Nathan, Nathan Max
Person · http://data.judaicalink.org/data/ep/1000092
- Born
- 1879
- Died
- 1944
- Occupation
- Rabbi
Geb. 15. Juli 1879 in Emmerich,Gest. 23. Okt. 1944 im KZ Auschwitz.Sohn von Max N. und Jeanette, geb. Horn. Besuch des Gymnasiums in Emmerich, 1898 Abitur1900-1902 RS Berlin, 1902-1908 HWJ. 1908-1912 Religionslehrer u. a. am Luisengymnasium und Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums Berlin [Brocke u. a., Juden in Emmerich: Generalsekretär der HWJ]. 1912 Syndikus der DIG in Hamburg, zeitweise auch als Gemeinderb. in Hamburg tätig, in der Gemeindeverwaltung betreute er das Jugendamt, Mitglied der Louis-Levy-Stiftung, der Friedhofskommission, der Chewra Kaddisha. Seit 1917 Vorsitzender der Gesellschaft für jüdische Volkskunde, Hamburg. Mitglied des CV, der Jüdischen Mittelstandshilfe, des Vereins zur Gesundheitspflege israelitischer Kinder e. V. und der Franz-Rosenzweig- Gedächtnisstiftung („Jüdisches Lehrhaus“). Übernahm nach der Deportation Joseph Carlebachs am 6. Dez. 1941 die Leitung der Hamburger jüd. Gemeinde. 20. Juli 1942 Deportation nach Theresienstadt. Seine Frau Dora, geb. Rieger (geb. 11. Nov. 1881), wurde mit ihrem Mann zusammen deportiert und starb im LagerSohn Max (geb. 1915) emigrierte nach Australien, Tochter Margot (geb. 1917) starb im Januar 1982 in New York. Ein weiterer Sohn, Paul Wolfgang, starb 1920 vier Wochen nach seiner Geburt.
Identifiers
- Steinheim-Institut
- bhr?id=2443
Sources (2)
Nathan, Nathan Max
10 statements
- birth date
- 1879
- normalised birth date
- 1879
- birth year
- 1879
- death date
- 1944
- normalised death date
- 1944
- described at
- BHR II.2, 386-387, id:2443
- has abstract
Geb. 15. Juli 1879 in Emmerich,Gest. 23. Okt. 1944 im KZ Auschwitz.Sohn von Max N. und Jeanette, geb. Horn. Besuch des Gymnasiums in Emmerich, 1898 Abitur1900-1902 RS Berlin, 1902-1908 HWJ. 1908-1912 Religionslehrer u. a. am Luisengymnasium und Generalsekretär der Gesellschaft …
Geb. 15. Juli 1879 in Emmerich,Gest. 23. Okt. 1944 im KZ Auschwitz.Sohn von Max N. und Jeanette, geb. Horn. Besuch des Gymnasiums in Emmerich, 1898 Abitur1900-1902 RS Berlin, 1902-1908 HWJ. 1908-1912 Religionslehrer u. a. am Luisengymnasium und Generalsekretär der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums Berlin [Brocke u. a., Juden in Emmerich: Generalsekretär der HWJ]. 1912 Syndikus der DIG in Hamburg, zeitweise auch als Gemeinderb. in Hamburg tätig, in der Gemeindeverwaltung betreute er das Jugendamt, Mitglied der Louis-Levy-Stiftung, der Friedhofskommission, der Chewra Kaddisha. Seit 1917 Vorsitzender der Gesellschaft für jüdische Volkskunde, Hamburg. Mitglied des CV, der Jüdischen Mittelstandshilfe, des Vereins zur Gesundheitspflege israelitischer Kinder e. V. und der Franz-Rosenzweig- Gedächtnisstiftung („Jüdisches Lehrhaus“). Übernahm nach der Deportation Joseph Carlebachs am 6. Dez. 1941 die Leitung der Hamburger jüd. Gemeinde. 20. Juli 1942 Deportation nach Theresienstadt. Seine Frau Dora, geb. Rieger (geb. 11. Nov. 1881), wurde mit ihrem Mann zusammen deportiert und starb im LagerSohn Max (geb. 1915) emigrierte nach Australien, Tochter Margot (geb. 1917) starb im Januar 1982 in New York. Ein weiterer Sohn, Paul Wolfgang, starb 1920 vier Wochen nach seiner Geburt.- has publication
