Mannheim

Graph search · entity page

Kobak, Josef Isaak

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011350

Also known as (11 names)
he
קאבאק, יוסף יצחק · קבק, יוסף יצחק · קובאק, יוסף יצחק
–
Josef Isaak Kobak · KOBAK, JOSEPH ISAAC · Kobak, Josef · Kobak, Josef Israel · Kobak, Joseph · Kobak, Joseph Isaak · Kobak, Yosef Yitshak · Qōbaq, Jōsēf Jiṣḥāq
Born
1828
Place of birth
Lviv
Place of birth (as recorded)
Lemberg
Died
1913
Place of death
Lviv
Occupation
Rabbi · Rabbiner · Theologe
Geb. ca. 1832 in Lemberg,Gest. 7. Feb. 1913 dasSohn des Moses Elieser K., Besuch des Staatsgymnasiums in Lemberg und parallele Talmudstudien am Bet-Midrasch gemeinsam mit dem nachmaligen Dajan Uri Wolf Salat, um 1856 Studium an der Franzensuniversität in Lemberg (er soll schon bei den beiden Rb. Ephr. Blücher und Lazar Elias Igel gehört haben, die dort bis 1854 orientalistische Lehrveranstaltungen gaben)1859 zum Studium nach Breslau, 1860 Promotion und Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (ZDMG 1860, S. 344, Nr. 550), Ordination durch drei rb. AutoritätenStelle als Schulleiter in Andrychów (Andrichau), Westgalizien. Heirat mit Maria-Adele Marcus aus Lemberg, die schon am 5. Mai 1861 im Kindbett stirbt. K. wird daraufhin Rb. in Liptovský Mikuláš (Liptau-St.-Nikolaus), Slowakei, und heiratet in zweiter Ehe Anna Sternberg. 1864 Distriktsrb. in Bamberg, wo seine orthodoxe Haltung 1868/69 zu Konflikten mit der Gemeinde führt. Zwistigkeiten zwischen seiner Frau und der Tochter aus erster Ehe enden „fast mit einer Katastrophe“ (Bałaban). K. legt 1883 das Amt nieder und geht nach Lemberg zurück, wirkt dort als Religionslehrer an den drei Obergymnasien, als Seelsorger an der Strafanstalt sowie als Vertreter für Rabbinatsaufgaben. Aber „die vielen Schulstunden einerseits und das zerrüttete Familienleben andererseits wirkten zerstörend auf den starken Mann“er kann seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, verliert seine staatl. Anstellung und geht als Privatlehrer nach Ungarn, dann 1894 als Kinderlehrer nach Innsbruck. 1896 Rückkehr nach Lemberg als Prediger des Vereins „Tikwath Zion“. Er stirbt im Armenspital der jüd. Gemeinde.

Identifiers

GND
137055978 · about
Library of Congress
nb2008025242 id · nb2008025242 id
Steinheim-Institut
bhr?id=928 · query.html?kategorie1=GND&text1=137055978
VIAF
53686158
Wikidata
Q55915249
catalogue.bnf.fr
cb146526347 catalogue
hub.culturegraph.org
137055978 hub
kalliope-verbund.info
137055978
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
137055978
www.isni.org
0000000109730139

Sources (4)

