Mannheim

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Amson, Leopold

foaf:Person · http://data.judaicalink.org/data/bhr/44

This record is one of the sources of the entity page Amson, Löb Samuel.

From bhr

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foaf:Person
literature
AZJ 1851, S. 514: „fleißig in seinen Studien, ein tüchtiger Philolog, nicht extrem in seiner philosophischen Anschauungsweise, solid durch und durch“. Damals „legte man bei den Prüfungen auf rabbinisches Wissen geringen Werth; es war also ganz natürlich, wenn die Kandidaten mit einem gewissen Leichtsinn diese Wissenschaft behandelten. Aber Amson wurde das Opfer dieser Anschauungsweise“
literature
Franke, Heilbronn, S. 67 Anm
literature
Hartwig Behr, „Der unglückliche Rabbinatskandidat Löb Samuel Amson“, in Behr und Horst F. Rupp, Vom Leben und Sterben: Juden in Creglingen, Würzburg 1999, 67- 70, mit der abwegigen Hypothese, der reformistische Kirchenrat Rb. Maier habe A. aus ideologischen Gründen das Leben vergällt
literature
Sauer, Württemberg, S. 81
literature
Tänzer, Württemberg, S. 71
literature
Wilke, Den Talmud und den Kant, S. 498.
birth date
26. März 1817
place of birth
Creglingen, Württ., Selbstmord 1851 in Stuttgart
described at
https://www.steinheim-institut.de/cgi-bin/bhr?id=44
has abstract
Sohn des Ellenwarenhändlers Samuel A. und der Gulda Gabriel Schloß aus Sugenheim, Unterricht jüd. Privatlehrer in Creglingen und Archshofen und beim Pfarrer vom nahegelegenen Münster, 1834 Gymn. Stuttgart, Sept. 1836 Abitur, WS 1836 imm. Tübingen, drei Jahre Studium, 1840 Rabbina…
Sohn des Ellenwarenhändlers Samuel A. und der Gulda Gabriel Schloß aus Sugenheim, Unterricht jüd. Privatlehrer in Creglingen und Archshofen und beim Pfarrer vom nahegelegenen Münster, 1834 Gymn. Stuttgart, Sept. 1836 Abitur, WS 1836 imm. Tübingen, drei Jahre Studium, 1840 Rabbinatsverweser in Lehrensteinsfeld, 16.-21. Aug. 1841 Erste Dienstprüfung in Tübingen mit Note IIb. 1841 Rabbinatsverweser in Freudental, 30. Dez. 1843 Rb. in Lehrensteinsfeld, fällt aber 5. Febr. 1844 beim zweiten Staatsexamen durch. Wiederholt am 8. Dez. 1845, doch findet keine Anstellung mehr. Lebt von Privatunterricht in Freudental, Frankfurt und anderen Orten, dann geht er Ende 1848 in Paris und unterrichtet Sprachen an Pensionaten und Collèges, 1851 Bewerber in Berlichingen, welches Rabbinat aber nicht wiederbesetzt wird. Auf diese Nachricht erschießt er sich.
occupation (IRI)
Rabbi
dcterms:bibliographicCitation
BHR I.1, 143
rdfs:label
AMSON, Leopold
owl:sameAs
https://d-nb.info/gnd/12970346X
skos:prefLabel
Amson, Leopold

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place of birth (IRI)
Creglingen

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Amson, Löb Samuel

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Löb Samuel Amson

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