Ein anonymes Wörterbuch zur Mišna und Jad Hahazaka, 1905„Berichtigungen und Nachträge zu A. Dietz, Stammbuch der Juden“, JLB 30 (1907)Über Juden und Judentum (Mithrsg.), 2. Aufl. 1910; 3. Aufl. 1925„Die Geschichte und Organisation der Deutsch- Israelitischen Gemeinde in Hamburg“,…
Ein anonymes Wörterbuch zur Mišna und Jad Hahazaka, 1905„Berichtigungen und Nachträge zu A. Dietz, Stammbuch der Juden“, JLB 30 (1907)Über Juden und Judentum (Mithrsg.), 2. Aufl. 1910; 3. Aufl. 1925„Die Geschichte und Organisation der Deutsch- Israelitischen Gemeinde in Hamburg“, IFH 1913 (Jg. 15, Nr. 46), S. 13„Verzeichnis der Schriften und der gedruckten Reden Jakob Guttmanns“, Festschrift zum siebzigsten Geburtstage Jakob Guttmanns, hrsg. vom Vorstande der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums, Leipzig 1915; Nd. New York 1980, S. VII-XVDas Israelitische Vorschuss-Institut in Hamburg: 1816-1916, 1916Hamburger Gemeindeangelegenheiten, 1919„Das Feldgebetbuch für die jüdischen Soldaten und Matrosen in der englischen Armee und Marine“, MGWJ 65 (1921)„Aus Vergangenheit und Gegenwart der Hamburger Juden“, Hamburgische Kirchenzeitung Bd. 4 (Aug./Sept. 1927), S. 73-77, 89-93„Die Zeitrechnung bei den Juden“, Gemeindeblatt (Dresden) 01/1929, mit Vermerk: „aus dem Hamburger Gemeindeblatt“„Die Gräber der Vorfahren Fromet Guggenheims auf dem Altonaer Friedhof“, IFH 10.10.1929. 1925-1938 Redakteur des Deutsch-Israelitischen Gemeindeblattes, später Jüdisches Gemeindeblatt für Hamburg.- occupation URI
- Rabbi
- preferred label
- Nathan, Nathan Max
Nathan, Nathan Max
10 statements
- described at
- http://dasjuedischehamburg.de/inhalt/nathan-nathan-max
- has abstract
Gemeindesyndikus, geb. 15.7.1879 Emmerich, vermutlich Oktober 1944 Auschwitz. Nach dem Studium der Philosophie und der orientalischen Wissenschaften an den Universitäten Bonn und Berlin, dem Besuch der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums erlangte N. sowohl das Rabbinats…
Gemeindesyndikus, geb. 15.7.1879 Emmerich, vermutlich Oktober 1944 Auschwitz. Nach dem Studium der Philosophie und der orientalischen Wissenschaften an den Universitäten Bonn und Berlin, dem Besuch der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums erlangte N. sowohl das Rabbinatsdiplom als auch das philosophische Doktorat (Straßburg). Der wissenschaftlichen Arbeit besonders zugetan, war N. seit 1906 Sekretär der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums in Berlin, zugleich tätig am Gesamtarchiv der Juden in Deutschland sowie als Religionslehrer und Rabbinatsvertreter. Die Deutsch-Israelitische Gemeinde in Hamburg berief ihn, der keine juristische Ausbildung genossen hatte, 1912 gleichwohl zu ihrem einzigen Syndikus. Die ihm übertragene Aufgabe nahm ...- preferred label
- Nathan, Nathan Max
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