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BERLINGER, Hirsch Jakob

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011581

Born (as recorded)
24. März 1798
Place of birth
Berlichingen
Died (as recorded)
20. Jan. 1874 das
Occupation
Rabbi
Sohn des Rb. Jakob Bär und der Gidel Mink, bis zum zwanzigsten Lebensjahr zu Hause erzogen, dann vier Jahre lang Schüler Wolf Hamburgers in Fürth, muß wegen Krankheit des Vaters zurückkehren, wird Schüler des Rb. Moses Lazarus im benachbarten Bad Mergentheim. 28. Juli 1823 von diesem ordiniert, 7. Okt. 1823 Heirat mit dessen Tochter Kölche Lazarus (1801-1879), die bis 1848 siebzehn Kinder gebar. Erhält weitere Diplome von Hirsch Kunreuther in Gelnhausen (12. Juli 1824) und von Gedalia Metz in Bödigheim (9. Juli 1827). Als Nachfolger seines Vaters 1824 Rb. in Berlichingen. Nach dem württ. Gesetz von 1828 hatte er innerhalb von fünf Jahren eine Prüfung zu bestehen. Seine Gemeinde petitioniert 1833 für seine Beibehaltung, er nimmt an der Prüfung im Frühjahr 1834 angeblich aus Gesundheitsgründen nicht teil und wird von der Oberkirchenbehörde zur Jahreswende 1835 abgesetzt. Er scheint noch inoffiziell gewirkt zu haben. Im Kompert-Prozeß 1864 unterzeichnet er auf Seiten der ungar. Trennungsorthodoxie.

Identifiers

Wikidata
Q111094861

Sources (2)

BERLINGER, Hirsch Jakob

bhr geo-enriched

15 statements
literature
Berlinger, Berlichingen, S. 89-91: „Ein Opfer der Reformen: H. B.“- Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 116, 486, 649.
literature
Lippe 1879/81, S. 37
literature
Löwenstein, „Mergentheim“ in BJGL 3 (1902), S. 98: „dessen frommes und segensreiches Wirken im Gedächtnis der Mit- und Nachwelt fortlebt“
publication
Korrespondenz mit Wolf Hamburger in dessen Ša‘ar ha-Zeqenim, Bd. II, Bl. 152r.
birth date
24. März 1798
place of birth
Berlichingen
place of birth (IRI)
Berlichingen
death date
20. Jan. 1874 das
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=142
has abstract
Sohn des Rb. Jakob Bär und der Gidel Mink, bis zum zwanzigsten Lebensjahr zu Hause erzogen, dann vier Jahre lang Schüler Wolf Hamburgers in Fürth, muß wegen Krankheit des Vaters zurückkehren, wird Schüler des Rb. Moses Lazarus im benachbarten Bad Mergentheim. 28. Juli 1823 von di…
Sohn des Rb. Jakob Bär und der Gidel Mink, bis zum zwanzigsten Lebensjahr zu Hause erzogen, dann vier Jahre lang Schüler Wolf Hamburgers in Fürth, muß wegen Krankheit des Vaters zurückkehren, wird Schüler des Rb. Moses Lazarus im benachbarten Bad Mergentheim. 28. Juli 1823 von diesem ordiniert, 7. Okt. 1823 Heirat mit dessen Tochter Kölche Lazarus (1801-1879), die bis 1848 siebzehn Kinder gebar. Erhält weitere Diplome von Hirsch Kunreuther in Gelnhausen (12. Juli 1824) und von Gedalia Metz in Bödigheim (9. Juli 1827). Als Nachfolger seines Vaters 1824 Rb. in Berlichingen. Nach dem württ. Gesetz von 1828 hatte er innerhalb von fünf Jahren eine Prüfung zu bestehen. Seine Gemeinde petitioniert 1833 für seine Beibehaltung, er nimmt an der Prüfung im Frühjahr 1834 angeblich aus Gesundheitsgründen nicht teil und wird von der Oberkirchenbehörde zur Jahreswende 1835 abgesetzt. Er scheint noch inoffiziell gewirkt zu haben. Im Kompert-Prozeß 1864 unterzeichnet er auf Seiten der ungar. Trennungsorthodoxie.
publication
Korrespondenz mit Wolf Hamburger in dessen Ša‘ar ha-Zeqenim, Bd. II, Bl. 152r.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 187
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BERLINGER, Hirsch Jakob
skos:prefLabel
Berlinger, Hirsch Jakob

Hirsch Jakob Berlinger

wikidata

5 statements
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death date
1874-01-20
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Hirsch Jakob Berlinger @de
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