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Biberfeld, Eduard

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011589

Also known as (7 names)
he
ביבערפעלד, חיים · ביברפלד, חיים בן אברהם
–
BIBERFELD, HAYYIM (EDUARD) B. ABRAHAM · Biberfeld, Ed. · Biberfeld, Eduard Chajim · Biberfeld, Ḥaim · Bieberfeld, Haim
Born
1864
Place of birth
Wrocław
Place of birth (as recorded)
Breslau
Died
1939
Place of death
West Jerusalem
Place of death (as recorded)
Jerusalem
Occupation
Rabbi
Geb. 31. Okt. 1864, Breslau,Gest. 30. Sept. 1939, Jerusalem.Sohn von Abraham B.bis 1883 Privatunterricht im elterlichen Hauseab 1883 Besuch der Obersekunda des Gymnasiums in Prenzlau und des Humboldt-Gymnasiums in BerlinAbitur in Berlin. Schüler von Gedalja Tiktin, Pinchas Dienstfertig und Josef Leib Feder in Breslau. WS 1886/87-1891 Studium an der Berliner Univ. und am RSum 1890 Mitarbeit im literarisch-wissenschaftlichen Montefiore-Verein für die Bildung kaufmännischer jüdischer Jünglinge. 19. März 1891 Rigorosum in Leipzig, 4. Jan. 1893 Promotion. 1894 Rabbinatsautorisation. 1888-1894 Religionslehrer bei der Adass Jisroel Berlin. 1894-1895 Stiftsrabbiner in KarlsruheLeiter des Verbandes der Sabbatfreunde „Schomre Schabbat“. 1895/96-1899 Rabbinatsassessor bei der Adass Jisroel Berlin zur Unterstützung seines ehemaligen Lehrers Esriel Hildesheimer und Mitglied des Bet Din. 1898 Bewerbung in Pleschen (Pleszew). Legte nach dem Tode Hildesheimers alle Ämter nieder und absolvierte 1899-1904 ein Medizinstudium in Berlinwar anschließend mehr als dreißig Jahre als praktischer Arzt tätig, zugleich 1899-1903 erneut Religionslehrer bei der Adass Jisroel Berlin und 1904/05-1938 als Nachfolger seines Vaters Rb. der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am Beth-Hamidraschauch Religionslehrer an der Höheren Schule der Adass Jisroel (um 1931) und beteiligt am Aufbau des orthodoxen jüd. Schulwesens in Berlin. 1902 Gründungsmitglied der Vereinigung der traditionell-gesetzestreuen Rabbiner Deutschlands, 1912 Mitbegründer der Agudas Jisroel. Mitbegründer des Israelitischen Fortbildungsvereins Montefiore zum Studium der Bibel, jüdischen Geschichte und rabbinisch-talmudischen Literatur in Berlin. Mitglied und zeitweilig erster Vorsitzender der Repräsentantenversammlung der Adass Jisroelab 1919 Vorsitzender des Schulrats der Gemeinde. Mitglied der deutsch-holländischen Palästina-Gesellschaftseit 1911 Mitglied im Zentralkomitee des des vorzionistischen Pro-Palästina Verbands „Esra“. Seine Frau Fanni starb im Januar 1916. April 1939 Emigration nach Palästina. „Kämpfte mit dem gesamten Gewicht seiner Persönlichkeit gegen die Überführung von Berliner Kindern durch die Jugendalija in unreligiöse Kibbuzim und knüpfte die Hilfe des „Esra“ an die Bedingung religiöser Einordnung der Kinder“ (Eliav/Hildesheimer, S. 70). Sein Sohn Paul Pinchas B. (1915/Berlin-1999/London) erhielt noch 1938 am RS Berlin von Direktor Dr. Jechiel Weinberg die Ordination1939 setzte er seine Studien an den Jerusalemer Jeschiwot Qol Tora und H. evron fort. Er war verheiratet mit der Tochter des Rb. Zwi Arje Twerski aus Złotopole, Polen, aus der Dynastie zu Ruzhinin Tel Aviv gründete und leitete er über 30 Jahre eine Talmudakademie. 1982-1990 OR in München, zog 1998 zu seinem Sohn, ebenfalls Rb., nach London.

Identifiers

GND
127540938 · about
Library of Congress
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Steinheim-Institut
bhr?id=2018 · query.html?kategorie1=GND&text1=127540938
VIAF
69953993
hub.culturegraph.org
127540938 hub
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
127540938
www.isni.org
0000000066840636

Sources (4)

