Mannheim

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Fürst, Salomon

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This record is one of the sources of the entity page Fürst, Salomon.

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foaf:Person
document
CJA Berlin, 1, 75 A Ka 1 Nr. 19 „das unbefugte Predigen des stud. theol. Salomon Friedlaender in der Synagoge zu Heidelberg betr.“, 5. Sept. 1844 .
document
StadtA Mannheim 12/1982 Nr. 83 Familienbogen Fürst
epigraphy (gravestone)
Grabsteine für ihn und seine Frau Kressel in Heidelberg; Szklanowski, Friedhof am Klingenteich, S. 82, 121; mit Titel ’A. B. D. weR. M. (Rb. und Jeschiwaleiter), Todesdatum 12. April 1870.
literature
AZJ 1845, S. 395, L. Schott über die von ihm einberufene badische Rabbinerversammlung, die von konservativeren Kollegen hintertrieben werde
literature
AZJ 1845, S. 83f, Polemik mit Sal. Friedländer über seine Haltung zu liberalen jüd. Theologiestudenten
literature
Blum (Hrsg.), Heidelberg, S. 201-203, 239
literature
Hundsnurscher und Taddey, S. 125, klassifizieren ihn als Reformer
literature
IA 1839, S. 310, beim Fürstengeburtstag
literature
Kayserling, Jüdische Kanzelredner I 368-375; er „huldigt dem gemäßigten Fortschritte auf dem Boden des positiven Judentums“ (I 369)
literature
Kayserling, „Jüdische Literatur“, S. 804, mit Geburtsdatum 14. Februar 1792 in Mannheim
literature
Lowenstein, „The 1840s“, S. 280
literature
Nachruf in AZJ 1870, S. 354f, 427f.; Geburtsjahr hier mit 1792, Heiratsjahr mit 1816 angegeben
literature
Orient 1846, S. 31, ein Verein in Leimen will ihn alle vier Wochen zu Vorträgen über Toraabschnitte berufen
literature
PK Baden-Württemberg, S. 311
literature
Rosenthal, Heimatgeschichte, S. 356-358
literature
Subskribent der Fürther Talmudausgabe 1832
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 312, 423, 432f, 616.
publication
Beitrag zu den Rabbinischen Gutachten gegen den Frankfurter Reformverein, 1844
publication
Hebr. Gutachten gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. XIII, Bl. 13v, gez. „Salman ben Meier Thalmessingen, gen. Salomon Fürst, Heidelberg“
publication
Lob an Oberrat Naftali Epstein, IA 1841, S. 40
publication
Mitarbeiter der Zschr. Der Orient (1841-50)
publication
Petition wegen Abschaffung des Judeneides, AZJ 1845, S. 33-36
publication
Verteidigung des Protests der Orthodoxen gegen die Rb.-Vers., AZJ 1845, S. 315.
publication
„Betreffend Änderungen mancher Gebete“, IA 1841, S. 164f, 172f (darauf Entgegnung IA 1841, S. 246)
publication
„Ueber die Zweckmäßigkeit der Errichtung von Schulconventen unter den Israeliten“, IA 1839, S. 358, 365, 373f
birth date
1799
place of birth
Mannheim
death date
11. April 1870
place of death
Heidelberg
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=533
has abstract
Sohn des Mannheimer Dajan Mayer Talmässingen gen. Fürst von einem Stiefvater aufgezogen, rb. Studien in Mannheim, Religionslehrer daselbst. 16. Aug. 1817 Aufnahme als Mannheimer „Bürger und Handelsmann“, 12. Nov. 1817 Heirat mit Therese-Gresel Traub (1790-1847), einer Tochter des…
Sohn des Mannheimer Dajan Mayer Talmässingen gen. Fürst von einem Stiefvater aufgezogen, rb. Studien in Mannheim, Religionslehrer daselbst. 16. Aug. 1817 Aufnahme als Mannheimer „Bürger und Handelsmann“, 12. Nov. 1817 Heirat mit Therese-Gresel Traub (1790-1847), einer Tochter des Mannheimer Dajan Mayer T. Vermöge der Unterstützung durch seine berufstätige Frau und durch ein Stipendium des Oberrats der Israeliten Badens studieren er und sein Schwager Hirsch Traub 1822-24 an der Univ. Würzburg bei Wagner, Metz, Fröhlich und Fischer, zugleich an der Jeschiwa von Oberrb. Abr. Bing Ende 1824 legen sie die Staatsprüfung ab. 6. April 1825 gemeinsam mit Traub Vorsitzender der Niederrheinischen Provinzsynagoge und Rabbinatsverweser in Heidelberg, bleibt aber bis zum 7. Juli 1827 in Mannheim ansässig. Nach Auflösung der Provinzsynagoge Festanstellung am 21. Aug. 1827 als Bezirksrb. in Heidelberg, wo er auch Talmudunterricht für Rabbinatskandidaten erteilt. 15. Juni 1840 Bewerbung zur Promotion in Heidelberg was anscheinend an Gebührenfragen scheitert. 1842 Mitglied der Religions- und Schulkonferenz des Großherzoglich Badischen Oberrats der Israeliten. Unterzeichnet 1844 gegen die Rb.-Versammlung, aber veranlaßt seinerseits 1845 die badische Rb.-Versammlung. Anhänger der konservativen „Theologen-Versammlung“ (1846) Z. Frankels. Schlägt 1846 Ruf nach Mainz aus. 1854 Kultusreform mit Harmonium (Rosenthal, S. 356f). Von seinen vier Söhnen wurden drei Rechtsanwälte und einer Rb. seine Tochter heiratete den Mainzer Rb. E. B. Cahn.
publication
Beitrag zu den Rabbinischen Gutachten gegen den Frankfurter Reformverein, 1844
publication
Hebr. Gutachten gegen die Rb.-Vers. in Torath ha-Qena’uth, Amsterdam 1845, Nr. XIII, Bl. 13v, gez. „Salman ben Meier Thalmessingen, gen. Salomon Fürst, Heidelberg“
publication
Lob an Oberrat Naftali Epstein, IA 1841, S. 40
publication
Mitarbeiter der Zschr. Der Orient (1841-50)
publication
Petition wegen Abschaffung des Judeneides, AZJ 1845, S. 33-36
publication
Verteidigung des Protests der Orthodoxen gegen die Rb.-Vers., AZJ 1845, S. 315.
publication
„Betreffend Änderungen mancher Gebete“, IA 1841, S. 164f, 172f (darauf Entgegnung IA 1841, S. 246)
publication
„Ueber die Zweckmäßigkeit der Errichtung von Schulconventen unter den Israeliten“, IA 1839, S. 358, 365, 373f
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 355
rdfs:label
FÜRST, Salomon
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/1012265056
skos:prefLabel
Fürst, Salomon

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place of birth (IRI)
Mannheim
place of death (IRI)
Heidelberg

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