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Auerbach, Selig

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011512

Also known as (3 names)
–
Auerbach, Selig Sigmund · Selig S. Auerbach · Selig Sigmund Auerbach
Born
1906
Place of birth
Hamburg
Died
1997
Occupation
Rabbi · Rabbiner
Occupation (as recorded)
Rabbiner
Geb. 20. Okt. 1906 in Hamburg,Gest. 6. Mai 1997 in Rochester, NY/US.Sohn des Kaufmanns Joseph A. (geb. 02.01.1872 in Fürth, Bayern, seit ca. 1896 in Hamburg ansässig) und der Rosa, geb. Cahn, Enkel von Sigmund Selig Aviëzri A., Bruder von Isaak und Moses A., Neffe des Rb. Dr. Benedikt Wolf. 1913- 1922 Talmud-Tora-Realschule in Hamburg, 28. März 1925 Abgangszeugnis der Oberrealschule vor dem Holstentor (später: Albrecht-Thaer-Oberrealschule) in Hamburg, Sommersemester 1925 Univ. Marburg, Talmudstudien bei Rb. Dr. Naftali Cohen, Herbst 1925 nach Berlin, RS und Univ., Okt. 1927 Religionslehrer an der Religionsschule des Hansaviertels, ab 1929 außerdem Religionslehrer am Sophiengymnasium, 1926-1928 Hilfsprediger zu den Hohen Feiertagen in Krojanke (Krajenka), Westpreußen, 1929 Hilfsprediger der Jüdischen Gemeinde zu Berlinseit 1928 Referent im sozialen Ausschuß des ADROkt. 1930 bis Sept. 1934 Rabbinatsassessor und Religionslehrer in Würzburg, ab 1933 auch Dozent an der ILBA1930-1931 imm. an der Univ. Würzburg, Promotion 8. Mai 1933 ebd., 1932/33 von Würzburg aus Rabbinerexamen am RS Berlin. 1934-1938 Rb. des Vereins zur Wahrung des überlieferten Judentums in der Provinz Westfalen mit Sitz in Recklinghausen, Bezirksrabbiner und Leiter der jüdischen Schule in Recklinghausen. Die 1934 gegründete, 1941 verwüstete und am 19. Juni 1996 als Begegnungszentrum wiedereingeweihte jüdische Schule in Recklinghausen trägt heute seinen Namen. Heiratete am 9. Dez. 1934 die Kaufmannstochter Hilda Fromm, eine Absolventin der ILBA (gest. 4. Jan. 2000)drei Töchter, von denen die beiden jüngeren in den USA geboren wurden. Mitglied des ADR (seit 1935, mit der Begründung, sein Großvater habe den Verband mitbegründet), Mitglied der Vereinigung traditionell-gesetztestreuer Rabbiner Deutschlands und des Rheinisch-Westfälischen Rabbinerverbandes. Mitglied im Bund jüdischer Akademiker und der Bnei Brith-Loge. 1936 Bewerber in Altona, 1938 verhaftet, 1939 Emigration über Holland nach England, 1939/40 Rb. in Northampton, Studium am City of London College und am Jews’ College in London, danach (1941?) Ausreise in die USA. 1940/41?-1942 Rb. in Rome, GA, 1942 zweiter Direktor des Büros für Jüdische Erziehung in Cincinnati, OH, und Rb. der “New Hope Congregation“anschließend Rb. in Petoskey, MI. 1944 Rb. der “Congregation Mount Sinai“ in Port Huron, MI. 1945 Freiwilliger in der Funktion eines Kaplans der US Air Force in El Paso, TXnach Kriegsende Rb. in St. Joseph, MO, 1949-1952 Rabbiner der Gemeinde “Bne Jitzchak“ in Aberdeen, SD, und Militärrb. der Luftwaffenbasis Rapid City im Staat NY. 1952-1956 Rb. in Superior, WIauch als Rb. in verschiedenen Gefängnissen tätig. 1956 Rb. in Alexandria, VA1958 Rb. in Torrington, CT1960 Rb. in Lake Placid, NYMitglied des Religionskomitees für die Winterolympiade, Ehrendoktor der Univ., Chaplain der US Airforce. Mitglied (auch Vorstand) in The Rabbinical Assembly – The Worldwide Association of Conservative/Masorti Rabbis, der Association of Mental Health and Hospital Chaplains, der Association of American Federation of Police, dem Lions Club, dem Rotary Club und The Jewish Right. 1985 in den Ruhestand. Übersiedlung nach Rochester, NY, wo zwei der Töchter leben. 1988 und 1993 Besuch in Deutschland (Hamburg, Würzburg, Recklinghausen), zus. mit seiner Frau Hilda.