Biberfeld, Eduard Chajim

bhr date-enriched geo-enriched records-normalized

15 statements
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127540938
birth date
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described at
BHR II.1, 56-58, id:2018
has abstract
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Geb. 31. Okt. 1864, Breslau,Gest. 30. Sept. 1939, Jerusalem.Sohn von Abraham B.bis 1883 Privatunterricht im elterlichen Hauseab 1883 Besuch der Obersekunda des Gymnasiums in Prenzlau und des Humboldt-Gymnasiums in BerlinAbitur in Berlin. Schüler von Gedalja Tiktin, Pinchas Dienstfertig und Josef Leib Feder in Breslau. WS 1886/87-1891 Studium an der Berliner Univ. und am RSum 1890 Mitarbeit im literarisch-wissenschaftlichen Montefiore-Verein für die Bildung kaufmännischer jüdischer Jünglinge. 19. März 1891 Rigorosum in Leipzig, 4. Jan. 1893 Promotion. 1894 Rabbinatsautorisation. 1888-1894 Religionslehrer bei der Adass Jisroel Berlin. 1894-1895 Stiftsrabbiner in KarlsruheLeiter des Verbandes der Sabbatfreunde „Schomre Schabbat“. 1895/96-1899 Rabbinatsassessor bei der Adass Jisroel Berlin zur Unterstützung seines ehemaligen Lehrers Esriel Hildesheimer und Mitglied des Bet Din. 1898 Bewerbung in Pleschen (Pleszew). Legte nach dem Tode Hildesheimers alle Ämter nieder und absolvierte 1899-1904 ein Medizinstudium in Berlinwar anschließend mehr als dreißig Jahre als praktischer Arzt tätig, zugleich 1899-1903 erneut Religionslehrer bei der Adass Jisroel Berlin und 1904/05-1938 als Nachfolger seines Vaters Rb. der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am Beth-Hamidraschauch Religionslehrer an der Höheren Schule der Adass Jisroel (um 1931) und beteiligt am Aufbau des orthodoxen jüd. Schulwesens in Berlin. 1902 Gründungsmitglied der Vereinigung der traditionell-gesetzestreuen Rabbiner Deutschlands, 1912 Mitbegründer der Agudas Jisroel. Mitbegründer des Israelitischen Fortbildungsvereins Montefiore zum Studium der Bibel, jüdischen Geschichte und rabbinisch-talmudischen Literatur in Berlin. Mitglied und zeitweilig erster Vorsitzender der Repräsentantenversammlung der Adass Jisroelab 1919 Vorsitzender des Schulrats der Gemeinde. Mitglied der deutsch-holländischen Palästina-Gesellschaftseit 1911 Mitglied im Zentralkomitee des des vorzionistischen Pro-Palästina Verbands „Esra“. Seine Frau Fanni starb im Januar 1916. April 1939 Emigration nach Palästina. „Kämpfte mit dem gesamten Gewicht seiner Persönlichkeit gegen die Überführung von Berliner Kindern durch die Jugendalija in unreligiöse Kibbuzim und knüpfte die Hilfe des „Esra“ an die Bedingung religiöser Einordnung der Kinder“ (Eliav/Hildesheimer, S. 70). Sein Sohn Paul Pinchas B. (1915/Berlin-1999/London) erhielt noch 1938 am RS Berlin von Direktor Dr. Jechiel Weinberg die Ordination1939 setzte er seine Studien an den Jerusalemer Jeschiwot Qol Tora und H. evron fort. Er war verheiratet mit der Tochter des Rb. Zwi Arje Twerski aus Złotopole, Polen, aus der Dynastie zu Ruzhinin Tel Aviv gründete und leitete er über 30 Jahre eine Talmudakademie. 1982-1990 OR in München, zog 1998 zu seinem Sohn, ebenfalls Rb., nach London.
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„Der angebliche Christenmord in Endingen i. J. 1462. Vortrag“, Israelitische Monatsschrift 10.01.1889 u. 07.02.1889„Merkwürdiges Heilmittel gegen die Hundswuth“, Israelitische Monatsschrift 20.11.1890„Joseph Abraham Steblicki. Ein Ger Zedeck des 18. Jh.“, MGWJ 37 (1893), S. 181-1…
„Der angebliche Christenmord in Endingen i. J. 1462. Vortrag“, Israelitische Monatsschrift 10.01.1889 u. 07.02.1889„Merkwürdiges Heilmittel gegen die Hundswuth“, Israelitische Monatsschrift 20.11.1890„Joseph Abraham Steblicki. Ein Ger Zedeck des 18. Jh.“, MGWJ 37 (1893), S. 181-198Denkschrift über die ‚soziale Lage des jüdischen Lehrerstandes’, 1896Die hebräischen Druckereien in Karlsruhe i. B. und ihre Drucke, 1898 (Sepr.