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JOËL, Ephraim Fischel

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/817

This record is one of the sources of the entity page Fischl Joel, Ephraim.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Sein Grabstein bei Albrecht Schreiber, Über Zeit und Ewigkeit. Die jüdischen Friedhöfe Lübecks, Lübeck 1988, S. 72. Das Todesdatum ist hier mit 23. Juni 1851 angegeben.
literature
Brämer, Rabbiner und Vorstand, S. 115, 163f
literature
Carlebach, Lübeck und Moisling, S. 110 (mit Wiedergabe seines Reisepasses von 1825), Winter, Moisling/Lübeck, S. 169-175 (mit Wiedergabe des Anstellungsvertrages vom 7. April 1825: muß eine Ordination aus Altona beibringen, einmal monatlich predigen, von Pessach und Kippur finden „Hauptpredigten“ statt), 177-179 Dokumente des Streits von 1843/44
literature
The Joel- Adler-Carlebach Families, Jerusalem 1996, S. 5-13
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 184, 488.
birth date
1795
place of birth
Izbica Kujawska (Isbitz) in Russisch-Polen
death date
16. Juni 1851
place of death
Moisling b. Lübeck
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=817
has abstract
Sohn des Joel, Rb. in Wronki (Wronke), und der Hannah, einer Tochter des Oberrb. David Tevele in Leszno (Lissa) geboren kurz nach der preußischen Besitznahme letzterer Stadt, als seine Eltern vor einem Pogrom auf die russische Seite geflüchtet waren. Heiratet seine Cousine Esther…
Sohn des Joel, Rb. in Wronki (Wronke), und der Hannah, einer Tochter des Oberrb. David Tevele in Leszno (Lissa) geboren kurz nach der preußischen Besitznahme letzterer Stadt, als seine Eltern vor einem Pogrom auf die russische Seite geflüchtet waren. Heiratet seine Cousine Esther Joel (1798-1826) wird Dajan in Leszno (Lissa), dann in Inowrocław (Inowrazlaw). Juni 1825 zum Rb. in Moisling auf dem Gebiet der Hansestadt Lübeck berufen, zugleich als Vorbeter und Beschneider tätig schließt hier seine zweite Ehe mit Mindel, Tochter des Rb. Abraham Gedalia in Kopenhagen. Wird 1838 von der Reformpartei beim Landgericht Lübeck auf Verletzung der Pflichttreue verklagt v. a. sabotiere er nach Kräften die Gemeindeschule ein siebenjähriger Kulturkampf schließt sich an. Massive Beschwerden kommen 1844: „Seine Unwissenheit sei so groß, daß er kaum deutsch lesen und schreiben könne, daß er von jüdischer Geschichte und Literatur nichts wisse und selbst die positive Lehre des Judentums nicht klar und geläufig beherrsche“. Das Gericht fordert die Gutachten von Holdheim und Rießer ein, entscheidet aber am 12. April 1844, den Anklagen liege „Partheygeist“ zugrunde.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 486
rdfs:label
JOËL, Ephraim Fischel
skos:prefLabel
JOËL, Ephraim Fischel

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same as (JudaicaLink)
Ephraim Fischel Joel

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