Identifiers

GND
5 links123206839 · about · 126148600 · about · 126148600
Steinheim-Institut
bhr?id=1976 · query.html?kategorie1=GND&text1=123206839
VIAF
32981149 · 3716148632974330630009
Wikidata
Q94856729
hub.culturegraph.org
123206839 hub · 126148600 hub
isni.org
0000000399277888
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
123206839 · 123206839
www.isni.org
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Sources (4)

Auerbach, Selig Sigmund

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13 statements
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123206839
birth date
1906
normalised birth date
1906
birth location
Hamburg
birth location URI
Hamburg
birth year
1906
death date
1997
normalised death date
1997
described at
BHR II.1, 20-22, id:1976
has abstract
Geb. 20. Okt. 1906 in Hamburg,Gest. 6. Mai 1997 in Rochester, NY/US.Sohn des Kaufmanns Joseph A. (geb. 02.01.1872 in Fürth, Bayern, seit ca. 1896 in Hamburg ansässig) und der Rosa, geb. Cahn, Enkel von Sigmund Selig Aviëzri A., Bruder von Isaak und Moses A., Neffe des Rb. Dr. B…
Geb. 20. Okt. 1906 in Hamburg,Gest. 6. Mai 1997 in Rochester, NY/US.Sohn des Kaufmanns Joseph A. (geb. 02.01.1872 in Fürth, Bayern, seit ca. 1896 in Hamburg ansässig) und der Rosa, geb. Cahn, Enkel von Sigmund Selig Aviëzri A., Bruder von Isaak und Moses A., Neffe des Rb. Dr. Benedikt Wolf. 1913- 1922 Talmud-Tora-Realschule in Hamburg, 28. März 1925 Abgangszeugnis der Oberrealschule vor dem Holstentor (später: Albrecht-Thaer-Oberrealschule) in Hamburg, Sommersemester 1925 Univ. Marburg, Talmudstudien bei Rb. Dr. Naftali Cohen, Herbst 1925 nach Berlin, RS und Univ., Okt. 1927 Religionslehrer an der Religionsschule des Hansaviertels, ab 1929 außerdem Religionslehrer am Sophiengymnasium, 1926-1928 Hilfsprediger zu den Hohen Feiertagen in Krojanke (Krajenka), Westpreußen, 1929 Hilfsprediger der Jüdischen Gemeinde zu Berlinseit 1928 Referent im sozialen Ausschuß des ADROkt. 1930 bis Sept. 1934 Rabbinatsassessor und Religionslehrer in Würzburg, ab 1933 auch Dozent an der ILBA1930-1931 imm. an der Univ. Würzburg, Promotion 8. Mai 1933 ebd., 1932/33 von Würzburg aus Rabbinerexamen am RS Berlin. 1934-1938 Rb. des Vereins zur Wahrung des überlieferten Judentums in der Provinz Westfalen mit Sitz in Recklinghausen, Bezirksrabbiner und Leiter der jüdischen Schule in Recklinghausen. Die 1934 gegründete, 1941 verwüstete und am 19. Juni 1996 als Begegnungszentrum wiedereingeweihte jüdische Schule in Recklinghausen trägt heute seinen Namen. Heiratete am 9. Dez. 1934 die Kaufmannstochter Hilda Fromm, eine Absolventin der ILBA (gest. 4. Jan. 2000)drei Töchter, von denen die beiden jüngeren in den USA geboren wurden. Mitglied des ADR (seit 1935, mit der Begründung, sein Großvater habe den Verband mitbegründet), Mitglied der Vereinigung traditionell-gesetztestreuer Rabbiner Deutschlands und des Rheinisch-Westfälischen Rabbinerverbandes. Mitglied im Bund jüdischer Akademiker und der Bnei Brith-Loge. 1936 Bewerber in Altona, 1938 verhaftet, 1939 Emigration über Holland nach England, 1939/40 Rb. in Northampton, Studium am City of London College und am Jews’ College in London, danach (1941?) Ausreise in die USA. 1940/41?