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Rülf, Schlomo Friedrich

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1011246

Also known as (9 names)
–
Rülf, Friedrich · Rülf, Friedrich Salomon · Rülf, Salomon Friedrich · Rülf, Schlomo · Rülf, Schlomo F. · Rülf, Schlomo Friedrik · Rülf, Shlomo · Rülf, Šelōmō · Schlomo Friedrich Rülf
Born
1896
Place of birth
Brunswick
Place of birth (as recorded)
Braunschweig
Died
1976
Place of death
Vevey
Occupation
Rabbi · Rabbiner · Theologe
Geb. 13. Mai 1896 in Braunschweig,Gest. 13. Aug. 1976 im Urlaub in Vevey, Schweiz.Sohn des Landesrb. von Braunschweig, Dr. Gutmann R., und der Hedwig, geb. Rahmer. 1914-1922/23 JTS und Univ. Breslau, Mitglied der jüdischen Studentenverbindung Amicitia, Erzieher am jüdischen Waisenhaus in Breslau1916-1918 Feldhilfsgeistlicher, Assistent von Rb. Bruno Italiener21. April 1922 Promotion in Erlangen, 1923 Rabbinerexamen, Examensarbeit über Die zehn Gebote in der jüdischen Exegese. Frühjahr 1922 stellvertr. Leiter der Religionsschule des Schulvereins am Hamburger Tempel, 1. Jan. 1923 bis 1926 dort Rb. und Leiter der Religionsschule. „Er bewährte sich vor allem als Führer der Jugend, die noch heute seiner Tätigkeit in Hamburg dankbar gedenkt“ (JLZ 19.08.1931). Versuchte – vergeblich – den Kultus wieder zu hebraisieren. 1926 Rb. in Bamberghier zugleich Vorsitzender der jüdischen Jugendorganisationen in Bayern, Gefängnisseelsorger am Zuchthaus EbrachMitglied der Maimonides-Loge Nürnberg. 1929-1934 Rb. in SaarbrückenVorsitzender der jüdischen Wohlfahrtsorganisation und der jüdischen Schulen in Saarbrückenaktiv in örtlichen zionistischen Organisationen, 1934 jüdischer Vertreter beim Völkerbund anläßlich der Volksabstimmung im SaargebietRedakteur des Nachrichtenblatts der Synagogen-Gemeinden des Kreises Saarbrücken. Jan. 1935 Emigration nach Palästina. 1935 Studium des modernen Hebräisch im Ausbildungsprogramm des I.O.M.E. in Jerusalem, 1935-1937 Lehrer an der landwirtschaftlichen Schule Miqwe Yiœra’el, seit 1937 bis 1956 (mit Unterbrechung 1951- 1953) Lehrer und Rektor der Chaim-Weizmann-Schule in Nahariya sowie anfänglich ehrenamtlicher Rb. der Siedlung. 1951 Rückkehr nach Deutschland, Sept. 1951 bis 1952 Rb. im Saargebiet, 1953 Rb. in Amsterdam. Ab 1956 soziale Arbeit mit Opfern der Kinderlähmung in IsraelPräsident der Leo-Baeck-Loge und Gründer einer liberalen Synagogengemeinde in Nahariya. In erster Ehe seit Okt. 1923 verheiratet mit Anneliese Neumann aus Breslau, sie starb 1932 an Sepsis und hinterließ ihm zwei SöhneOkt. 1933 zweite Ehe mit der Rabbiner-Tochter und Lehrerin Ruth Unna (geb. 1904), zwei Kinder: Benjamin (geb. 1934) u. Jedidja (geb. 1940) [anders Bein, Zeitzeugen, 1996, S. 95: Verheiratet mit Gertrud Reis, der Tochter des Bankiers Eduard Reis, der bis 1933 eine Privatbank und Lotterieannahme in Braunschweig unterhielt]. Zum Gedenken an die Verdienste Rülfs vergibt die Christlich- Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) die Friedrich-Schlomo-Rülf-Medaille an Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich um die Verständigung zwischen Juden und Christen verdient gemacht haben. 2008 wurde in Saarbrücken der Platz vor dem Saarcenter nach Rülf benannt.

Identifiers

GND
126750556 · about · 177290536
Steinheim-Institut
bhr?id=2527 · query.html?kategorie1=GND&text1=126750556
VIAF
10847709
Wikidata
Q1804960
de.wikipedia.org
Schlomo_Friedrich_Rülf de
hub.culturegraph.org
126750556 hub
www.deutsche-digitale-bibliothek.de
126750556
www.isni.org
0000000013304282

Sources (3)

