
literature
Lippe 1879/81, S. 94
literature
Sauer, Württemberg, S. 98, 120, 146
literature
Tänzer, Württemberg, S. 72
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 528, 617, 623.
publication
Rede am Grabe der Frau Fanny Hahn geb. Reiss, Heilbronn 1872.
birth date
18. Juni 1830
place of birth
Gudensberg b. Kassel
death date
17. Januar 1891
place of death
Heilbronn
place of death (IRI)
Heilbronn
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=381
has abstract
Sohn des Kaufmanns Hermann E., rb. Ausbildung bei Rb. Markus Wetzlar in seiner Heimatstadt. Da ihm der Gymnasialbesuch unerschwinglich ist, nimmt er Unterricht beim Ortspfarrer. Mit 17 J. zur Jeschiwa von S. B. Bamberger in Würzburg und Privatstudien in den Gymn.-Fächern, sodann …
Sohn des Kaufmanns Hermann E., rb. Ausbildung bei Rb. Markus Wetzlar in seiner Heimatstadt. Da ihm der Gymnasialbesuch unerschwinglich ist, nimmt er Unterricht beim Ortspfarrer. Mit 17 J. zur Jeschiwa von S. B. Bamberger in Würzburg und Privatstudien in den Gymn.-Fächern, sodann in Frankfurt/Main, Okt. 1852 bis Ostern 1855 stud. Göttingen insbesondere bei Ritter und Ewald, 19. Juni 1855 prom. Jena 1855 Religionslehrer und Prediger in Waren, Mecklenburg-Schwerin 1857 Prediger und Lehrer in Toruñ (Thorn), Prov. Westpreußen, wo er eine Religionsschule eröffnet Herbst 1860 Rb. in Kołobrzeg (Kolberg), Pommern. Wird nach Dispens von der württembergischen Staatsprüfung 1862 Bezirksrb. in Lehrensteinsfeld b. Heilbronn (AZJ 1862, S. 383, 521). Der Rabbinatssitz wird 1864 in die Stadt Heilbronn verlegt dort 7. Juni 1877 Einweihung der Synagoge. Ist chronisch erkrankt und muß seit 1873 jeden Sommer in Bad Mergentheim, Bad Kissingen oder Karlsbad kuren, zum 1. April 1889 dann seine Funktionen ganz niederlegen.
publication
Rede am Grabe der Frau Fanny Hahn geb. Reiss, Heilbronn 1872.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 283
rdfs:label
ENGELBERT, Moses, Dr.
skos:prefLabel
Engelbert, Moses

Moses Engelbert

wikidata

10 statements
birth date
1830-06-18
place of birth (IRI)
Gudensberg
death date
1891-01-17
place of death (IRI)
Heilbronn
skos:prefLabel
Moses Engelbert @de
wdt:P10405
381
wdt:P19
Gudensberg
wdt:P20
Heilbronn
wdt:P31
wd:Q5
foaf:isPrimaryTopicOf
https://de.wikipedia.org/wiki/Moses_Engelbert

History

Merged into this page:

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org