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Günzburg, Jakob

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/636

This record is one of the sources of the entity page Günzburg, Jakob.

From bhr

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foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Grabinschrift bei Lieben und Hock, Gal ‘Ed, Prag 1855, Nr. 114; siehe auch Hock, Mišpah. oth Q. Q. Pra’g, S. 68, Nr. 4887; Lieben, „Erster Wolschaner Friedhof“, S. 19.
literature
EJ dt. VII 729f
literature
Ein mährischer Anonymus behauptet in AZJ 1842, S. 665, daß keiner der Prager Talmudisten des frühen 19. Jahrhunderts mit den illustren Vorgängern verglichen werden könne; „welch untergeordneten Werth haben ihre Leistungen auf talmudischem Gebiete! Aber der bornirteste Talmudlehrer in Prag war Jakob Ginsburg“
literature
Eisenstadt und Wiener, Da‘ath Qedošim, S. 210
literature
Fr. Roubík und A. Blaschka in ZGGJČSR 6, S. 307ff
literature
IA 1840, S. 100: seine Schule sei „von den Prager Talmudisten selbst als hyper-orthodox bezeichnet worden“
literature
J. Diamant und B. Glaser, „Statuten (Tekanoth) einer Chewra Kadischa für Jugendliche in Prag zu Ende des 18. Jahrhunderts“, ZGJT 5 (1938), S. 14f Anm
literature
Kamelhar, Dor De‘ah, S. 163
literature
Maggid, Sefär toledoth mišpah. ath Gins. burg, S. 73, 205
literature
Nachruf Samuel Löb Kauder, ’Ahavath ’Ämäth, Prag 1828
literature
S. Landau, Šivath S. iyyon, Nr. 7
literature
Sefär ha-’Orev (1793) und Ha-Me’assef 7 (1794), S. 37-53, über die Polemik mit Landau
literature
Steinschneider, Bodleiana, Bd. II, S. 1212
literature
Všetečka und Kudìla, Osudy židovské Prahy, S. 127, mit Reprod. seiner lat. Unterschrift „Jaccob Gintzburg“ (25. Nov. 1787)
literature
Weiss, Zichronothai, S. 46
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 120-122, 150f, 166f, 210, 236, 271.
literature
Wlaschek, Bohemia, S. 64
literature
ders., Mofeth ha-Dor, Piotrków 1934, S. 96f
manuscript
Ebd., ms. 221 Talmudauslegungen zu H. ullin, Mitschrift von 1798/99, 112 Bl
manuscript
Ebd., ms. 390, Talmudauslegungen zu Baba’ Qamma’, Mitschrift von 1808/09, 19 Bl
manuscript
Laufendes Editionsprojekt am Mechon Yerušalayim in Jerusalem; siehe Moriyyah XXI,3-4 (1996/97), S. 27.
manuscript
Umfangreiches Material ist in Privatbesitz erhalten; siehe „Zära‘ Ya‘aqov. H. iddušim ‘al massächäth Megillah“, Moriyyah III,10-12 (1972), S. 3-8; Nissim Juda Leib Schuv, „Ha-ga’on Rabbi Ya‘aqov Gins. burg Z. L.“, Moriyyah XIII,5-6 (1984), S. 13
manuscript
ŽM Prag, ms. 175 Talmudauslegungen zu Niddah, Mitschrift aus dem Wintersemester 1795/ 96, 26 Bl
publication
Dreizehn Approbationen, datiert Prag 1768-1808; Löwenstein, Index, S. 67.
publication
Zära‘ Ya‘aqov zu Berachoth und Šabbath, hrsg. v. Ephraim Löb Teweles und Nehemias Trebitsch, Prag 1814, 41 + 68 Bl.; Nachdruck Jerusalem 1971. Die Vorworte des Autors und seines Schülers Nehemias Trebitsch enthalten Angaben zu seiner Biographie und seiner Didaktik
birth date
1743
place of birth
Prag
death date
25. Sept. 1815 das
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=636
has abstract
Sohn des Isaak-David G. (st. 1776) und Enkel des auf dem Weg nach Palästina in Sidon verstorbenen Moses G., war einer der bedeutendsten Schüler des Prager Dajans Meir Fischls, der eine Tochter des genannten Moses G. zur Frau hatte und sonach ein Onkel des Jakob G. war. Als Nachfo…
Sohn des Isaak-David G. (st. 1776) und Enkel des auf dem Weg nach Palästina in Sidon verstorbenen Moses G., war einer der bedeutendsten Schüler des Prager Dajans Meir Fischls, der eine Tochter des genannten Moses G. zur Frau hatte und sonach ein Onkel des Jakob G. war. Als Nachfolger Fischls war G. vierzig Jahre lang Stiftsrb., Jeschiwaleiter und Dajan („dritter Oberjurist“) in Prag wegen dieser Ämterkumulation kam es 1793 zur Polemik mit Sam. Landau. Finanziell war G. von seiner Frau Sprinze abhängig. Als diese das Ruhealter erreichte, gedachte er einen Ruf als Rb. nach Holešov (Holleschau) in Mähren anzunehmen auf Anregung des Gemeindeoberen Meier Dormitz fand sich ein Unterstützungsverein zusammen, um ihn in Prag zu halten. Seine Auflehnung gegen den Regierungsbeschluß, nichtböhmische Bachurim vom Jeschiwastudium auszuschließen, setzte ihn 1814 Denunziationen aus. Sein wichtigster Schüler, der nachmalige mährische Landesrb. Neh. Trebitsch, hielt noch zu Lebzeiten des im Alter erblindeten G. die Vorlesungen an der Jeschiwa und übernahm nach dessen Tod die Schulleitung.
publication
Dreizehn Approbationen, datiert Prag 1768-1808; Löwenstein, Index, S. 67.
publication
Zära‘ Ya‘aqov zu Berachoth und Šabbath, hrsg. v. Ephraim Löb Teweles und Nehemias Trebitsch, Prag 1814, 41 + 68 Bl.; Nachdruck Jerusalem 1971. Die Vorworte des Autors und seines Schülers Nehemias Trebitsch enthalten Angaben zu seiner Biographie und seiner Didaktik
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.1, 397
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GÜNZBURG, Jakob
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https://d-nb.info/gnd/1081786507
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Günzburg, Jakob

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place of birth (IRI)
Prag

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Günzburg, Jakob

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Yaakov ben Yitsḥaḳ Daṿid Gintsburg

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