Kobak, Josef Israel

bhr date-enriched geo-enriched records-normalized

15 statements
gnd identifier
137055978
birth date
1832
normalised birth date
1832
birth location
Lemberg
birth location URI
Lviv
birth year
1832
death date
1913
normalised death date
1913
death location
Lemberg
death location URI
Lviv
described at
BHR I.2, 531, id:928
has abstract
Geb. ca. 1832 in Lemberg,Gest. 7. Feb. 1913 dasSohn des Moses Elieser K., Besuch des Staatsgymnasiums in Lemberg und parallele Talmudstudien am Bet-Midrasch gemeinsam mit dem nachmaligen Dajan Uri Wolf Salat, um 1856 Studium an der Franzensuniversität in Lemberg (er soll schon …
Geb. ca. 1832 in Lemberg,Gest. 7. Feb. 1913 dasSohn des Moses Elieser K., Besuch des Staatsgymnasiums in Lemberg und parallele Talmudstudien am Bet-Midrasch gemeinsam mit dem nachmaligen Dajan Uri Wolf Salat, um 1856 Studium an der Franzensuniversität in Lemberg (er soll schon bei den beiden Rb. Ephr. Blücher und Lazar Elias Igel gehört haben, die dort bis 1854 orientalistische Lehrveranstaltungen gaben)1859 zum Studium nach Breslau, 1860 Promotion und Mitglied der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (ZDMG 1860, S. 344, Nr. 550), Ordination durch drei rb. AutoritätenStelle als Schulleiter in Andrychów (Andrichau), Westgalizien. Heirat mit Maria-Adele Marcus aus Lemberg, die schon am 5. Mai 1861 im Kindbett stirbt. K. wird daraufhin Rb. in Liptovský Mikuláš (Liptau-St.-Nikolaus), Slowakei, und heiratet in zweiter Ehe Anna Sternberg. 1864 Distriktsrb. in Bamberg, wo seine orthodoxe Haltung 1868/69 zu Konflikten mit der Gemeinde führt. Zwistigkeiten zwischen seiner Frau und der Tochter aus erster Ehe enden „fast mit einer Katastrophe“ (Bałaban). K. legt 1883 das Amt nieder und geht nach Lemberg zurück, wirkt dort als Religionslehrer an den drei Obergymnasien, als Seelsorger an der Strafanstalt sowie als Vertreter für Rabbinatsaufgaben. Aber „die vielen Schulstunden einerseits und das zerrüttete Familienleben andererseits wirkten zerstörend auf den starken Mann“er kann seinen Verpflichtungen nicht nachkommen, verliert seine staatl. Anstellung und geht als Privatlehrer nach Ungarn, dann 1894 als Kinderlehrer nach Innsbruck. 1896 Rückkehr nach Lemberg als Prediger des Vereins „Tikwath Zion“. Er stirbt im Armenspital der jüd. Gemeinde.
has publication
Hrsg. der in Fürth erscheinenden Zschr. Jeschurun. Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums, 10 Bde. erschienen in Lemberg, Breslau, Fürth und Bamberg 1856-1878Nekrolog auf seine Frau, AZJ 1861, S. 290; Israelit 1861, S. 247fBericht über die Gründung eines Komitees, das jü…
Hrsg. der in Fürth erscheinenden Zschr. Jeschurun. Zeitschrift für die Wissenschaft des Judenthums, 10 Bde. erschienen in Lemberg, Breslau, Fürth und Bamberg 1856-1878Nekrolog auf seine Frau, AZJ 1861, S. 290; Israelit 1861, S. 247fBericht über die Gründung eines Komitees, das jüdische Jünglinge aus Palästina in Europa in Handwerken, Ackerbau und Wissenschaft ausbilden lassen will, AZJ 1864, S. 206fHrsg. Ginze Nistaroth, Editionen aus der jüd. Literatur, mit Anmerkungen von Mor. Steinschneider, Bamberg 1868-79, 420 SPractischer Lehrgang der hebr. Sprache für Schulen und zum Selbstunterricht, Bamberg 1868, 86 SEin Denkstein. Worte der Erinnerung an Se. Maj. den König Ludwig I. von BayernAutobiographie, in Talpiyyoth 1895, S. 86-89.
occupation URI
Rabbi
preferred label
Kobak, Josef Israel

Kobak, Josef Isaak

date-enriched geo-enriched gnd-persons records-normalized

23 statements
gnd identifier
137055978
gnd identifier
http://d-nb.info/gnd/137055978
birth date
1828
normalised birth date
1828
birth location
Lemberg
birth location URI
Lviv
birth year
1828
death date
1913
normalised death date
1913
death location
Lemberg
death location URI
Lviv
occupation
Rabbiner
occupation
Theologe
occupation URI
Rabbiner
occupation URI
Theologe
alternative label
Josef Isaak Kobak
alternative label
Kobak, Josef
alternative label
Kobak, Joseph
alternative label
Kobak, Joseph Isaak
alternative label
Kobak, Yosef Yitshak
alternative label
Ḳobaḳ, Yosef Yitsḥaḳ
alternative label
Qōbaq, Jōsēf Jiṣḥāq
preferred label
Kobak, Josef Isaak

Kobak, Josef Isaak

date-enriched jre records-normalized

6 statements
birth date
1830
normalised birth date
1830
birth year
1830
death date
1913
normalised death date
1913
preferred label
Kobak, Josef Isaak

Kobak, Josef Isaak

nli-records records-normalized

22 statements
birth date
1835-09-05
normalised birth date
1835-09-05
birth location
Lvov
death date
1913-02-07
normalised death date
1913-02-07
death location
Lvov
dcterms:source
datasets/nli-persons
alternative label
KOBAK, JOSEPH ISAAC
alternative label
Kobak, Joseph
alternative label
קאבאק, יוסף יצחק @he
alternative label
קבק, יוסף יצחק @he
alternative label
קובאק, יוסף יצחק @he
skos:note
מקום לידה: Lvov
skos:note
מקום לידה: לבוב [גאליציה, כיום אוקראינה]
skos:note
מקום פטירה: Lvov
skos:note
מקום פטירה: לבוב [גאליציה, כיום אוקראינה]
skos:note
מקצוע: רב בקהילות אנדריכוב (גאליציה), סט. מיקלוש (הונגריה), באמברג (גרמניה).
skos:note
תאריך לידה עברי: יד אלול תקצ"ה [5.9.1835]
skos:note
תאריך פטירה עברי: ל שבט תרע"ג [7.2.1913].
preferred label
Kobak, Josef Isaak
preferred label
קובק, יוסף יצחק @he
foaf:gender
male

History

Merged into this page:

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org