-1942 Rb. in Rome, GA, 1942 zweiter Direktor des Büros für Jüdische Erziehung in Cincinnati, OH, und Rb. der “New Hope Congregation“anschließend Rb. in Petoskey, MI. 1944 Rb. der “Congregation Mount Sinai“ in Port Huron, MI. 1945 Freiwilliger in der Funktion eines Kaplans der US Air Force in El Paso, TXnach Kriegsende Rb. in St. Joseph, MO, 1949-1952 Rabbiner der Gemeinde “Bne Jitzchak“ in Aberdeen, SD, und Militärrb. der Luftwaffenbasis Rapid City im Staat NY. 1952-1956 Rb. in Superior, WIauch als Rb. in verschiedenen Gefängnissen tätig. 1956 Rb. in Alexandria, VA1958 Rb. in Torrington, CT1960 Rb. in Lake Placid, NYMitglied des Religionskomitees für die Winterolympiade, Ehrendoktor der Univ., Chaplain der US Airforce. Mitglied (auch Vorstand) in The Rabbinical Assembly – The Worldwide Association of Conservative/Masorti Rabbis, der Association of Mental Health and Hospital Chaplains, der Association of American Federation of Police, dem Lions Club, dem Rotary Club und The Jewish Right. 1985 in den Ruhestand. Übersiedlung nach Rochester, NY, wo zwei der Töchter leben. 1988 und 1993 Besuch in Deutschland (Hamburg, Würzburg, Recklinghausen), zus. mit seiner Frau Hilda.
has publication
„Zum Laubhüttenfest“, BIG 01.10.1933 (Nr. 19), Beilage (Würzburger Nachrichtenblatt), S. 5„Die Kanzel, der Ort jüdischer Lehre und Erhebung“, Israelit 19.04.1934 (Jg. 75, Nr. 16), S. 1f„Warum gedenken wir des Auszuges aus Aegyten in den Nächten?“, Israelit 18.03.1937 (Jg. 78, Nr.…
„Zum Laubhüttenfest“, BIG 01.10.1933 (Nr. 19), Beilage (Würzburger Nachrichtenblatt), S. 5„Die Kanzel, der Ort jüdischer Lehre und Erhebung“, Israelit 19.04.1934 (Jg. 75, Nr. 16), S. 1f„Warum gedenken wir des Auszuges aus Aegyten in den Nächten?“, Israelit 18.03.1937 (Jg. 78, Nr. 11), S. 5„Bildungsarbeit“, CVZ 29.07.1937 (Jg. 16, Nr. 30), S. 4„Tage der Zählung“, Israelit 12.05.1938 (Jg. 79, Nr. 19), S. 4f“Comments on Kaplan’s unity and diversity“,Conservative Judaism 4 (Okt. 1947), S. 1-11„Das Bezirksrabbinat Recklinghausen“, Hans Chanoch Meyer (Hrsg.), Aus Geschichte und Leben der Juden in Westfalen, Frankfurt a. M. 1962, S. 125-133Lehrbuch der israelitischen Religion für höhere Lehranstalten und zur Selbstbelehrung Erwachsener, neu bearb. von Selig Auerbach, Gießen 3. Aufl. 1983 (163 S.).
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Rabbi
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Auerbach, Selig Sigmund

Auerbach, Selig

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Selig S. Auerbach

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