Mannheim

Graph search · record

Greiff, Joseph-Jaßmann

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/606

This record is one of the sources of the entity page Greiff, Joseph-Jaßmann.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
epigraphy (gravestone)
Grabstele bei Bar-Giora Bamberger, Wandsbek, Nr. 165.
literature
K. Michelson, „Die Friedrichstädter Juden im Jahre 1803“, Studien und Materialien zur Geschichte der Juden in Friedrichstadt, 1, 1972, nennt nach Volkszählungsregister vom 13. Feb. 1803 Joseph Jasmann Levy (54) und seine Frau Maria Levy (35)
literature
Marie-Elisabeth Rehn, Juden in Friedrichstadt: Die Vorstandsprotokolle einer Israelitischen Gemeinde im Herzogtum Schleswig 1802-1860, Konstanz 2001, S. 33-35, 39f, 109.
birth date
1748
place of birth
Polen
death date
27. Jan 1827
place of death
Wandsbek, Holstein
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=606
has abstract
Sohn des Hirsch (oder Joel?) Levi, Rb. in mehreren polnischen Gemeinden, 20. Okt. 1798 Schutzbrief der preuß. Regierung in Posen zur Ansiedlung in der Prov. Südpreußen, amtiert dort als Rb. in RogoŸno (Rogasen) auf Empfehlung des Altonaer Oberrb. Raphael Cohn wird er 1799 Unterrb…
Sohn des Hirsch (oder Joel?) Levi, Rb. in mehreren polnischen Gemeinden, 20. Okt. 1798 Schutzbrief der preuß. Regierung in Posen zur Ansiedlung in der Prov. Südpreußen, amtiert dort als Rb. in RogoŸno (Rogasen) auf Empfehlung des Altonaer Oberrb. Raphael Cohn wird er 1799 Unterrb. in Friedrichstadt im Hzm. Schleswig sein Sohn Michael wird dort zugleich als Schächter angenommen. Die beiden erhalten 400 Mk. und die Schlachtabfälle weil das nicht genügt, betreiben G., sein Sohn und seine beiden Töchter Likörbrennerei und Spitzenklöpplerei. Obgleich die Vorsteher ihn unterstützen, formiert sich gegen ihn eine Gemeindeopposition um den Judenältesten Selig Abraham, der ihm Mißbrauch des Bannes vorwirft. Er sei aus Polen gekommen, nachdem er „seines unruhigen Kopfes halber daselbst weggejagt seyn soll“ und bekleide das Rt. „auf Empfehlung des vorigen Ober-Rabbiners, der bekanntlich ein Polacke war“ (4. Jan. 1800). Nach Vermittlung des neuen Altonaer Oberrb. N. H. Z. Berlin und des Obergerichts Schleswig akzeptiert G. das neue Gemeinderegulativ vom 4. Mai 1802 und die Kündigung zum Herbst 1803 gegen eine Abfindung. Um 1806 bemüht er sich um das Friedrichstädter Bürgerrecht als seine (zweite?) Frau wird Maria (geb. 1767) genannt. Er starb als Dajan in Wandsbek.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 382
rdfs:label
GREIFF, Joseph-Jaßmann
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/1081954639
skos:prefLabel
Greiff, Joseph-Jaßmann

From geo-enriched

place of birth (IRI)
Polen

From ls-gnd

same as (JudaicaLink)
Greiff, Joseph-Jaßmann

Linked from

As data: Turtle · N-Triples · JSON-LD · SPARQL · in production: data.judaicalink.org