Mannheim

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Kunreuther, Hirsch

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/992

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From bhr

rdf:type
foaf:Person
literature
Ackermann, „Gelnhausen“, S. 26-32
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 242f
literature
Hildesheimer, „Mendelssohn“, S. 103, nennt ihn als Pränumeranten der Mendelssohnbibel von 1801
literature
Löwenstein, „Hanau“, S. 37f; bei seiner Bewerbung in Hanau räumt er 1830 ein, daß ihm „die ganze hochdeutsche Sprache nicht so vollkommen eigen ist“
literature
Löwenstein, „Mergentheim“, BJGL 3 (1902), S. 97. Das Geburtsdatum wurde nach dieser Quelle angegeben; nach eigener falscher Angabe sei K. 1766, nach anderen 1779 geboren
literature
Moriyyah, IX, 9-10, S. 102: Der Prager Rb. Eleasar Fleckeles widmet ihm eines seiner Bücher
literature
Sauer, Württemberg, S. 42
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 112, 114, 182, 442-444, 488.
manuscript
New York, Columbia University, X 893 Z 8 v. 2 no. 4/1: Briefe u. Talmudauslegungen von Hirz Kunreuth, 5 Bl., geschrieben Fürth 1794. Schüler. Außer seinen Söhnen: Lazarus Adler aus Unterfranken, Mayer Löwenmayer aus der Oberpfalz u. a.
birth date
1771
place of birth
Kunreuth, Oberfranken
death date
12. Febr. 1847
place of death
Gelnhausen, Kurhessen
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=992
has abstract
Sohn des Issaschar Levi K., Schüler von Herz Scheuer an der Mainzer Jeschiwa, 1792 Flucht vor der französischen Besatzung, weitere Studien an der Jeschiwa in Fürth, 1795 in Baiersdorf b. Erlangen verheiratet mit seiner Frau Jette, 4. März 1796 ordiniert vom Mainzer Oberrb. N. H. …
Sohn des Issaschar Levi K., Schüler von Herz Scheuer an der Mainzer Jeschiwa, 1792 Flucht vor der französischen Besatzung, weitere Studien an der Jeschiwa in Fürth, 1795 in Baiersdorf b. Erlangen verheiratet mit seiner Frau Jette, 4. März 1796 ordiniert vom Mainzer Oberrb. N. H. Z. Berlin, Aug. 1813 Rb. in Bad Mergentheim in Württ. nach einer Prüfung beim Stadtpfarrer, die er mit „gut“ besteht, am 4. Nov. 1818 einstimmig zum Rb. in Gelnhausen gewählt, im März 1819 mit 400 fl. Gehalt dort eingesetzt er leitet eine Jeschiwa und war nach Behauptung eines Schülers „bekanntlich einer der gelehrtesten und orthodoxesten Talmudisten in Deutschland“ (Em. Schwab am 2. Apr. 1857 CAHJP Jerusalem, D/Ba28/ 21). Am 26. Mai 1820 erhielt er einen temporären kurhessischen Schutzbrief, gefolgt am 16. Juni von einer provisorischen staatlichen Bestätigung. Infolge von Unstimmigkeiten mit der Gemeinde in Gehaltsfragen 1830-31 Bewerber in Hanau und Kassel. Bleibt noch bis 1834 bayerischer Staatsangehöriger. 1835 wünschen Provinzialrabbiner Felsenstein und die Vorsteher ihn abzusetzen, da er „zu den Hauptfunctionen eines Rabbinen, zur Haltung von Predigten, zur Ertheilung und Beaufsichtigung des Religions-Unterrichts etc. unfähig sei“ (Bericht Felsensteins vom 17. Juni 1835). Nachdem die Frage seines weiteren Schicksals in der Gemeinde „Parteiungen“, „Animositäten“ und „gehässige Reibungen“ hervorruft, wird sein Gehalt auf 300 fl. vermindert und dafür ein Schullehrer angestellt.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.2, 553
rdfs:label
KUNREUTHER, Hirsch (hebr. Naftali-H.)
skos:prefLabel
Kunreuther, Hirsch

From geo-enriched

place of death (IRI)
Gelnhausen

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same as (JudaicaLink)
Hirsch Kunreuther

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