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DANKOWICZ, Simon, Dr., auch S. DANKOWITZ

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011785

Also known as (2 names)
–
Dankowicz, Simon · S. Dankowitz
Born (as recorded)
28. Febr. 1846
Place of birth (as recorded)
Tschenstochau (Czêstochowa), nach anderer Quelle in Neustadt in Westpreußen (Wejherowo).
Occupation
Rabbi
Aus einfachen Verhältnissen stammend 1850 siedelte die Familie nach Breslau um. Gymnasium in Breslau, dann Gymnasiast und Schüler von Hirsch Chajes in Zhovkva (¯ółkiew), Ostgalizien. Lehramtsstudium und Magisterprüfung in Warschau. Veröffentlichte jiddische Sprichwörter und erregte in einem Studentenverein Aufsehen mit der These, die Juden seien eine Nation. Ordiniert vom Warschauer Rabbinat. 1861-1868 Lehrer an der Warschauer Rabbinerschule. Auf polnischer Seite Teilnehmer am Januaraufstand 1863/64. 1867-1869 JTS und Univ. Breslau Stud. auch in Berlin Promotion „rite“ in Breslau. Seit 18. Jan. 1868 Prediger bei der deutsch-israelitischen Tempelgemeinde in Krakau sein Gehalt von 1.000 fl. wurde z. T. seitens der Gesamtgemeinde aufgebracht. Nach der Sezession von 1870 war er nur noch Privatbeamter des Tempelvereins, der ihn 1872 entließ. 1870-1875 Studium in Krakau, Religionslehrer an Krakauer Gymnasien und Direktor der städtischen jüdischen Haupt-Mittelschule. 1875 Rb. in Schwetz (Œwiecie), Westpreußen. Bewerber in Pleschen (1875), Ratibor (1877), Schrimm (1878) Erfurt (1879), Stettin (1879), Beuthen (1887) und Altona (1891). Um/bis 1883 Rb. in Birnbaum (Miêdzychód), Posen Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. 1883 (1886?) bis um 1887 Rb. in Strakonitz (Strakonice), Südböhmen, später Direktor der Perl’schen Hauptschule in Tarnopol (Ternopi¾), Galizien, und polnischer Prediger am dortigen „Tempel für geregelten Gottesdienst“. Um 1891 Großrb. von Bulgarien in Sofia.

Sources (1)

