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Jaraczewsky, Adolph

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/808

This record is one of the sources of the entity page Jaraczewsky, Adolph.

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foaf:Person
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CJA Berlin 75 A Pl 1 Nr. 57, Bewerbung in Pleszew
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CJA Berlin, 75 A Er 1 Nr. 27, Personalakte aus Erfurt, enthält Untersuchung von 1878/79 wegen Amtsvergehen: J. wird beschuldigt, abends mit einem gemeinen Frauenzimmer gesehen worden zu sein. Klagt wegen Ehrenkränkung, wird vom Vorstand auf drei Monate suspendiert und legt dann, der Kämpfe müde, das Amt nieder
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Ebd., 75 A El 2, Nr. 16, fol. 261, vom 26. Okt. 1878, Bewerbung in Elbląg (Elbing)
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Ebd., 75 A Sta 2 Nr. 47, fol. 48, vom 12. März 1875, Bewerbung in Stargard Szecziñski (Stargard in Pommern)
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Ebd., E 201c/45, Bewilligung verschiedener Kuren in Karlsbad seit 1895, eingedenk „der ungünstigen Verhältnisse des Bittstellers, welcher infolge unglücklicher Verheiratung zweier Töchter sein ganzes Vermögen verloren hat“ (1. Juni 1896).
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HStA Stuttgart J 386/414 Blatt 4, jüd. Familienbuch Mühringen
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HStA Stuttgart, E 201c/41 Mühringen, vom 9. Okt. 1884 Bericht über Ernennung. Hiernach wurde er in Erfurt entlassen, weil „er um andere besser dotirte Stellen sich bemühte“. Von der Staatsprüfung wird er dispensiert bis auf „Probepredigt, Probekatechese und Abhaltung eines Colloquiums über die jüdisch-theologischen Disciplinen“ vor der Oberkirchenbehörde
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StA Ludwigsburg, E 212 Nr. 128, Bewerbung in Mühringen mit Empfehlungen; die Zeugnisse seien ihm bei einer Bewerbung in Chicago verlorengegangen. Darin Rabbinatsdiplom von Rb. Moritz Rahmer, datiert aus Magdeburg, Chanukka 5630 (Dezember 1869), mit Hinweis auf Studien bei Guttmac…
StA Ludwigsburg, E 212 Nr. 128, Bewerbung in Mühringen mit Empfehlungen; die Zeugnisse seien ihm bei einer Bewerbung in Chicago verlorengegangen. Darin Rabbinatsdiplom von Rb. Moritz Rahmer, datiert aus Magdeburg, Chanukka 5630 (Dezember 1869), mit Hinweis auf Studien bei Guttmacher. Empfehlung des Erfurter Oberbürgermeisters (28. Feb. 1879). Drei Briefe aus Klatovy nach Stuttgart mit Bitte um Hilfe; „man will auch den Gottesdienst cechisiren“ (14. Jan. 1884), J. sieht sich als „ein Opfer des jüdisch-czechischen Phanatismus“ (27. März 1884); seine Lage als deutscher Rabbiner unter dem Fremdenhaß der Nationalbewegung sei, so versichert er, „herzerschütternd“ (24. Juni 1884). Desgleichen ein Empfehlungsbriefchen von Ludwig Philippson aus Bonn, 29. Mai 1884: „Der arme Mann wird also auch ein Opfer des Nationalitätenfanatismus, der jetzt die Welt durchtobt und so vieles Unheil anstiftet“
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UA Rostock, Phil. Fak., Dekanatsjahr 1860/61, Missive 18, Promotionsakten mit Diss. und Lebenslauf
literature
Heppner und Herzberg, S. 318
literature
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 850
literature
Lippe 1879/81, S. 201
literature
Sauer, Württemberg, S. 130
literature
Tänzer, Württemberg, S. 73
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 577, 587, 667.
publication
Geschichte der Juden in Erfurt, 1868.
publication
„Die Ethik des Maimonides“, Zeitschrift für Philosophie und philos. Kritik hrsg. von Fichte u. a. Bd. 48/2
birth date
29. April 1829
place of birth
Borek, Prov. Posen
death date
25. Juni 1911
place of death
Mühringen bei Horb, Württemberg
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=808
has abstract
Sohn des Ephraim J. und der Rosa Messner, Volksschulbesuch in seiner Heimatstadt, mit 13 J. zum Talmudstudium bei dem chassidischen Schulhaupt Elias Guttmacher in Grodzisk (Grätz), habe sich auf den theologischen Beruf „erst in vorgerückter Jugendzeit“ vorbereitet, in Breslau gef…
Sohn des Ephraim J. und der Rosa Messner, Volksschulbesuch in seiner Heimatstadt, mit 13 J. zum Talmudstudium bei dem chassidischen Schulhaupt Elias Guttmacher in Grodzisk (Grätz), habe sich auf den theologischen Beruf „erst in vorgerückter Jugendzeit“ vorbereitet, in Breslau gefördert von Abraham Geiger und Wilhelm Freund, humanist. Privatstudien bei Prof. Schmidt. Abitur in Krotoszyn (Krotoschin), Prov. Posen Studium an der Univ. Breslau, Hauslehrer in Dolsk (Dolzig), Prov. Posen, 1854 Oberlehrer in Stettin unter Rb. Meisel, der ihn auch diplomiert. 1858 Prediger in Kostrzyn nad Odrą (Küstrin a. d. Oder), Pommern, 13. April 1861 prom. Rostock 11. Juni 1862 Heirat mit Friederike Pollak (1839-1894) aus Rawicz, 1. Juli 1862 Rb. in Erfurt 28. Apr. 1866 Aufnahme in die Kgl. Preußische Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt. Dez. 1869 ordiniert von dem Magdeburger Rb. Rahmer. Seit ca. 1875 bewirbt er sich um andere Stellen, u. a. in Pleszew (Pleschen) und Elbląg (Elbing), was Konflikte mit der Gemeinde schürt wechselt zum 1. März 1879 als Seelsorger und Religionslehrer nach Sušice (Schüttenhofen), Böhmen, dort seit Mai 1880 auch Bezirksrb. Okt. 1881 Rb. in Klatovy (Klattau), wird unter dem Druck der tschech. Nationalbewegung entlassen. 1884 Bezirksrb. in Mühringen, Württemberg. Mitglied im „Deutschen Reichsverband jüdischer Religionslehrer“ (gegr. Breslau 1894).
publication
Geschichte der Juden in Erfurt, 1868.
publication
„Die Ethik des Maimonides“, Zeitschrift für Philosophie und philos. Kritik hrsg. von Fichte u. a. Bd. 48/2
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.1, 478
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JARACZEWSKY, Adolph, Dr.
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Jaraczewsky, Adolph
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Jaraczewsky, Adolph

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