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Gebhardt, Julius

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/548

This record is one of the sources of the entity page Gebhardt, Julius.

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foaf:Person
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Archiwum Pañstwowe w Poznaniu, Oddział w GnieŸnie, Rep. 231 (Mag. Gniezno), Nr. 1165 Kultus und Synagogenordnung 1846-1903
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CAHJP Jerusalem, AHW 543b, Fasc. II, S. 56, Bewerbung in Hamburg von 1851; er behauptet, sich erst im 36. Lebensjahr zu befinden.
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UA Leipzig, Pro-Cancellar-Buch der Philosophischen Fakultät, B 128a, S. 148, Promotionseintrag
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Bildnis bei Heppner und Herzberg, S. 340.
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AZJ 1842, S. 429f, 512f, Anstellung und Lob seiner Arbeit
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AZJ 1846, S. 701-703, Streit mit den Orthodoxen
literature
AZJ 1846, S. 94, Bewerbung in Skwierzyna
literature
AZJ 1847, S. 758; Orient 1847, S. 205-207 Wechsel nach Gniezno
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AZJ 1848, S. 85; Orient 1848, S. 70-71, Niederlage bei Wahl in Posen
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AZJ 1850, S. 471; 1851, S. 63, 148f, 190f, 593; 1852, S. 41, 283f Gemeindezustände
literature
AZJ 1852, S. 389, 466f, Wechsel nach Bydgoszcz
literature
AZJ 1854, S. 43f, Synagogeneinweihung in Szamotuły (Samter)
literature
Heppner und Herzberg, 339, 408, 990, 1011
literature
Lippe 1879/81; S. 129
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Orient 1842, S. 162f, über die „große Sensation“ seiner Anstellung in Wrzeœnia. „Wohl ist nicht zu leugnen, daß Herr Gebhardt während der ganzen Dauer seiners Hierseins ein so streng religiöses Leben geführt hat, daß er sich sicher die Zuneigung aller Strenggläubigen erworben hat…
Orient 1842, S. 162f, über die „große Sensation“ seiner Anstellung in Wrzeœnia. „Wohl ist nicht zu leugnen, daß Herr Gebhardt während der ganzen Dauer seiners Hierseins ein so streng religiöses Leben geführt hat, daß er sich sicher die Zuneigung aller Strenggläubigen erworben hat, ja daß er sogar in Aeußerungen Opposition auf Neuerer machte und sie heftig tadelte, wohl muß man jederseits ihm zugestehen, daß er im talmudischen Wissen Niemand etwas nachgiebt [...] aber nichts desto weniger ist diese seine Wahl ein ungeheuer folgenreicher Schritt [...] Er war ja immer einmal Student, ist jetzt Doctor, hat seine gründlichen Studien gemacht und ist ein Mann, der die Zeit versteht und ihre wahre Frömmigkeit zu würdigen weiß, mit einem Worte, er ist ein Mann, wie ihn die alten Rabbiner nicht haben mögen“
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Orient 1843, S. 363; 1847, S. 70 aus Krotoszyn: „Nun hat sich aber Dr. G. weder durch irgend eine Schrift rühmlichst bekannt, noch durch Bekämpfung einer nicht zu duldenden Richtung im Judentum einen Ruf erworben, vielmehr scheint derselbe auf Ruhm und Ruf, ganz seinem biedern Charakter angemessen, gern zu verzichten und wirkt lediglich in seiner jetzigen Gemeinde wie jeder redliche Seelsorger geräusch- und anspruchslos“
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Orient 1845, S. 131
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Orient 1846, S. 177, Treffen mit Rb. Jak. Fränkel zur Koordinierung der konservativen „Theologenversammlung“
literature
Orient 1846, S. 183, Empfang für Sir und Lady Montefiore in Wrzeœnia
literature
Orient 1849, S. 222f, Widerstand gegen seine Trauungen in der Synagoge
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PK Poznañ-Pomerania, unterscheidet S. 29, 48 einen Rb. „Gebhart“ in Bydgoszcz und S. 59 einen Rb. „Gerhard“ in Wrzeœnia
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Posner, Gnesen, S. iii
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Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 341, 558.
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„Verzeichniß der [...] Synagogen-Gemeinden“, 1858, S. 55, für 1.200 Seelen
publication
Mitarbeiter der Zschr. Der Orient (1843-50)
publication
Rede zur Grundsteinlegung der Synagoge in Gniezno (Gnesen) am 21. Sept. 1843.
birth date
8. Feb. 1810
place of birth
Trzciel (Tirschtiegel), Prov. Posen
death date
15. Feb. 1885
place of death
Bydgoszcz (Bromberg)
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=548
has abstract
Sohn des Lehrers Wilhelm G., Talmudstudium beim Ortsrb. und später in Skwierzyna (Schwerin a. W.), zugleich profane Studien. Ausbildung am jüd. Lehrerseminar in Berlin, insbes. jahrelange Studien in der Talmudklasse des Simon Hirschfeld Abitur am Joachimsthaler Gymnasium, 12. Okt…
Sohn des Lehrers Wilhelm G., Talmudstudium beim Ortsrb. und später in Skwierzyna (Schwerin a. W.), zugleich profane Studien. Ausbildung am jüd. Lehrerseminar in Berlin, insbes. jahrelange Studien in der Talmudklasse des Simon Hirschfeld Abitur am Joachimsthaler Gymnasium, 12. Okt. 1836 imm. Berlin, vierjähriges Studium der Philosophie als Schüler August Neanders und Schleiermachers. 10. Feb. 1842 prom. Leipzig März 1842 Wahl zum Rb. in Wrzeœnia (Wreschen) als zweiter „studierter Rb.“ der Provinz Posen, setzt als einer der ersten Rb. dort die deutsche Predigt an die Stelle der Derascha, trifft trotz seiner Orthodoxie auf scharfen Widerstand gegen ihn opponieren insbes. die Rb. Malbim in Kêpno (Kempen), Spiro in Inowrocław (Inowrazlaw) und der Rb. von Miłosław. Bewerber in Krefeld (1844) und Skwierzyna (1845). 1847 Rb. in Gniezno (Gnesen), auch hier stete Beschwerden der Orthodoxen bei der Regierung. Bewerbungen in Krotoszyn (Krotoschin 1847) und Posen als Herausforderer Sal. Egers (1848) schließlich 1852 Rb. in Bydgoszcz, führt dort die Konfirmation (1859) und das Harmonium ein, letzteres bei der Einweihung der neuen Synagoge im Jahr 1884.
publication
Mitarbeiter der Zschr. Der Orient (1843-50)
publication
Rede zur Grundsteinlegung der Synagoge in Gniezno (Gnesen) am 21. Sept. 1843.
occupation (IRI)
Rabbi
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BHR I.1, 359
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GEBHARDT, Julius, Dr., hebr. Juda b. Seev
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Gebhardt, Julius
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Gebhardt, Julius

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Bydgoszcz

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