DANKOWICZ, Simon, Dr., auch S. DANKOWITZ

bhr

34 statements
literature
Andrzej Zbikowski, ¯ydzi Krakowscy i ich gmina w latach 1869-1919, Warschau 1994, S. 69f., 242-244
literature
Hanna Koziñska-Witt, Die Krakauer Jüdische Reformgemeinde 1864-1874, Frankfurt/M. 1999, S. 108-111, 128- 135, 108, „Der Kandidat hatte ein Diplom der Warschauer Szkoła Główna [Hauptschule] und der Breslauer und Berliner Jüdisch-Theologischen Fakultät.“
literature
Heppner und Herzberg, S. 305
literature
Jacob Shatzky, Di geshikhte fun yidn in Varshe, New York 1948, Bd. 2, S. 254
literature
Lippe, 1881, S. 73
literature
Neuzeit 1868, S. 156, „D. kam nach Krakau „wie vom Himmel gesandt“
literature
Neuzeit 1898, S. 220
publication
Boza dan. Kazanie w synagodze postêpowej, Krakau 1868
publication
Der Freitag. Abendliche Unterhaltungen im häuslichen Kreise über die Wochenabschnitte der fünf Bücher Mosis, Berlin 1883
publication
Handbuch der jüdischen Religion, auf Veranlassung des galizischen Landesschulrathes in polnischer Sprache herausgegeben, Krakau 1873
publication
Instalacja publiczna, Krakau 1868
publication
Nazanie miane w czasie załobnego naboženstwa za wielkopomnej pamiêci króla Kazimierza Wielkiego, Krakau 1869
publication
Rezension von Ph. Lederer, Talmida šel bavel. Lehrbuch zum Selbstunterricht im babylonischen Talmud usw., Heft I.-III., 1881- 1888, in JLB 17 (1888). Krakauer Korrespondentenberichte für die AZJ, 1872-1874.
publication
Toledot yiœra’el. Geschichte Israels (hebr./dt. Schulbuch), Warschau 1862
publication
„Noch einmal lašon kan’an“, JLB 9 (1880)
publication
„Nochmals über die slavischen Wörter bei Raschi“, JLB 10 (1881)
birth date
28. Febr. 1846
place of birth
Tschenstochau (Czêstochowa), nach anderer Quelle in Neustadt in Westpreußen (Wejherowo).
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=2093
has abstract
Aus einfachen Verhältnissen stammend 1850 siedelte die Familie nach Breslau um. Gymnasium in Breslau, dann Gymnasiast und Schüler von Hirsch Chajes in Zhovkva (¯ółkiew), Ostgalizien. Lehramtsstudium und Magisterprüfung in Warschau. Veröffentlichte jiddische Sprichwörter und erreg…
Aus einfachen Verhältnissen stammend 1850 siedelte die Familie nach Breslau um. Gymnasium in Breslau, dann Gymnasiast und Schüler von Hirsch Chajes in Zhovkva (¯ółkiew), Ostgalizien. Lehramtsstudium und Magisterprüfung in Warschau. Veröffentlichte jiddische Sprichwörter und erregte in einem Studentenverein Aufsehen mit der These, die Juden seien eine Nation. Ordiniert vom Warschauer Rabbinat. 1861-1868 Lehrer an der Warschauer Rabbinerschule. Auf polnischer Seite Teilnehmer am Januaraufstand 1863/64. 1867-1869 JTS und Univ. Breslau Stud. auch in Berlin Promotion „rite“ in Breslau. Seit 18. Jan. 1868 Prediger bei der deutsch-israelitischen Tempelgemeinde in Krakau sein Gehalt von 1.000 fl. wurde z. T. seitens der Gesamtgemeinde aufgebracht. Nach der Sezession von 1870 war er nur noch Privatbeamter des Tempelvereins, der ihn 1872 entließ. 1870-1875 Studium in Krakau, Religionslehrer an Krakauer Gymnasien und Direktor der städtischen jüdischen Haupt-Mittelschule. 1875 Rb. in Schwetz (Œwiecie), Westpreußen. Bewerber in Pleschen (1875), Ratibor (1877), Schrimm (1878) Erfurt (1879), Stettin (1879), Beuthen (1887) und Altona (1891). Um/bis 1883 Rb. in Birnbaum (Miêdzychód), Posen Mitglied im Verein israelitischer Lehrer in Schlesien und Posen. 1883 (1886?) bis um 1887 Rb. in Strakonitz (Strakonice), Südböhmen, später Direktor der Perl’schen Hauptschule in Tarnopol (Ternopi¾), Galizien, und polnischer Prediger am dortigen „Tempel für geregelten Gottesdienst“. Um 1891 Großrb. von Bulgarien in Sofia.
publication
Boza dan. Kazanie w synagodze postêpowej, Krakau 1868
publication
Der Freitag. Abendliche Unterhaltungen im häuslichen Kreise über die Wochenabschnitte der fünf Bücher Mosis, Berlin 1883
publication
Handbuch der jüdischen Religion, auf Veranlassung des galizischen Landesschulrathes in polnischer Sprache herausgegeben, Krakau 1873
publication
Instalacja publiczna, Krakau 1868
publication
Nazanie miane w czasie załobnego naboženstwa za wielkopomnej pamiêci króla Kazimierza Wielkiego, Krakau 1869
publication
Rezension von Ph. Lederer, Talmida šel bavel. Lehrbuch zum Selbstunterricht im babylonischen Talmud usw., Heft I.-III., 1881- 1888, in JLB 17 (1888). Krakauer Korrespondentenberichte für die AZJ, 1872-1874.
publication
Toledot yiœra’el. Geschichte Israels (hebr./dt. Schulbuch), Warschau 1862
publication
„Noch einmal lašon kan’an“, JLB 9 (1880)
publication
„Nochmals über die slavischen Wörter bei Raschi“, JLB 10 (1881)
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR II.1, 114-115
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DANKOWICZ, Simon, Dr., auch S. DANKOWITZ
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S. Dankowitz
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Dankowicz, Simon

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