-Druck aus der Zeitschrift für Hebräische Bibliographie)„Die Breslauer Juden in den letzten Jahrzehnten österreichischer Herrschaft“, Israelitische Monatsschrift 28.09.1898 u. 02.11.1898„Zur Methodologie der halachischen Exegese“, JJLG 1 (1903), S. 224-232„Zur Methodologie der talmudischen Bibelexegese“, JJLG 6 (1908), S. 243-251, und 8 (1910), S. 355-370„Die Forderung des Tages“, Israelit 1908 (Jg. 49, zur Fortsetzung), u. a. 13.02.1908 (Nr. 7)„Der Streit um die Chalukah“, Palästina 6 (1909), S. 169-173Die Sabbathvorschriften. Volkstümlich dargestellt, Berlin 1910„Sabbat und Sonntag“, Israelit 1910 (Jg. 51, zur Fortsetzung), u. a. 28.10.1910Halsschnitt, nicht Hirnzertrümmerung! Eine Antwort auf die Backsche Streitschrift: Schächten oder Betäuben?, Berlin 1911„Die Sabbatvorschriften“, Israelit 02.11.1911 (Nr. 44) u. 09.11.1911 (Nr. 45)Ex tenebris, 1914„Bedeutungswechsel talmudischer Wortverbindungen“, FS Hoffmann, 1914, S. 167-174„Das Gichon-Rätsel“, Jeschurun [NF] 1 (1914), S. 158-164, 197-203„Eine merkwürdige Analogie“, ebd„Das Ethos des jüdischen Rechts“, Israelit 1914 (Jg. 55, zur Fortsetzung), u. a. 18.06.1914„Das Große und seine Lehre“, Jeschurun [NF] 2 (1915)„Eine Erzählung aus dem Sohar“, ebd„Die Neuordnung des Geschichtsunterrichts in den höheren Schulen Preußens“, Jeschurun [NF] 3 (1916)„Zur Methodologie der jüdischen Bibelexegese. IV.“, JJLG 11 (1916), S. 77-87„Das Lied vom wackeren Weibe“, Jeschurun [NF] 4 (1917)„Ein vergessenes Jubiläum?“, Israelit 14.09.1922 (Jg. 63, Nr. 37), S. 1-3, 28.09.1922 (Jg. 63, Nr. 39), S. 4f., u. 05.10.1922 (Jg. 63, Nr. 40/41), S. 3f„Wegzeichen“, Israelit 31.01.1924 (Jg. 65, Nr. 5), S. 11f., 07.02.1924 (Jg. 65, Nr. 6), S. 4f., u. 14.02.1924 (Jg. 65, Nr. 7), S. 3f„Der Geist der jüdischen Kultur und das Abendland (Rezension)“, Israelit 26.06.1924 (Jg. 65, Nr. 26), S. 4f„1876-1926“, Israelit 22.07.1926 (Jg. 67, Nr. 30), S. 3- 6„Die Schulen der Israelitischen Synagogengemeinde Adaß Jisroel zu Berlin“, Israelit 27.10.1927 (Jg. 68, Nr. 43), S. 3f., u. 03.11.1927 (Jg. 68, Nr. 44), S. 2fBeiträge zur Methodologie der halachischen Pentateuchexegese. Heft I: A. Einleitung. B. Der Mischna, Berlin 1928 (rez. von Joseph Carlebach, Israelit 06.12.1928 [Jg. 69, Nr. 49], Beilage [Litterarische Warte], S. 2f.; JLZ 09.11.1928 [Jg. 8, Nr. 45], S. 4)„Aus den Kattowitzer Reden. Die Vorversammlung (Rede)“, Israelit 09.06.1932 (Jg. 73, Nr. 24), Beilage (Blätter/Agudas Jisroel), S. 2„Helft den jüdischen Schulen!“, Israelit 07.07.1932 (Jg. 73, Nr. 27), S. 4fWe-elu ha-halachot, Berlin 1934/35„Drei Massorah’s“, Nachalath Zewi 7 (1936/1937), S. 167-171Minhage vet ha-midraš ha-yašan de-qehilat qodeš Berlin, Berlin 1937Beiträge zur Methodologie der halchischen Pentateuchexegese. Heft 2: A. Die Halachoth. B. Die Hilchot le-Moscheh mi-Sinai, Berlin 1939Menuh. a nechona. Qis. ur hilchot šabat, Jerusalem 1946. 1910-1914 Hrsg. der Monatsschrift Der Sabbath (Berlin); weitere Beiträge im JJGL (Frankfurt/ M.), Nachalath Zewi und in verschiedenen Festschriften.
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Rabbi
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Biberfeld, Eduard Chajim

Biberfeld, Eduard

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Biberfeld, Eduard Chajim
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Biberfeld, Ḥaim
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ביברפלד, חיים
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Biberfeld, Eduard

Biberfeld, Eduard

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1864-10-31
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1864-10-31
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Wroclaw
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1939-09-30
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BIBERFELD, HAYYIM (EDUARD) B. ABRAHAM
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מקום לידה: Wroclaw
skos:note
מקום לידה: ברסלוי Wroclaw], פרוסיה, כיום פולין]
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מקום פטירה: Jerusalem
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מקום פטירה: ירושלים
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מקצוע: רב בקהילות קארלסרוה, ברלין.
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תאריך לידה עברי: א חשון תרכ"ה [31.10.1864]
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תאריך עליה: עלה לארץ בשנת תרצ"ט [1939].
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תאריך פטירה עברי: יז תשרי ת"ש [30.9.1939].
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Biberfeld, Eduard
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ביברפלד, חיים @he
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Biberfeld, Eduard

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Biberfeld, Eduard

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