Mannheim

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Jacob Joseph Oettinger

Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1002634

Also known as (10 names)
he
אטינגר, יוסף בן מרדכי · אטינגר, יעקב יוסף בן מרדכי · יעקב יוסף עטינגר · עטינגער, יעקב יוסף בן מרדכי · עטינגר, יעקב יוסף
–
OETTINGER, JACOB JOSEPH B. MORDECHAI · Oettinger, J. J. · Oettinger, Jaakob Josef · Oettinger, Jakob Joseph · ÖTTINGER, Jakob Joseph
Born
1780
Place of birth
Glogau
Place of birth (as recorded)
Gross Glogau
Died
1860
Place of death
Berlin
Occupation
Rabbi
Sohn des Mordechai Ö., Schüler des Ortsrb. Hirsch Samotsch, übernimmt 1801 selbst die Leitung der Glogauer Jeschiwa Munk, Zedner und Sachs lernen bei ihm. 1804 Heirat mit Libe Rösel (st. 1859). 1816 Rb. in Glogau, 1820 Dajan in Berlin. Gibt Talmudunterricht an der Zacharias-Veitel- Ephraimschen Lehranstalt u. a. Stiftungen Berlins. Nach dem Ableben des Vizeoberlandesrabbiners M. S. Weyl 1826 Vorsitzender des Berliner rb. Gerichtshofs, offiziell nur als „Rabbinatsverweser“, Aufseher über das Lehrer- und Rabbinerseminar von J. Heinemann, welche Tätigkeit er aber schon 1827 aufgibt. Vertreter des traditionellen Rts, ironischerweise wird gerade er von der Regierung der „Nachahmung christlicher Sitten“ beschuldigt, als er den neuen Friedhof an der Schönhauser Allee am 29. Juni 1827 mit einer deutschen Rede einweiht.

Identifiers

DBpedia
Jacob_Joseph_Oettinger · Q19518655 wikidata
Freebase
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GND
130140783
VIAF
35554524
Wikidata
Q19518655
de.wikipedia.org
Jacob_Joseph_Oettinger de
en.wikipedia.org
Jacob_Joseph_Oettinger en
hub.culturegraph.org
130140783 hub
kalliope-verbund.info
130140783 · 130140783

Sources (6)

