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Gugenheimer, Aaron

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/623

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From bhr

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foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Jaroslav Klenovský, Židovská čtvrt v Úsovì, Brünn 1993, S. 29, gibt das Todesdatum nach der Grabinschrift auf dem isr. Friedhof in Úsov, Tschechien.
literature
AZJ 1850, S. 643-644, 680-682, über seine Verweigerung der Präsenz bei Eidesleistungen von Sabbatschändern unter Berufung auf Zach. Frankel
literature
AZJ 1852, S. 87, über seinen modernen Predigtstil
literature
AZJ 1869, S. 395, nennt ihn polemisch den „Stellvertreter in Oesterreich“ für den „Ex- und Erzbischof der hyperorthodoxen Judenheit Oesterreichs Rabbiner Hirsch in Frankfurt a. M“
literature
Hans K. Hirsch, „Der Rabbiner Aaron Guggenheimer. Ein Beitrag zum religiösen Alltagsleben in jüdischen Landgemeinden Mittelschwabens im 19. Jahrhundert“, in: Fassl (Hrsg.), Schwaben, Bd. II, S. 53-63, lässt ihn im Jahr 1860 in Schwaben sterben; die Wahrnehmung von G.s „Geist des Ausgleichs“ (S. 63) führt hier zu dem fragwürdigen Urteil: „Guggenheimer stand immer zwischen Reformbewegung und Orthodoxie, [...] zu letzterer nur dann hingezogen, wenn es um die für ihn wichtigen Speise- und Sabbathgesetze ging. Die orthodoxe Kritik an liturgischen Veränderungen verstand er nicht“ (S. 60)
literature
Hans K. Hirsch, „Juden in Augsburg während der Emanzipationszeit“, in Rolf Kießling (Hrsg.), Judengemeinden in Schwaben im Kontext des Alten Reiches, Berlin 1995, S. 319f
literature
Israelit 1866, S. 364, über seinen Wechsel nach Mähren
literature
Jomtov Spitz, Birkath Šalom, Prag, 1861
literature
Katz, Ha-qära‘ šä-lo’ nit’ah. ah, Register
literature
PK Bavaria, S. 640
literature
Rosenfeld, „Wolf Hamburg“, S. 21
literature
UI 28 (1872/73), S. 189; „le doyen des rabbins de Moravie“
literature
WZJT 1, 1835, S. 125-126, über seine Agitation mit Bing (Würzburg) und Hechheimer (Ansbach) gegen die oberfränkische Synagogenordnung
literature
WZJT 3, 1837, S. 126, 133, über seine konservative Synagogenordnung für den Oberdonaukreis, die seine Kollegen auf der Kreissynode von 1836 noch weiter entschärfen
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 245, 416, 444f, 453.
manuscript
¯IH Warschau, ms. q. 15-16, ’Iggäräth be‘inyan mefire berith milah, 1854 [IMM F 11857- 11858].
birth date
ca. 1793
place of birth
Dittenheim, Mittelfranken
death date
1872
place of death
Úsov (Mährisch-Aussee) in Mähren
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=623
has abstract
Sohn des Dittenheimer Rabbiners Joseph G., mit 13 J. zur Jeschiwa nach Fürth, dort zehn Jahre lang Schüler von M. S. Kohn und von Wolf Hamburger, Privatunterricht in deutscher, hebräischer und französischer Sprache sowie in der Rechenkunst, ca. 1816 Hauslehrer beim Handelshaus Ar…
Sohn des Dittenheimer Rabbiners Joseph G., mit 13 J. zur Jeschiwa nach Fürth, dort zehn Jahre lang Schüler von M. S. Kohn und von Wolf Hamburger, Privatunterricht in deutscher, hebräischer und französischer Sprache sowie in der Rechenkunst, ca. 1816 Hauslehrer beim Handelshaus Arnlein in Sulzbach, Oberpfalz, und Substitut beim dortigen Rb., ordiniert von diesem und vom Landesrb. in Öttingen, schließlich 31. Jan. 1820 Erlangung des Fürther Rabbinerdiploms, 13./14. Apr. 1820 Rabbinerprüfung in Augsburg mit der Note „hinlänglich“: „Wenn auch die Resultate besser seyn könnten, so muß doch das Zeugniß gegeben werden, daß Guggenheimer eine bey dem gewöhnlichen Juden nicht zu findende Bildung bewähre“, Mai 1820 Rb. in Kriegshaber b. Augsburg, Heirat mit Veronika Skutsch, Waise seines Vorgängers Pinkas S. wird seit 1828 bei allen Rb.- und Lehrerprüfungen im Kreis als Examinator hinzugezogen. Bewerber in Fürth (1830). Seit Ostern 1832 auch öff. Religionslehrer an den Augsburger Gymnasien St. Anna und St. Stephan im selben Jahr Einführung einer Synagogenordnung. 1857 Rb. in Úsov als Nachfolger seines Sohnes Joseph G., der einem Ruf als Rb. nach Kolín, Böhmen, folgte.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 392
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GUGENHEIMER, Aaron
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Gugenheimer, Aaron
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Gugenheimer, Aaron

From geo-enriched

place of birth (IRI)
Dittenheim

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