Mannheim

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Gosen, Moses

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/593

This record is one of the sources of the entity page GOSEN, Moses.

From bhr

rdf:type
foaf:Person
literature
AZJ 1845, S. 450 über Eintreffen zur Rb.-Vers
literature
AZJ 1861, S. 34, 272, Ausscheiden in den Ruhestand
literature
Arnsberg, Hessen, Bd. I, S. 446; Bd. II, S. 51f
literature
IA 1841, S. 287f, Lob seiner Lehrerprüfungen
literature
Israelit 1861, S. 95, Freude der Orthodoxen über seinen Abgang
literature
Japhet, „Wetzlar“, S. 251, über das Mißtrauen der Orthodoxen gegen ihn
literature
Lowenstein, „The 1840s“, S. 276
literature
Rabbinerliste des Westphäl. Kgrs. vom 15. März 1809; Sulamith II, 2, S. 298
literature
Schimpf, Hessen, S. 108, 121, über seine Schulpläne
literature
Sulamith VII, 2, S. 398-400 Anm. druckt einen Brief G.s vom 6. Dez. 1832 über die bis dahin gehaltenen sieben Rabbbinerprüfungen in Marburg
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 421f, 431f, 461-463, 625.
publication
Projekt zu einer dt.-jüd. Synode, AZJ 1848, S. 431.
birth date
1780
place of birth
Kirchhain b. Marburg
death date
22. März 1862
place of death
Marburg
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=593
has abstract
Sohn des Salomon, nach eigener Aussage schon seit 1802 in rb. Anstellung als „Stellvertreter“ in Marburg, verdient seinen Lebensunterhalt als Lottoeinnehmer. Unter dem Westphälischen Königreich geprüft und am 28. März 1809 zum Unterrb., nach dem Tod seines Vorgesetzten Löb Berlin…
Sohn des Salomon, nach eigener Aussage schon seit 1802 in rb. Anstellung als „Stellvertreter“ in Marburg, verdient seinen Lebensunterhalt als Lottoeinnehmer. Unter dem Westphälischen Königreich geprüft und am 28. März 1809 zum Unterrb., nach dem Tod seines Vorgesetzten Löb Berlin in Kassel zum Marburger Kreisrb. erhoben Heirat mit Jeanette Metz (1787-1864), einer Rabbinerstochter aus Offenbach. 1813 Kandidat um Kalkars Stelle im Konsistorium. Unter der kurhessischen Restauration muß er nach Kirchhain ins Lottogeschäft zurückkehren und wird erst am 12. April 1824 von der Regierung zum provisorischen Provinzialrb. für Oberhessen ernannt, gegen eine Gemeindeopposition, die ihm mangelnde Qualifikation, Nachlässigkeit und Spielleidenschaft vorwirft. Er verbindet jedoch zeitlebens das Rt. mit dem Vorsitz im Vorsteheramt während der Vakanz des Landesrts. sitzt er vom 20. Dez. 1826 zum 25. Nov. 1836 in der kurhess. Prüfungskommission für Rabbinatskandidaten. Er wird aus dem Landesrt. ausgeschlossen, als er sich weigert, sich selbst der Prüfung zu unterwerfen (so TZW 1846, S. 190). Mit J. Friedländer (Brilon) und M. Steinhardt (Paderborn) gehörte er zu den ältesten dt. Reformrb., zelebriert seit 1825 Konfirmationen und will 1832 das Fasten des 9. Av abschaffen er ordiniert Abr. Geiger und andere Reformer der Folgegeneration. Teilnehmer der 2.-3. Rb.-Versammlung. Die Orthodoxen verlangen verschiedentlich erfolglos seine Entfernung. 1861 tritt er in den Ruhestand.
publication
Projekt zu einer dt.-jüd. Synode, AZJ 1848, S. 431.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 378-379
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GOSEN, Moses
skos:prefLabel
Gosen, Moses

From geo-enriched

place of death (IRI)
Marburg

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