ÖTTINGER, Jakob Joseph

bhr geo-enriched

36 statements
epigraphy (gravestone)
Grab 195A für ihn und seine Frau auf dem Friedhof Schönhauser Allee; Köhler und Kratz- Whan, Schönhauser Allee, S. 144; Zeugnisse jüdischer Kultur, S. 129; Brocke (Hrsg.), Schönhauser Allee, S. 46f.
image
Bildnis JNUL Jerusalem, Schwadron Collection, reproduziert in JL; Lucas und Heitmann, Glogau.
literature
A. H. Heymann, Lebenserinnerungen, Berlin 1909, S. 247-249, bei Richarz, Jüdisches Leben, S. 224-225: „Oettinger war einer der bravsten und würdigsten Männer und ein großer Talmudgelehrter, ebensowenig selbst- als gewinnsüchtig [...] Bei allen guten Eigenschaften, die der Mann be…
A. H. Heymann, Lebenserinnerungen, Berlin 1909, S. 247-249, bei Richarz, Jüdisches Leben, S. 224-225: „Oettinger war einer der bravsten und würdigsten Männer und ein großer Talmudgelehrter, ebensowenig selbst- als gewinnsüchtig [...] Bei allen guten Eigenschaften, die der Mann besaß, war er aber am allerwenigsten geeignet, dem Amt eines Rabbinatsverwalters vorzustehen, und man nannte ihn ironisch Rabbinatsverweser, d. h. einer, der das Rabbinat verwesen läßt. Er war ein schwacher, ängstlicher Mann, der sich leicht ins Bockshorn jagen und von jedem, der es darauf anlegte, überrumpeln ließ. Machten ihm Freunde hierüber Vorstellungen, so antwortete er: ’Ich werre mich mit die Leut nischt zänke’„
literature
AZJ 1845, S. 634-638, Widerstand gegen die von Sachs angeregte Synagogenreform
literature
AZJ 1850, S. 308f, zum 70. Geburtstag
literature
AZJ 1850, S. 424, Rechtsgutachten
literature
AZJ 1854, S. 43, 69 zur Goldenen Hochzeit
literature
AZJ 1858, S. 399f, Grundsteinlegung zum Neubau des jüd. Krankenhauses
literature
AZJ 1859, S. 261, Empfehlung für Mazzotmaschinen
literature
AZJ 1860, S. 541, gestattet die Beisetzung von Reformprediger Holdheim in der Ehrenreihe
literature
Ben-Chananja 1860, S. 671
literature
Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 116, 151
literature
Eliav, Jüdische Erziehung, S. 278, 378
literature
Fehrs, Heidereutergasse zum Roseneck, S. 30f., 38f
literature
Israelit 1860, S. 309f: „In allen Gegenden unseres Vaterlandes leben seine Schüler, unter denen viele als Rabbiner fungiren; viele namhafte Persönlichkeiten der jüngeren Generation hat er durch sein Zeugniß in die rabbinische Laufbahn eingeführt. Steht in Preußen auch jede Gemein…
Israelit 1860, S. 309f: „In allen Gegenden unseres Vaterlandes leben seine Schüler, unter denen viele als Rabbiner fungiren; viele namhafte Persönlichkeiten der jüngeren Generation hat er durch sein Zeugniß in die rabbinische Laufbahn eingeführt. Steht in Preußen auch jede Gemeinde selbstständig da, so hat doch sein Einfluß auf dieselben weit hinausgereicht; in allen wichtigen Angelegenheiten kannten die Gemeinden nur seine Autorität, und in der uneigennützigsten Weise ertheilte er dieser seinen Rath, gab er jener sein Guthachten und versah ganze Gegenden mit Cultusbeamten, namentlich mit šoh. at. im yere’im“. Der Autor räumt ein: „Sein Wirken war ein stilles und bescheidenes; darum aber war sein einfaches Wort in entscheidenen Momenten von nicht geringerem Einfluß“
literature
JE IX 448; erwähnt handschriftlichen Nachlaß talmudischer Vortragsskripten
literature
JL IV1 641f
literature
Lucas und Heitmann, Glogau, S. 252f
literature
Orient 1842, S. 162, vermißt jedes jüdisch-religiöse Leben in Berlin; schuld sei „unser träges Rabbinatsverweser-Institut sammt seinem Vetter dem philiströsen Vorsteher-Collegium“
literature
Orient 1843, S. 267, 282, über Predigt zur Tausendjahrfeier Deutschlands
literature
Orient 1845, S. 200, zum 25jähr. Amtsjubiläum
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 52, 118, 302, 340f, 604, 625, 628.
literature
Wininger VII 355
literature
Zunz am 6. Juni 1820: „Gegenwärtig ist hier ein Dajan aus Glogau, welcher alle Sonnabend in der alten Synagoge den Pereck in sehr gutem Deutsch erklärt. Er ist zwar kein Redner - aber die richtigen Casus sind auch gut“ (Glatzer, Zunz, S. 107)
birth date
1780
place of birth
Glogau
place of birth (IRI)
Glogau
death date
7. Nov. 1860
place of death
Berlin
place of death (IRI)
Berlin
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=1363
has abstract
Sohn des Mordechai Ö., Schüler des Ortsrb. Hirsch Samotsch, übernimmt 1801 selbst die Leitung der Glogauer Jeschiwa Munk, Zedner und Sachs lernen bei ihm. 1804 Heirat mit Libe Rösel (st. 1859). 1816 Rb. in Glogau, 1820 Dajan in Berlin. Gibt Talmudunterricht an der Zacharias-Veite…
Sohn des Mordechai Ö., Schüler des Ortsrb. Hirsch Samotsch, übernimmt 1801 selbst die Leitung der Glogauer Jeschiwa Munk, Zedner und Sachs lernen bei ihm. 1804 Heirat mit Libe Rösel (st. 1859). 1816 Rb. in Glogau, 1820 Dajan in Berlin. Gibt Talmudunterricht an der Zacharias-Veitel- Ephraimschen Lehranstalt u. a. Stiftungen Berlins. Nach dem Ableben des Vizeoberlandesrabbiners M. S. Weyl 1826 Vorsitzender des Berliner rb. Gerichtshofs, offiziell nur als „Rabbinatsverweser“, Aufseher über das Lehrer- und Rabbinerseminar von J. Heinemann, welche Tätigkeit er aber schon 1827 aufgibt. Vertreter des traditionellen Rts, ironischerweise wird gerade er von der Regierung der „Nachahmung christlicher Sitten“ beschuldigt, als er den neuen Friedhof an der Schönhauser Allee am 29. Juni 1827 mit einer deutschen Rede einweiht.
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.2, 694
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ÖTTINGER, Jakob Joseph
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Öttinger, Jakob Joseph

Jacob Joseph Oettinger

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OETTINGER, JACOB JOSEPH B. MORDECHAI
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מקום לידה: גלוגא רבתי GLOGOW DOLNY], שלזיה, פרוסיה, כיום פולין]
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מקום פטירה: ברלין
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מקצוע: רב בברלין.
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תאריך לידה עברי: תק"ם
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תאריך לידה: [1780] בערך
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תאריך פטירה עברי: כב חשון תרכ"א
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תאריך פטירה: [7.11.1860].
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Jacob Joseph Oettinger

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Oettinger, Jacob Joseph
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History

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