Rülf, Friedrich Salomon

bhr date-enriched records-normalized

10 statements
birth date
1896
normalised birth date
1896
birth year
1896
death date
1976
normalised death date
1976
described at
BHR II.2, 457-459, id:2527
has abstract
Geb. 13. Mai 1896 in Braunschweig,Gest. 13. Aug. 1976 im Urlaub in Vevey, Schweiz.Sohn des Landesrb. von Braunschweig, Dr. Gutmann R., und der Hedwig, geb. Rahmer. 1914-1922/23 JTS und Univ. Breslau, Mitglied der jüdischen Studentenverbindung Amicitia, Erzieher am jüdischen Wai…
Geb. 13. Mai 1896 in Braunschweig,Gest. 13. Aug. 1976 im Urlaub in Vevey, Schweiz.Sohn des Landesrb. von Braunschweig, Dr. Gutmann R., und der Hedwig, geb. Rahmer. 1914-1922/23 JTS und Univ. Breslau, Mitglied der jüdischen Studentenverbindung Amicitia, Erzieher am jüdischen Waisenhaus in Breslau1916-1918 Feldhilfsgeistlicher, Assistent von Rb. Bruno Italiener21. April 1922 Promotion in Erlangen, 1923 Rabbinerexamen, Examensarbeit über Die zehn Gebote in der jüdischen Exegese. Frühjahr 1922 stellvertr. Leiter der Religionsschule des Schulvereins am Hamburger Tempel, 1. Jan. 1923 bis 1926 dort Rb. und Leiter der Religionsschule. „Er bewährte sich vor allem als Führer der Jugend, die noch heute seiner Tätigkeit in Hamburg dankbar gedenkt“ (JLZ 19.08.1931). Versuchte – vergeblich – den Kultus wieder zu hebraisieren. 1926 Rb. in Bamberghier zugleich Vorsitzender der jüdischen Jugendorganisationen in Bayern, Gefängnisseelsorger am Zuchthaus EbrachMitglied der Maimonides-Loge Nürnberg. 1929-1934 Rb. in SaarbrückenVorsitzender der jüdischen Wohlfahrtsorganisation und der jüdischen Schulen in Saarbrückenaktiv in örtlichen zionistischen Organisationen, 1934 jüdischer Vertreter beim Völkerbund anläßlich der Volksabstimmung im SaargebietRedakteur des Nachrichtenblatts der Synagogen-Gemeinden des Kreises Saarbrücken. Jan. 1935 Emigration nach Palästina. 1935 Studium des modernen Hebräisch im Ausbildungsprogramm des I.O.M.E. in Jerusalem, 1935-1937 Lehrer an der landwirtschaftlichen Schule Miqwe Yiœra’el, seit 1937 bis 1956 (mit Unterbrechung 1951- 1953) Lehrer und Rektor der Chaim-Weizmann-Schule in Nahariya sowie anfänglich ehrenamtlicher Rb. der Siedlung. 1951 Rückkehr nach Deutschland, Sept. 1951 bis 1952 Rb. im Saargebiet, 1953 Rb. in Amsterdam. Ab 1956 soziale Arbeit mit Opfern der Kinderlähmung in IsraelPräsident der Leo-Baeck-Loge und Gründer einer liberalen Synagogengemeinde in Nahariya. In erster Ehe seit Okt. 1923 verheiratet mit Anneliese Neumann aus Breslau, sie starb 1932 an Sepsis und hinterließ ihm zwei SöhneOkt. 1933 zweite Ehe mit der Rabbiner-Tochter und Lehrerin Ruth Unna (geb. 1904), zwei Kinder: Benjamin (geb. 1934) u. Jedidja (geb. 1940) [anders Bein, Zeitzeugen, 1996, S. 95: Verheiratet mit Gertrud Reis, der Tochter des Bankiers Eduard Reis, der bis 1933 eine Privatbank und Lotterieannahme in Braunschweig unterhielt]. Zum Gedenken an die Verdienste Rülfs vergibt die Christlich- Jüdische Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS) die Friedrich-Schlomo-Rülf-Medaille an Personen, Institutionen oder Initiativen, die sich um die Verständigung zwischen Juden und Christen verdient gemacht haben. 2008 wurde in Saarbrücken der Platz vor dem Saarcenter nach Rülf benannt.
has publication
„Selbstkritik des Liberalismus“, IFH 30.04.1925„Der Hamburger Tempel in der liberalen Judenheit“, JLZ 16.10.1925 (Jg. 5, Nr. 42), S. 7„Jüdische Gemeindeführung“, IFH 28.10.1926„Rabbiner Dr. A. Eckstein (Bamberg) 70 Jahre“, CVZ 01.07.1927 (Jg. 6, Nr. 26)„Leid und Befreiung der Jug…
„Selbstkritik des Liberalismus“, IFH 30.04.1925„Der Hamburger Tempel in der liberalen Judenheit“, JLZ 16.10.1925 (Jg. 5, Nr. 42), S. 7„Jüdische Gemeindeführung“, IFH 28.10.1926„Rabbiner Dr. A. Eckstein (Bamberg) 70 Jahre“, CVZ 01.07.1927 (Jg. 6, Nr. 26)„Leid und Befreiung der Jugend. Zum Pessachfest“, Der Jugendbund 01.04.1928„Be-šalah. “, IFH 24.01.1929„Ein Talmudfeind“, Die Wahrheit (Wien) 01.03.1929„Die seelische Situation der jüdischen Jugend in Deutschland“, Menorah 9 (1931), S. 545-556„Ein Israeli sieht Europa“, AJW 21.09.1951Paul Lazarus Gedenkbuch. Beiträge zur Würdigung der letzten Rabbinergeneration in Deutschland (Hrsg.), Jerusalem 1961; darin auch „Zur Einführung“, S. 7-10, und „Schicksalsreiche Jahre im Saargebiet“, S. 110-119Weg der Geretteten. Erzählung aus Israel, Frankfurt/M. 1963; hebr. 1965Ströme im dürren Land. Erinnerungen, Stuttgart 1964„Was braucht die Reformbewegung in Israel?“, Tradition und Erneuerung. Zeitschrift d. Vereinigung für religiös-liberales Judentum in der Schweiz 1965„Kindheit in Braunschweig“, Brunsvicensia Judaica. Gedenkbuch für die jüdischen Mitbürger der Stadt Braunschweig, 1933-1945, Richard Moderhack (Red.), Braunschweig 1966, S. 97-104„Und was ist mit den Juden?“, Haltet die Saar, Genossen! Antifaschistische Schriftsteller im Abstimmungskampf 1935, 1984, S. 314-325.
occupation URI
Rabbi
preferred label
Rülf, Friedrich Salomon

Rülf, Schlomo Friedrich

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126750556
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1896
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1896-05-13
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1896
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Vevey
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Schlomo Friedrich Rülf
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Braunschweig (Germany)
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1976-08-20
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1976-08-20
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